Die Ruhe vor dem perfekten Sturm

Das Corona-Virus wird sich als nicht besonders gefährlich erweisen. Aber die Massnahmen dagegen werden drastische Folgen haben, vermutlich verheerende – eine Art elfter September für die Menschheit. Eine Übersicht und zum Schluss die ganz grosse Chance, auf die wir alle gewartet haben.

2015 gab es gemäss Bundesamt für Gesundheit mehr als fünfzig mal so viele Grippetote wie der aktuelle Stand der Corona-Opfer. (Bild: Natanel Melchior / unsplash.com. Montage: Zeitpunkt)

Noch können wir die verordneten Halbferien und die plötzliche Ruhe geniessen. Mehr Vögel und weniger Flugzeuge am Himmel, den Tag nach eigenem Rhythmus gestalten. Wann gab es das zum letzten Mal? Aber es ist die Ruhe vor einem Sturm, der noch gar keinen Namen hat  und jeden Menschen auf dieser Erde erfassen wird.  

In einer Welt, in der wir uns gegen alles absichern wollen, können selbst kleine Gefahren grosse Wirkung entwickeln. Der Finanzmarkt ist ein gutes Beispiel: Keine Branche verfügt – mit den Derivaten – über so viele und so komplizierte Absicherungen. Die hinter den Derivaten liegenden Verträge umfassen ohne weiteres hundert Seiten oder mehr. Und kein Mensch versteht sie wirklich, der nicht gleichzeitig Mathematik und Jurisprudenz studiert hat.

Ein Grippe-Fall und die Konzerne dieser Welt verlieren Milliarden an Wert – so zerbrechlich ist unsere hocheffiziente Welt.

Logisch: Je schwächer das Fundament, desto grösser die Vorsichtsmassnahmen. Trotz all dieser scheinbaren Sicherheiten hat bereits das erste Auftreten einer Corona-Infektion in den USA genügt, um die Aktien auf eine Talfahrt zu schicken, die noch längst nicht zu Ende ist. Ein einziger Fall einer Ansteckung mit einem Virus, das seit 60 Jahren bekannt  und für durchschnittlich 15 Prozent der Grippe-Erkrankungen verantwortlich ist! Zugegeben: Es ist eine neue Virus-Variante und womöglich etwas gefährlicher. Aber: Ein Grippe-Fall und die Konzerne dieser Welt verlieren Milliarden an Wert – das zeigt, wie zerbrechlich unsere hocheffiziente Welt geworden ist.

Vergleicht man Ursache und Wirkung liegt der Befund auf der Hand: Wir haben es mit einer Hysterie, einer Panik ohne vernünftige Grundlage zu tun. «Aber die Zahlen mit dem exponentiellen Wachstum der Ansteckungen sprechen eine eindeutige Sprache», wird man dagegen einwenden. Richtig! Aber wie kommen die Zahlen zustande und was ist der übliche Verlauf einer Grippewelle? Und welche Faktoren spielen bei einer Ansteckung sonst noch eine Rolle?

Alljährlich werden die Menschen in den verschiedenen Klimazonen von Grippewellen überrollt. Grippale Atemwegserkrankungen befallen in Mitteleuropa jeden Winter 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung.

Mit zunehmender Dauer werden die Viren weniger gefährlich. Ohne eigenen Stoffwechsel sind sie auf Gedeih und Verderben vom Wirt abhängig und haben ein natürliches Interesse an seinem Überleben. Umgekehrt entwickelt sich unter den Wirten – also unter uns Menschen – die Immunabwehr und die Welle verebbt. Damit die Viren die Immunabwehr wieder überwinden können, mutieren sie ihrerseits sehr schnell, und das Spiel beginnt von neuem, jedes Jahr.

Die «Übermortalität», d.h. die Todesfälle allein aufgrund einer grippalen Infektion, ist sehr gering.

