Meditation in Bewegung
In zenbuddhistischer und daoistischer Tradition soll unter Meditation die Erfahrung von Wachheit nach innen und nach aussen verstanden werden. Es geht hierbei um eine komplexe und gleichzeitig differenzierende Achtsamkeit gegenüber allen Prozessen des Lebendigen.
Alle meditativen Praktiken beinhalten ein Heraustreten aus der Alltagswahrnehmung und ein inneres Zur-Ruhe-Kommen. Dies ist die Voraussetzung für ein komplexe Wachheitserfahrung. Hier wird also Meditation nicht als Abdriften ins Nirvana und als mystische Spekulation oder auch nicht als Gotteserfahrung gesehen. Daher verliert Meditation auch seinen vereinnahmenden religiösen Zugriff. Meditation, so als umfassende Achtsamkeitserfahrung verstanden, hält in einem holistischen Sinne sowohl Anschluss an sorgfältig ausgearbeitete Übungswege alter Kulturen als auch an Verfahren humanistischer Psychologie, an ökologische Forderungen, an friedenpolitische sowie gesundheitswissenschaftliche Ansätze.
Das Aufmerksam-werden auf die eigenen psychischen Strukturen, auf die eigene Leiblichkeit sowie auf die Umweltverhältnisse im Rahmen eines meditativen Übungswegs und vielleicht auch der meditative Zu- und Umgang mit der Welt sind eine gute Voraussetzung für ein friedenspolitisches Engagement im regionalen und überregionalen Kontext.
Meditative Achtsamkeit ist der Kern jeder leibökologischen Übungspraxis. Hier kommt eine ökologische Einstellung zur Welt in Harmonie mit dem eigenen Zugang zum Leib. Es geht in beiden Zugangsweisen um Achtsamkeit sowie um Achtung. Leibökologie und Nachhaltigkeit im Umgang mit der Mitwelt entstammen dem gleichen Paradigma.
Nun gibt es Millionen Menschen, die rund um die Erde herum sich in langsamen und fliessenden Bewegungen üben. Menschen dehnen sich achtsam und langsam in den Asanas des Yoga. Sie praktizieren die vielfältigen Systeme des Qigong und bewegen sich entschleunigend in Zeitlupe in den Bewegungsbildern des Taijiquan (Tai-Chi). Oder Menschen sitzen beim Zazen in einer aufrechten Haltung auf Meditationskissen, atmen bewusst und lassen die Gedanken gehen. Auch gibt es westliche Bewegungssysteme, wie z.B. die Feldenkrais-Methode, die Elsa Gindler-Arbeit oder Bewegungserleben nach Dore Jacobs, die durch Achtsamkeit und Entschleunigung gekennzeichnet sind. Alle diese bewegungskulturellen Praktiken bilden einen deutlichen Kontrast zu der militärischen Eskalationsdynamik. Hierhinter steht auch bei vielen Praktikern die Sehnsucht, sich in einer friedlichen Bewegungsweise zu bewegen, die ohne den Verschleiss von Natur und Mensch auskommt. Bewegungsmeditationen stellen einen Dialog zwischen Mensch und Welt dar, der durch Sensibilität nach innen und aussen gekennzeichnet ist.
Gerade dieses meditative Verständnis einer umfassenden Achtsamkeit, wie wir sie ebenfalls in allen in der ursprünglichen Weise durchgeführten Zen-Praktiken oder im tibetischen Kum Nye vorfinden können, ist es, das verhindern kann, dass eine Abwendung von der Welt und von gesellschaftlichen Verhältnissen und Entwicklungen erfolgt. Daher kenne ich zahlreiche Menschen, die sowohl meditieren als auch sich gesellschaftspolitisch, z.B. in der Friedensbewegung, engagieren.
Hierbei ist eine gute Balance zwischen Engagement und Meditation notwendig. Engagieren sich Menschen zu stark, verausgaben sie sich. Benutzen sie die Meditation nur zur Stärkung persönlicher Resilienz, vernachlässigen sie das gesellschaftliche Engagement. Benutzen sie die Meditation nur zur Ego-Kultivierung, dann haben sie den tiefergehenden und gleichzeitig umfassenderen Selbsterfahrungsbezug der Meditation nicht verstanden.
