Die Vereinigten Staaten halten trotz weltweiter Kritik an ihrer Blockade gegen Kuba fest. Unter Präsident Donald Trump wird die Ölblockade weiter verschärft, was zu anhaltenden Stromausfällen, Treibstoffmangel und Engpässen bei Medikamenten führt. Besonders die östlichen Provinzen Santiago de Cuba, Granma und Guantánamo leiden zusätzlich unter den Folgen des Hurrikans «Melissa».
Der internationale Hilfskonvoi «Primer de Mayo» mit rund 60 Aktivistinnen und Aktivisten hat Medikamente, Beatmungsgeräte, Defibrillatoren, Solarpanels und Lebensmittel nach Kuba gebracht. Die Aktion ist Teil der Kampagne «Lasst Kuba atmen», die sich gegen die Energieblockade richtet.
Mehrere Staaten verurteilen das Vorgehen Washingtons. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum prüft Handelsabkommen und Investitionen, China fordert die sofortige Beendigung der völkerrechtswidrigen Massnahmen und baut die Energie-Zusammenarbeit aus. Russland hat Treibstoff geliefert und weitere Lieferungen angekündigt. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel bekräftigt die Dialogbereitschaft und die Verteidigung der Unabhängigkeit.