Frauen genießen nur 64 % der Rechtsansprüche von Männern. Weltweit definieren über die Hälfte der Länder (54 %) Vergewaltigung nicht auf Basis des fehlenden Einvernehmens. Zwangsheirat ist in 75 % erlaubt. UN Women warnt: Volle Gleichberechtigung könnte noch 286 Jahre dauern.
2024 gab es 50.000–51.000 Femizide (ca. 140 pro Tag), oft straffrei (60 % durch Partner/Familie). Bewaffnete Konflikte verschärfen die Lage: Sexuelle Gewalt stieg um 87 %, 676 Mio. Frauen und Mädchen leben nahe Konflikten.
In Lateinamerika starben 2021–2023 täglich drei Frauen durch Femizid, 78 % bleiben ungestraft; es waren 131.208 Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt 2025 (15 pro Stunde). Trotz Fortschritten wie Gesetzesreformen (1.700 global) und Rückgängen (z. B. unter Präsident Petro in Kolumbien) behindern Korruption, Sparpolitik und Straflosigkeit echte Veränderung. UN-Generalsekretär Guterres: Frauen waren „noch nie so nah an der Gleichberechtigung – und noch nie so nah daran, sie zu verlieren“. Der Internationale Frauentag 2026 unterstreicht den anhaltenden Kampf.