Zwischen Anfang 2022 und Frühjahr 2024 fanden mindestens 34 Treffen zwischen Google und hochrangigen Vertretern der deutschen Bundesregierung statt. Viele davon waren vertraulich oder wurden ausdrücklich als nicht für die Öffentlichkeit bestimmt eingestuft. Daran nahmen unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz und Google-Geschäftsführer Sundar Pichai persönlich teil. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervor.
Die Gespräche drehten sich vor allem um die Bekämpfung von Hassreden, Falschinformationen und unerwünschten Inhalten im Netz sowie um die Umsetzung europäischer Vorgaben. Kritiker sehen darin den Versuch, missliebige Meinungen, insbesondere aus der Opposition, einzuschränken. Ein detaillierter Bericht des Journalisten John Rosenthal hat die Vorgänge nun international bekannt gemacht.