Der Iran bemüht sich nach Darstellung der Journalistin Karin Leukefeld in Globalbridge.ch um eine politische Verständigung mit den Nachbarstaaten. Bei einem Treffen in Teheran berieten Vertreter Irans, Pakistans, Saudi-Arabiens und der Türkei über regionale Sicherheit und Zusammenarbeit. In einer gemeinsamen Erklärung vereinbarten sie, den Dialog fortzusetzen.
Im Zentrum stehen die drohende Ausweitung des Konflikts, die Lage im Jemen und die strategisch wichtige Strasse von Hormus. Über diese Meerenge wird ein bedeutender Teil des weltweiten Öl- und Gastransports abgewickelt. Vermittler wie Pakistan, die Türkei, Ägypten und Katar versuchen zudem, neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen.
Leukefeld beschreibt eine Region im geopolitischen Umbruch: Während die USA und Israel weiteren militärischen Druck auf Iran ausüben, suchen mehrere Staaten der Region verstärkt eigene Gesprächs- und Sicherheitslösungen. Teheran hält an Verhandlungsangeboten fest, verbindet diese jedoch mit Forderungen wie dem Abzug amerikanischer Streitkräfte und der Freigabe iranischer Vermögenswerte.
Gleichzeitig bereitet sich Iran auf einen möglichen neuen Angriff vor. Ob die diplomatischen Bemühungen eine weitere Eskalation verhindern können, bleibt offen.