Es steht in den Sternen - Teil 10 unserer Leserantworten
Wo bitte geht es zur Sicherheit? fragten wir unsere LeserInnen. Die heutigen Antworten vergleichen die heutige Situation mit der aus anderen Zeiten.
...
Das Eis der Sicherheit schmilzt - was kommt darunter zum Vorschein?

...Der neue Zeitpunkt «Das Ende der Gewissheit» ist heute bereits in Ihrem Briefkasten, falls Sie ihn abonniert oder bestellt haben. Falls nicht, können Sie ihn hier noch bestellen.


Astrologie

Ich bin in den Irrungen und Wirren dieser Zeit auf die Astrologie gekommen. Es gibt einen schönen Vortrag von Herrn Allgeier aus Deutschland in Zürich kürzlich, der seit Jahrzehnten bereits eine seriöse Astrologie Schule betreibt und auch regelmässig berichtet mit kleinen monatlichen Beiträgen über die Qualität der Zeit. Und es ist solide, kein esoterischer Firlefanz.
Es steht quasi in den Sternen, was nicht heisst, dass man es auf die leichte Schulter nehmen soll. Garnicht. Aber es gibt astrologisch Parallelen zum Ende der Weimarer Republik und anderen unheilvollen Zeiten der jüngeren Geschichte.
Die Beiträge helfen mir, die Dinge, die da passieren, in einem Kontext zu sehen, und meine Energie zu fokussieren unverdrossen und unbeirrt auf das Gute, das Wertvolle, das mir wichtig ist, denn das hat auch Gewicht. Ich bin nebenberuflich als therapeutische Masseurin in Basel tätig. Und mit jeder Massage, die ich am Abend, nach einem Bürotag noch mache, hab ich ein bisschen Frieden und Wohlergehen geschenkt für die Klienten und für diese Welt und für mich. Es ist das, was ich tun kann im kleinen Kreis. Schritt für Schritt.
Links zu dem Vorträgen von Herrn Allgeier. 
https://youtu.be/lEByszCr0pY?si=KzFu3VgnkU10_tC8
https://youtu.be/rwP67p2p1ec

Jutta Rehm, Basel


 

Mach dir keine Sorgen, fühl dich sicher, konsumiere unsere Produkte

Seit der C-Krise erhellt sich für mich sehr deutlich, dass es eine klare Gewissheit gibt: Es gibt sie nicht mehr, die Sicherheit, an die wir einst gar im Kollektiv glaubten.

Sich sicher fühlen zu können, ist ein ur-menschliches Bedürfnis. Die Gewissheit über dieses Sich-sicher-fühlen zu verlieren, kommt einem realen Verlust dieser Sicherheit gleich.

Ich erinnere mich: Ich spielte ausgelassen im Wald und am See. Es gab spannende Augenblicke, aber nie etwas, das bedrohlich wirkte oder meine Sicherheit in Frage stellte.

Ich fuhr ohne Helm Rad, ich schwamm ohne Aufsicht im See. Ich küsste ohne Ratschläge den Nachbarjungen. Und dennoch fühlte ich mich stets sicher, aufgehoben, geborgen. Während einer sehr langen Zeit.

Wer sich unlängst bei Kai Stuht die Sendung mit Dr. Sabine Stebel und ihrem Mann, Holger Reissner, ansah, erhielt auch da eine gewisse Gewissheit, dass es keine Sicherheit mehr gibt und geben kann. Begegne irgendwem und die Chancen sind intakt, dass du durch Shedding (auch temporär) an irgendwelchen Krankheiten erkrankst.

Also sind Begegnungen auch nicht mehr sicher, weil ich ja nicht weiss, wer einen «üblen» Batch der Gen-Therapie erwischte und wer nicht und wer demnach Spike-Proteine ausscheidet und wer nicht. Und ich diskriminiere grundsätzlich nicht, auch wenn ich vielleicht sollte. Ich habe gentherapierte Freunde oder Kollegen, und ich habe Kontakte zu ungeimpften Menschen, die mir lieb sind. Und ich litt unter «seltsamen» Symptomen bei direktem Kontakt mit Geimpften (als diese noch klar zu lokalisieren gewesen waren).

Item. Die «Un-Gewissheit», um die es sich wohl hier im Zeitpunkt handeln wird, wird diejenige sein, die sich mit dem Völkerrecht oder dem UNO-Gewaltverbot beschäftigt.

Ja, Daniele Ganser, der das UNO-Gewaltverbot immer wieder in den Vordergrund rückt und es als Gebot hochhält, wird auch mit dem jüngsten Angriff auf Venezuela nicht einverstanden sein. Aber ja, was nützt es, nicht einverstanden zu sein, wenn sich niemand drum schert, ob da jetzt das Völkerrecht oder das UNO-Gewaltverbot verletzt worden ist? Da kann ein (mir sehr lieber) Herr Ganser noch so viele Bücher darüber schreiben: Auf der Weltbühne ist es schlicht egal.

Und, so meine Frage: Weshalb soll die Menschheitsfamilie festhalten an Geboten oder Verboten, die durch eine ohnehin korrupte und Deep-State-organisierte Organisation wie die UNO und ihre Abkömmlinge (wie die WHO, UNICEF oder UNESCO und andere) erst ins Leben gerufen worden waren?

Gewissheit und Sicherheit waren vielleicht schon seit ihrer Erfindung Begriffe, die (gleich Aldous Huxleys «Soma») die Menschen ruhig stellen sollten. «Mach dir keine Sorgen, fühl dich sicher, konsumiere unsere Produkte, schlaf ein vor deinem TV-Set, wir schauen für dich und zu dir.»

Ingrid Höhn,Rosshäusern


Zu keiner Zeit gab es Gewissheit

Wenn wir glauben, das Ende der Gewissheit sein erst jetzt aktuell, dann zeigt das einzig, dass für uns logischerweise die Gegenwart präsenter ist als die Vergangenheit. Wenn wir glauben, unsere Eltern, Grosseltern oder frühere Vorfahren hätten objektiv gesehen mehr Gewissheit gehabt, dann unterschätzen wir, dass zu allen Zeiten z.B. bezüglich Krankheiten, Naturgewalten, politischen Entwicklungen ebenfalls jederzeit etwas Einschneidendes passieren konnte, von Gewissheit konnte keine Rede sein. Was geändert hat, sind z.T. die Quellen der Ungewissheit, aber nicht, dass es zu keiner Zeit die «Gewissheit» gegeben hat.

Ruedi Winkler, Zürich

Newsletter bestellen