Waffenruhe sorgt für Wut unter Kriegsbefürwortern in den USA
Trumps Iran-Pause löst heftige Reaktionen in Politik und Medien aus

Nach der Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran durch Präsident Donald Trump reagieren prominente Befürworter des Krieges mit scharfer Kritik, Skepsis und teils emotionalen Ausbrüchen.

Die Vereinbarung sieht ein Ende der Kampfhandlungen vor, einschliesslich israelischer Angriffe, während Iran im Gegenzug die Strasse von Hormus für den Handel öffnet. Parallel sollen Verhandlungen über einen umfassenden Zehn-Punkte-Plan beginnen, der unter anderem Sanktionserleichterungen, den Abzug US-Truppen und die Fortsetzung des iranischen Atomprogramms umfasst.

In konservativen Medien und politischen Kreisen stösst dies auf Widerstand. Kommentatoren wie Mark Levin oder Laura Loomer erklären die Waffenruhe früh für gescheitert und warnen vor iranischer Unzuverlässigkeit. Auch Senator Lindsey Graham äusserte Zweifel, hielt sich jedoch mit direkter Kritik an Trump zurück. Militärnahe Stimmen fordern sogar eine Fortsetzung der Angriffe.

Analysten sehen im Plan einen Bruch mit bisherigen Kriegszielen, insbesondere dem angestrebten Regimewechsel in Teheran. Insgesamt zeigt die Reaktion ein gespaltenes Lager: Während diplomatische Ansätze geprüft werden, dominiert bei vielen Hardlinern weiterhin Misstrauen gegenüber Verhandlungen mit Iran.


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