In den meisten Krankheitsfällen genügen Taschentücher und eine Reduktion der Aktivität zur Genesung. Andere schlägt es ins Bett und ein paar wenige – meist alte Menschen mit Vorerkrankungen – stehen dann auch nicht mehr auf. Das Bundesamt für Gesundheit schätzt die jährlichen Grippetoten in der Schweiz auf 1000 bis 1500, im starken Grippejahr 2015 waren es 2500. Genau untersucht wird es allerdings nicht. Die meisten Leute sterben, weil sie ohnehin krank sind. Die sog. Übermortalität, d.h. die Todesfälle allein aufgrund einer grippalen Infektion, ist sehr gering.

Auch über das Corona-Virus weiss man nicht sehr viel, obwohl gemäss einer Untersuchung aus Schottland 2005 bis 2013 7 und in Seattle bis 15 Prozent der Atemwegserkrankungen auf sein Konto gingen. Als Erreger war das Corona-Virus zu wenig interessant und auch zu wenig gefährlich, um überhaupt getestet zu werden.

Überhaupt sind Viren sehr unzuverlässige Krankheitserreger. Träger können krank werden oder nicht. Und dieselben Symptome und Krankheitsverläufe gibt es auch ohne Viren. «Ich kenne nur einen Erreger», sagte der Leiter des Robert Koch-Instituts, Prof. Lothar Wieler, an einem kürzlichen Pressebriefing, «das ist die Maul- und Klauenseuche bei Wiederkäuern, die bei jedem Tier, das infiziert ist, eine klinische Symptomatik hat». Es besteht also keine Kausalität zwischen Virus und Krankheit, sondern eine Korrelation, eine statistische Wahrscheinlichkeit mit hoher Unschärfe. Und die unterliegt erst noch willkürlichen Faktoren.

Die Corona-Krise könnte «ein Jahrhundert-Fiasko der Beweise sein.»

«Die bis jetzt gesammelten Daten über die Zahl der infizierten Menschen und wie sich die Epidemie entwickelt, sind vollkommen unzuverlässig», schreibt John P.A. Ioannidis, Professor für Epidemiologie und biomedizinische Datenwissenschaft an der Stanford University. (A fiasco in the making? As the coronavirus pandemic takes hold, we are making decisions without reliable data) Und: «Die gegenwärtige Corona-Krankheit, Covid-19, wurde als Jahrhundert-Pandemie bezeichnet. Es könnte aber auch ein Jahrhundert-Fiasko der Beweise sein.»

Der deutschen Lungenarzt Wolfgang Wodarg erreichte mit seinen beruhigenden Informationen innert Tagen ein weltweites Publikum (Screenshopt youtube)

Wie kommt es nun zu den dramatischen Nachrichten? «Wir messen derzeit nicht die Inzidenz von Coronavirus-Erkrankungen, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Spezialisten», schreibt der deutsche Lungenarzt, SPD-Politiker und Fachmann für öffentliches Gesundheitswesen, Dr. Wolfgang Wodarg in einem lesenswerten Artikel «Lösung des Corona-Problems: Panikmacher isolieren». (https://www.wodarg.com).

Und das ging so: Ärzte in Wuhan, wo sich auch das grösste Biolabor Chinas befindet, haben im Herbst bei wenigen Patienten (unter 50) ein Corona-Virus mit neuer Gensequenz gefunden und die Ergebnisse in in eine weltweit zugängliche wissenschaftliche Datenbank eingespiesen. Das Covid-19 war geboren. Aus diesen Daten wurde an der Berliner Charité dann ein Test für den internen Gebrauch erstellt, und – weil inzwischen Panik ausbrach – ohne die übliche wissenschaftliche Validierung mit Zustimmung der WHO weltweit verbreitet.

Sogar wenn die inzwischen entwickelten Tests gute Ergebnisse liefern sollten – und da bestehen berechtigte Zweifel –, können daraus keine Aussagen über die Gefährlichkeit abgeleitet werden. Die einzige Frage, die ein Test beantworten kann, lautet: Ist das Virus da oder nicht?
Belastbare Erkenntnisse sind erst aus den epidemiologischen Daten und dem Vergleich mit den Vorjahren zu gewinnen. Sterben mehr Menschen als bei anderen Grippewellen? Wieviele Infizierte werden krank und wieviele entwickeln gar keine Symptome? Alles Fragen, auf die man bei der laufenden Pandemie erst sehr vorläufige Antworten hat. In der Schweiz liegen wir mit 43 Toten (20.3.20, aktuelle Daten) weit unter den 2500 Opfern der Grippewelle von 2015.

