Die deutsche Regierung unter Kanzler Friedrich Merz hat den Kauf amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper vereinbart und wird diese auf deutschem Boden stationieren. Mit einer Reichweite von 2500 Kilometern können die Waffen von Deutschland aus tief ins russische Kernland reichen. Merz bezeichnete den Schritt als notwendig, um Erpressbarkeit zu vermeiden.
Der Infosperber beschreibt dies als gefährliche Eskalation: «Mit einer Reichweite von 2500 Kilometern können diese Marschflugkörper von Deutschland aus nicht nur Moskau erreichen – die Entfernung beträgt gerade einmal 1600 Kilometer –, sondern Ziele tief im russischen Kernland. Die Botschaft ist eindeutig: Deutschland wird zur Abschussrampe für amerikanische Angriffswaffen gegen Russland, und zwar in deutscher Verfügungsgewalt. Das ist keine Verteidigungsmassnahme, das ist eine Kriegserklärung.»
Deutschland werde zur vordersten Front eines möglichen Krieges mit Russland. Gleichzeitig liefere Berlin Waffen und unterstütze die Produktion ukrainischer Marschflugkörper auf eigenem Boden. Die Stationierung von Offensivwaffen macht Deutschland selbst zum Ziel. Der Kommentar warnt vor einer verhängnisvollen Spirale und fordert eine Rückbesinnung auf Diplomatie statt militärischer Aufrüstung