Nuklear bestückbare Hyperschallraketen – mit mehr als MACH 5 in die Vernichtung
Während viele meditative Praktiken anregen, einzuhalten, langsamer und aufmerksamer zu werden, lässt sich eine entgegengesetzte gesellschaftliche Entwicklung feststellen. Dies betrifft nicht nur den wachsenden Druck während der Arbeit, sondern auch die Entwicklung der Waffensysteme.
Immer schneller werden die Raketen und damit die Zeiträume immer kürzer, in denen auf Raketen reagiert werden kann. Nur wenige Minuten benötigen Hyperschallraketen von Kaliningrad nach Deutschland. Nun wollen auch die EU und Deutschland neu entwickelte Hyperschallraketen – sogenannte Deep Strike Waffen – selbstständig entwickeln, die mit zumindest fünf Mach Geschwindigkeit, also mehrfacher Schallgeschwindigkeit, ihre Ziele in 2-3.000 km Entfernung angreifen können.
Bereits auf dem NATO-Gipfel im Juli 2024 wurde das ELSA-Projekt (European Long-Range Strike Approach) für die Entwicklung bodengestützter konventioneller Langstreckenwaffen mit dem Ziel einer erweiterten Abschreckung gestartet. Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Grossbritannien, Schweden und die Niederlande beteiligen sich hieran.
Nach der Absage einer Stationierung von Hyperschallraketen Ende 2026 in Deutschland dürften sich diese Aufrüstungsinitiativen, die auch zu einer grösseren Unabhängigkeit von den USA führen sollen, verstärken.
Hyperschallraketen, die bereits im Krieg in der Ukraine von russischer Seite eingesetzt werden, können einen sogenannten ‚Enthauptungsschlag‘ auf Regierungs- und Militärspitzen vornehmen. Falls dies von westlicher oder russischer Seite versucht würde, wäre die Welt einem Atomkrieg sehr nahe.
Ebenfalls gefährlich ist es, wenn derzeit zunehmend Künstliche Intelligenz (KI) in die Angriffs- und Abwehrsysteme eingebaut wird. Die KI wertet die Informationen von Hunderten Sensoren in Sekundenschnelle aus und entscheidet, ob z.B. ein nuklearer Angriff vorliegt. Menschen in dieser Entscheidungskette können dieses Ergebnis nur akzeptieren, da sie nicht über die Mittel und die Zeit verfügen, das KI-Ergebnis zu überprüfen. Jedoch kann sich die KI irren. Sie gibt Empfehlungen nur aufgrund von Wahrscheinlichkeiten ab.
Auch warnen KI-Forscher weltweit davor, dass die Entwicklung einer Superintelligenz im Internet sich verselbstständigen könnte. Sie würde dann auch beginnen, unsere über das Internet digital gesteuerten Infrastruktursysteme anzugreifen. Sie intensiviert diese Angriffe, je erfolgreicher diese sind, und lernt beständig dazu, diese zu optimieren. Verteidigungs- und Angriffssysteme würden hiervon nicht verschont bleiben. Die gewaltigste Destruktion läge aber in den sich zur Superintelligenz zusammenschliessenden und selbstständig agierenden Programmen im Internet und der verloren gegangenen Kontrolle über die globalen Nuklearwaffen. Aktuelle Beispiele aus den USA und der VR China zeigen die Schwierigkeit, eine sich verselbstständigende KI zu kontrollieren und eigenständige Cyber-Angriffe der KI zu verhindern. Ein Eindringen einer sich entwickelnden Superintelligenz in die nuklearen Waffensysteme wäre die letzte grosse Entscheidungsschlacht, das Armageddon für diese Welt.
