Währenddessen tragen Haushalte höhere Treibstoff- und Energiekosten. Die Aktivistinnen und Aktivisten von 350.org kritisieren diese Entwicklung scharf und werfen dem Konzern vor, von selbst geschaffener Instabilität zu profitieren.
Die Organisation fordert ein Ende der Straflosigkeit für grosse Fossile-Brennstoff-Konzerne. Im Fokus steht die fünfte Verhandlungsrunde zum UN-Übereinkommen über internationale Steuerkooperation ab 3. August in New York. Ziel ist ein globaler Vertrag bis 2027, der Steuerflucht eindämmt und fairere Regeln schafft. Regierungen sollen Öl- und Gaskonzerne stärker besteuern, um Einnahmen für Schutzmassnahmen zu generieren.
In Frankreich verlangt 350.org permanente und höhere Gewinnsteuern für Fossile-Brennstoff-Unternehmen. Eine Umfrage von Oxfam France zeigt, dass 75 Prozent der Bevölkerung dies unterstützen. Bisher gilt Frankreich in den internationalen Verhandlungen als eher zurückhaltend. Die Kampagne betont besonders die Gewinne von TotalEnergies und die damit verbundene Verantwortung bei der Finanzierung gesellschaftlicher Kosten.