Manchmal sind noch andere Viren oder auch Bakterien involviert. Welcher Erreger hat nun den Ausschlag gegeben?

Und selbst mit epidemiologischen Daten muss man vorsichtig umgehen. Wen immer man testet, Gesunde, Kranke oder Sterbende: Immer wird man 7 bis 15 Prozent Corona-Viren finden. Das sagt aber noch nichts über die Ursachen ihrer Krankheit aus, sondern höchstens über die Wahrscheinlichkeit einer viralen Mitwirkung. Denn manchmal sind noch andere Viren oder auch Bakterien involviert. Welcher Erreger hat nun den Ausschlag gegeben? Antworten darauf gibt es nur als Wahrscheinlichkeiten in Form von Statistiken, und die hängen davon ab, wo und wie man zählt. Seit der Veröffentlichung von Bay’s Theorem 1763 weiss man, dass Vorurteile dabei leider eine entscheidende Rolle spielen.

Dazu kommt: Beim Auftreten eines neuen Erregers werden bevorzugt Menschen getestet, die Arztpraxen und Spitäler aufsuchen. Konsequenz: Der Anteil der infizierten Bevölkerung scheint gross, die Mortalitätsrate ist hoch. Die Dunkelziffer der Menschen mit einer Infektion ohne klinische Symptome ist überwältigend gross. In Wuhan lag die Sterblichkeitsrate zu Beginn deshalb offiziell, aber unzuverlässig, bei 4 bis 6 Prozent. Mittlerweile ist sie gemäss einer Modellrechnung auf 0,04 bis 0,12 Prozent gesunken und liegt damit im Bereich der Mortalität einer normalen Grippewelle, die Wolfgang Wodarg für Deutschland mit 0,1 Prozent beziffert. Bei rund 2500 der jährlich etwa 25’000 Grippetoten Deutschlands hätte man in den letzten Jahren Corona-Viren gefunden, sagt Wodarg – wenn man denn getestet hätte.

Die Corona-Pandemie ist demnach eine relativ normale Erscheinung, auch für Schweizer Verhältnisse. Selbst in einem starken Grippejahr wie 2015 mit 2500 Todesfällen gab es keine behördlichen Verhaltensanweisungen, keine Veranstaltungsverbote und schon gar nicht eine komplette Schliessung des öffentlichen Lebens. Der Bundesrat, der heute den Schutz der Bevölkerung so plakativ in den Vordergrund stellt, hatte die Grippewelle höchstwahrscheinlich nicht einmal auf der Tagesordnung. Und dies trotz einer weit höheren Zahl von Todesfällen, als bei einem gravierenden Verlauf der Corona-Welle jetzt zu erwarten ist.

Wenn der Corona-Verlauf in der Schweiz verläuft wie im Epizentrum, der Provinz Hubei, wird sie 467 Corona-Opfer erreichen (Hubei hat 57 Mio. Einwohner und aktuell 3133 Corona-Opfer [Stand 20.3.20], die Schweiz hat 8,5 Mio. Einwohner). Es müsste bei uns also mehr als fünfmal so viele Corona-Tote geben, um nur die Mortalität der Grippewelle von 2015 zu erreichen, die geräuschlos an uns vorübergegangen ist und an die sich heute niemand mehr erinnert.

«Wenn das die tatsächliche Rate ist, dann wäre ein weltweiter Shut-down mit potenziell gewaltigen sozialen und wirtschaftlichen Folgen vollkommen irrational.»

