Unter dem Motto «KI-kurzschliessen» kritisieren sie vor allem den enormen Energie- und Wasserverbrauch der Serverfarmen. Die geplante Anlage in Beringen würde den Stromverbrauch des Kantons Schaffhausen verdoppeln.
Sara Moser von der Gruppe betont, dass KI vor allem den Tech-Oligarchen nütze. Sie unterscheidet zwischen sinnvoller «Velo-KI» (z. B. in der Medizin) und der zerstörerischen «Rocket-KI» der Milliardäre, die riesige Ressourcen (Strom, Wasser, seltene Erden) verschlingt und koloniale Ausbeutung sowie Überwachung vorantreibt.
Die Aktivistinnen und Aktivisten fordern eine Allmende-Perspektive: Gemeinsame Ressourcen statt Privatisierung durch Konzerne. Sie wollen lokalen und internationalen Widerstand aufbauen, um den Tech-Oligarchen «den Stecker zu ziehen».Der Protest zeigt wachsende Kritik an der ungebremsten Digitalisierung und ihren ökologischen sowie sozialen Kosten.