BAG sieht keine Gentech-Gefahr

Greenpeace-Aktivisten protestierten gestern vor dem Bundesamt für Gesundheit BAG in Wabern bei Bern und forderten vom BAG, nicht die Interessen von Agro-Konzernen zu vertreten, sondern sich konsequent für die Gesundheit der Bevölkerung einzusetzen.

Bereits im November hatte Greenpeace das BAG aufgefordert, sämtliche Bewilligungen für Gentech-Lebensmittel zurückzuziehen und einen Zulassungsstopp zu verfügen. Doch das BAG hält an den Gentech-Bewilligungen fest. Der eine verwendete Gentech-Mais steht laut Greenpeace in der Schweiz auf der Zulassungsliste, der andere sei seit dem 27.7.2000 als Lebensmittel bewilligt.

„Zwei neue Studien an Versuchtieren zeigen - der Verzehr von Gentech-Mais verringert die Fruchtbarkeit oder führt zu Veränderungen im Immunsystem“, schreibt Greenpeace in einer Medienmitteilung, eine Gefahr für die Gesundheit des Menschen sei nicht auszuschliessen.

db.

Mehr Informationen:
http://www.greenpeace.ch/de/themen/gentech/
20. Dezember 2008
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