«Schweiz war nie wirklich neutral»
Erst die EU, jetzt Selenskij: Ausländische Akteure mischen sich in den Schweizer Abstimmungskampf ein. Doch die Systemmedien bleiben auffällig still. Warum? Weil die Botschaft ins gewünschte Narrativ passt.

Wolodymyr Selenskij hat sich über einen Tweet von Bundespräsident Guy Parmelin direkt in den Schweizer Abstimmungskampf zur Neutralitätsinitiative eingemischt. Selenskij erklärte, die Schweiz sei "im Geiste" nie wirklich neutral gewesen und sie habe die Ukraine unterstützt – aber noch lange nicht genug. 

Das ist eine unzulässige Einmischung eines Kriegsregierungschefs in eine schweizerische Angelegenheit. Medien wie Tagesanzeiger und SRF schweigen dazu. Bei ähnlichen russischen Äusserungen wurde jeweils sofort vor ausländischer Einflussnahme gewarnt.