Immer schneller und immer gefährlicher entwickeln sich die Rüstungsdynamik und die eskalierenden militärischen Situationen. Wir haben u.a. Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten, im Jemen, im Iran und den umgebenden Golfstaaten, im Kongo und im Sudan, die durch die Geschwindigkeit steigernden Waffensysteme, der Drohnentechnologie und den Einbau der KI immer unkontrollierbarer werden. Die Vereinten Nationen sind zu schwach und z.T. von den Krieg führenden Mächten dominiert, um der wachsenden Weltkriegsgefahr Einhalt zu gebieten. Dennoch liegt in der Revitalisierung – der Stärkung und der Demokratisierung – der Vereinten Nationen die Hoffnung für die Menschheit begründet, Auswege aus dem drohenden Chaos und zu einer Neuordnung der globalen Strukturen zu finden.
Die Doomsday Clock der internationalen Nuklearwissenschaftler warnt davor, dass wir uns nun 85 Sekunden vor Mitternacht befinden – so nahe an der globalen Katastrophe wie noch nie, näher als zur Zeit der Kuba-Krise. Solche Entwicklungen können nur Menschen verantworten, die nicht bei sich sind. Hinzu kommt, dass hierbei Herrschaftsstrukturen entstehen, welche diese Entwicklungen begünstigen und absichern.
Deutschland soll ‚kriegsfähig‘ werden.
Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat vieles verändert. Prozesse der militärischen Aufrüstung, insbesondere auch die Modernisierung der Nukleararsenale haben einen kräftigen Schub bekommen. Gelder werden aus der Sozial- und Klimapolitik in die Herstellung von immer gefährlicheren und schnelleren Waffen verlagert. So hat sich z.B. in Deutschland der Rüstungsetat nur in wenigen Jahren unter dem Druck der Trump-Administration rasant gesteigert. Russland gibt derzeit einen grossen Teil seines Staatshaushalts für die Rüstungsindustrie und den Krieg in der Ukraineaus. Die russische Volkswirtschaft ist in eine regelrechte Kriegswirtschaft transformiert worden.
Dementsprechend muss die Ukraine ebenfalls ihre Ressourcen – und ebenfalls die Gelder der EU – in ihren Abwehrkampf stecken. Auch die USA stecken Unsummen in ihre Waffenproduktion und entwickeln immer gefährlichere Waffen. Alle Atomstaaten versuchen die Gefährlichkeit ihrer Nuklearwaffen zu erhöhen. Sind denn alle verrückt geworden? Der Welthunger ist nicht beseitigt und die Klimakrise spitzt sich zu. Nicht nur in der Ukraine werden Konflikte militärisch unter schrecklichen Verlusten an menschlichem Leben und zerstörter Mitwelt geführt, sondern auch in anderen globalen Regionen, wie z.B. in Israel/ Palästina, gegen den Iran, im Jemen, im Kongo oder im Sudan. An vielen Stellen der Erde beginnen klimabedingte und kriegsbedingte Feuer zu brennen. Die Erde beginnt zu brennen. Wer kann dies noch übersehen!
Und wie verhält sich Deutschland in diesem globalen Kontext?
Es wird in Deutschland wieder die Aktivierung der Wehrpflicht ermöglicht. Der Bundesverteidigungsminister spricht davon, dass wir bis 2029 ‚kriegstüchtig‘ werden müssen. Militärexperten rechnen mit einem Krieg mit Russland noch in den nächsten drei Jahren.
Russland will nun, in Reaktion auf westliche Stationierungsinitiativen und Waffen-Unterstützung auch gegen russisches Territorium, nuklear bestückbare Raketen auf westliche Hauptstädte sowie Rüstungsstandorte auszurichten und diese einsatzfähig halten. Die Rüstungsdynamik beschleunigt sich. Es wird immer gefährlicher.
Wieder zu sich finden: Meditation kann helfen, aus der Verrücktheit auszusteigen.
Wie wichtig wäre es, wenn die Verantwortlichen auf allen Seiten einmal innehalten, sich Zeit nehmen und in sich hinein spüren würden, ob sie das alles wirklich wollen und ob sie nicht die Entwicklung über verantwortungsvolle Verhandlungen mit dem Gegner umkehren können.
