New Yorker Bürgermeister zieht positive Zwischenbilanz nach 100 Tagen
Zohran Mamdani will mit sozialen Reformen liefern und Lebenshaltungskosten senken

Zohran Mamdani, der seit dem 1. Januar 2026 als Bürgermeister der Millionenstadt amtiert, hat am vergangenen Wochenende eine erste Bilanz seiner Amtszeit gezogen. Der 34-jährige demokratische Sozialist, der als jüngster Bürgermeister seit über hundert Jahren gilt, sprach vor Anhängern und Stadtangestellten von spürbaren Fortschritten. In einer Ansprache hob er besonders Massnahmen zur Ausweitung der kostenlosen Kinderbetreuung, die Reparatur von Strassenschäden nach einem harten Winter sowie den Kampf für besseren Mieterschutz hervor.

Mamdani hatte den Wahlkampf mit Versprechen geführt, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, Geringverdiener zu entlasten und die Stadt gerechter zu machen. In den ersten 100 Tagen sicherte seine Verwaltung unter anderem über eine Milliarde Dollar für den Ausbau der Kinderbetreuung und startete Initiativen gegen steigende Mieten. Der Bürgermeister betonte, er regiere weiterhin als demokratischer Sozialist und wolle pragmatisch, aber entschlossen handeln. Umfragen deuten darauf hin, dass ein Grossteil der New Yorker seiner bisherigen Arbeit positiv gegenübersteht.

Dennoch stehen dem jungen Bürgermeister grosse Herausforderungen bevor. Dazu gehören ein angespanntes Budget, Konflikte mit höheren Staatsebenen sowie anhaltende Probleme wie Obdachlosigkeit und Verkehrsinfrastruktur. Mamdani kündigte an, seine Reformen weiter voranzutreiben, darunter Pläne für städtische Lebensmittelläden in allen fünf Bezirken. Beobachter sehen in seiner Amtszeit den Versuch, progressive Politik in der grössten US-Stadt konkret umzusetzen.