Dringend notwendig wäre eine Entschleunigung, ein Innehalten, ein Einfrieren der Konflikte als Voraussetzung von durch die Vereinten Nationen durchzuführenden Friedensverhandlungen an vielen globalen Brennpunkten und dann eine international abgestimmte Abrüstung – insbesondere der nuklearen Potenziale.
Wie heilsam wäre es für diese Verrückten, die unsere Welt nuklear in Stücke bomben können und auch dazu bereit wären, wenn sie lernen würden, sich selbst und ihre menschliche und natürliche Umgebung zu achten und achtungsvoll wahrzunehmen. Hier hätten im daoistischen Sinn durchgeführtes Taijiquan und Qigong oder vergleichbare Praktiken eine wahrhaft therapeutische Wirkung. Ein derart sensibilisierter Mensch wird in der Regel eine innere Widerständigkeit und einen Widerwillen dagegen entwickeln, Gleitbomben auf Kindergärten, Krankenhäuser, Schulen und Wohnviertel zu entsenden, Hyperschallraketen in kaum wahrnehmbarer Geschwindigkeit ihr fürchterliches Werk verrichten zu lassen, oder gar eine taktische Atombombe, wenn nichts anderes zum Erfolg führt, einzusetzen.
Ich schreibe bewusst ‚in der Regel‘ und ‚im daoistischen Sinn durchgeführt‘, denn ich weiss, dass der Mensch in der Lage ist, auch die Meditation zu zweckentfremden und zu missbrauchen. Es ist z.B. bekannt, dass die Japaner vor ihrem Angriff auf Pearl Harbour ihre Piloten von zenbuddhistischen Mönchen in Zen-Praktiken missbräuchlich unterrichten liessen. Das Sitzen im Zazen wurde missbraucht, um das Interesse an dem eigenen Selbst zu verlieren und als Kamikaze-Piloten sich selbstmörderisch auf amerikanische Kriegsschiffe herab zu stürzen. Auch ist bekannt, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen hohen Grad im Judo besitzt. Hier muss er irgendetwas nicht richtig verstanden haben. Das im Ju-Do enthaltene ‚Do‘ ist der meditative Weg im Einklang mit dem Dao. Dieser Weg besteht nicht in Auftragsmorden, im Töten von Hundertausenden junger Menschen, im Zerstören von lebenswichtiger Infrastruktur und nicht in der Zerstörung der natürlichen Mitwelt.
Um daher die Nichtvereinbarkeit von in rechtem Sinn ausgeführter Meditation und gesellschaftlicher Destruktion noch einmal deutlich zu machen, sollen einige Abschnitte aus dem zentralen philosophischen Werk des Daoismus zitiert werden.
Daoistische Aussagen zu Krieg und Frieden
Das zentrale daoistische Werk von Laotse (Laodse, Laotzi oder auch Laudse), das Daodejing (auch Tao te king oder Daudejing) – übersetzt ‚Das BUCH vom SINN und vom LEBEN‘ (in der von Richard Wilhelm vorgenommenen Übersetzung) – wurde mit seinen 5000 Zeichen und 81 Versen im 4. Jahrhundert vor der westlichen Zeitrechnung verfasst. Zwei wichtige Ausschnitte aus den Versen des dem Laotse massgeblich zugeschriebenen Werks machen dessen friedlichen Hintergrund in einer damaligen Zeit zahlreicher kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Reichen deutlich – so ein Zitat aus dem Vers 31:
«Waffen sind unheilvolle Geräte, alle Wesen hassen sie wohl.
Darum will der, der den rechten SINN hat, nichts von ihnen wissen. (…)
Nur wenn er nicht anders kann, gebraucht er sie.
Ruhe und Frieden sind ihm das Höchste. (…)»
Klug wird das Thema Krieg und Frieden auch im Vers 46 angesprochen:
«Wenn der SINN herrscht auf Erden,
so tut man die Rennpferde zum Dungführen.
Wenn der SINN abhanden ist auf Erden,
so werden Kriegsrösser gezüchtet auf dem Anger.
Dementsprechend handelt es sich bei den Lebensweisen der chinesischen Bewegungsmeditationen des Qigong und des Taijiquan in der Regel um friedliche, langsame und fliessende Bewegungen, die aufgrund ihrer Sanftheit niemanden Schmerzen zufügen können und wollen. Diese Bewegungen stellen den Versuch dar, im Einklang mit dem SINN sich zu erfahren und auszudrücken.
Friedenspolitische Perspektiven eines meditativen Lebens
Ein Nuklearkrieg könnte unsere Zivilisation, so wie wir sie kennen und schätzen, weitgehend auslöschen und die Lebensbedingungen auf diesen Planeten zerstören.
Wie kann man alle diese Tatsachen und bedrohlichen Entwicklungen überhaupt psychisch aushalten? Die Angst vor einem drohenden Krieg im eigenen Land hat ja angesichts der Aufrüstungsdynamik und militanten Rhetorik einen realistischen Hintergrund.
Eine Möglichkeit wäre es, dies zu verdrängen und solange zu ignorieren, bis es einem persönlich betrifft. Ich könnte hierfür auch die Meditation missbrauchen und mich in ihr verstecken, die Welt abzuspalten und einen ausserweltlichen Ort finden, der vermeintlich von den herrschenden Konflikten nicht erreicht wird.
Wenn aber ein Meditationsverständnis der eigenen Praxis im Taijiquan, Qigong, Kum Nye, den Zen-Praktiken oder Yoga vorliegt, bei dem wir nach innen und aussen aufmerksam sind und unsere Sinne und Sensibilität weiterentwickeln, dann würde eine mentale Verdrängung der Gefahren in einem Widerspruch zur eigenen Meditationspraxis stehen.
Daher ist es naheliegend, dass gerade die Menschen, die ein leibökologisches Verhältnis zur Welt haben und sich im achtungsvollen Dialog von Mensch und Welt befinden, sich auch gegen die Destruktion und Zerstörung der Welt einsetzen. Dies geht als Engagement in den zahlreichen örtlichen und überregionalen Initiativen der Friedensbewegung, aber auch in denjenigen politischen Parteien, Gewerkschaften und anderen Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), die sich konstruktiv an der Sicherung und Weiterentwicklung der Welt beteiligen. Auch die Teilnahme an Friedensdemonstrationen und Kundgebungen ist wichtig. Dies ist das, was ohne Weiteres möglich ist, ohne eine unzumutbare existenzielle Gefährdung darzustellen. Ob es reichen wird, wissen wir allerdings nicht. Dennoch sollte versucht werden, das in der Meditation gefundene Gleichgewicht und den Überschuss an Lebenskraft, wenn er denn vorhanden ist, in das Engagement für den Erhalt der Welt auch für die zukünftigen Generationen einzubringen.
Nein, kriegsfähig wollen wir nicht werden, friedensfähig wollen wir bleiben.
Meditation kann hierbei helfen.
Doch wie können aggressive Mächte überzeugt werden, auch selbst friedfertig zu werden? Nur durch Steigerung militärischer Abschreckung und der Androhung oder gar dem Einsetzen militärischer Gewalt?
Oder gibt es noch einen anderen Weg – zum Beispiel miteinander reden?
Achtsamkeit könnte hierbei helfen.
Prof. Dr. Klaus Moegling i.R., Jg. 1952, ehemaliger Ausbilder (IFBUB) für ‚Taijiquan und Körperarbeit‘ (zusammen mit Barbara Moegling), Engagement in der Friedens- und Umweltbewegung und in Bildungsinitiativen. Verfasser verschiedener Taijiquan-Bücher in den 80-er und 90-er Jahren, Hochschullehrer an den Universitäten Hamburg, Marburg und Kassel. Habilitationen in Bewegungswissenschaften und in Politikwissenschaft. Verfasser des Buches ‚Neuordnung. Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist (noch) möglich.‘ 6. Auflage im Open Access: https://www.klaus-moegling.de/