Bis jetzt wurde eine einzige «Bevölkerung» vollständig untersucht, die 3711 meist älteren Quarantäne-Passagiere der Diamond Princess (davon 1045 Crew-Mitglieder), mit 700 Krankheitsfällen und sieben Todesfällen. Ioannidis hat die Daten ausgewertet, auf die Bevölkerungsstruktur der USA hochgerechnet und kommt aufgrund der schmalen Datenbasis auf eine breit gestreute Mortalitätsrate von 0,025 bis 0,625 Prozent. Eine Mortalitätsrate der gesamten Bevölkerung von 0,05 Prozent wäre tiefer als die saisonale Grippe», schreibt Ioannidis. «Wenn das die tatsächliche Rate ist, dann wäre ein weltweiter Shut-down mit potenziell gewaltigen sozialen und wirtschaftlichen Folgen vollkommen irrational.»

Virologen und Epidemiologen kämpfen gegen das Virus, nicht für die Gesundheit der Menschen.

Wie aber konnte sich aus dieser Nicht-Bedrohung eine Situation entwickelt, die weltweit zu den einschneidendsten Massnahmen seit dem Zweiten Weltkrieg führt?
Es ist davon auszugehen, dass sich die Regierungen von Experten, vor allem Virologen und Epidemiologen, beraten lassen. Sie zeichnen sich durch zwei Eigenschaften aus: Zum einen verstehen sie eine Krankheit in erster Linie aufgrund ihres Auslösers, d.h. des Virus und seiner Wirkung und Verbreitung, die mit statistischen und daher fehleranfälligen Methoden ermittelt werden. Virologen und Epidemiologen kämpfen gegen das Virus, nicht für die Gesundheit der Menschen.

Die Konstitution der befallenen Menschen, ihre Krankheitsgeschichte, ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und die schädlichen Einflüsse der Umwelt sind für Virologen nebensächlich. Für die Untersuchung dieser Faktoren besteht unter dem Druck eines laufenden Ausbruchs auch gar keine Zeit, obwohl sie eine viel grössere Rolle spielen – schliesslich sterben fast ausschliesslich Menschen, die bereits krank sind.

In Italien hat das Istituto superiore di sanità am 13. März erstmals detaillierte Zahlen zu den Pandemie-Opfern veröffentlicht. Ergebnis: Durchschnittsalter 80,3 Jahre; nur 1,1 Prozent keine Vorerkrankungen, rund 75 Prozent hatten zwei oder noch mehr. Das Gesundheitsinstitut lässt weiterhin offen, woran die untersuchten Patienten starben, und spricht allgemein von Covid-19-positiven Verstorbenen.

Haben wir den Multimilliarden-Umsatz mit dem wirkungslosen Tamiflu schon vergessen?

Die zweite Eigenschaft von Virologen und Epidemiologen: Nicht wenige von ihnen, vor allem in einflussreichen Positionen, zum Beispiel bei der WHO, wurden oder werden von Big Pharma mit Forschungsgeldern oder Beraterhonoraren versorgt. So leicht wie mit einer Pandemie lässt sich in dieser Branche nie Geld verdienen, selbst wenn die Medikamente nicht wirken. Oder haben wir den Multimilliarden-Umsatz mit dem wirkungslosen Tamiflu und der lächerlichen Schweinegrippe-Pandemie – eine besonders milde Form der saisonalen Grippe – schon vergessen?

Das soll keineswegs heissen, die Corona-Pandemie sei von Big Pharma und ihren Leuten in Wissenschaft und Behörden konstruiert worden, sondern nur ein Schlaglicht auf die Interessenslage werfen: Alle Parteien dieser Nahrungskette profitieren von neuen Krankheitserregern und ihrer scheinbaren oder objektiven Gefährlichkeit. Der Wissenschaftler im Labor kriegt Forschungsgeld, kann publizieren und darf ein bisschen vom Nobelpreis träumen. Der Gesundheitsbürokrat erhält die wissenschaftliche Grundlage für unpopuläre Massnahmen, die auf demokratischem Weg nie verfügt werden könnten. Und der Pharmakonzern macht Kasse.

Aber diese Seilschaft allein hat den kolossalen Corona-Hype nicht bewirken können. Dazu brauchte es noch ein paar zusätzliche fatale Eigeninteressen, die bis heute ungebremst wirken:

  • Die Medien kochten die Sache aus angeborenem Interesse an Auflage und Quote von Anfang an hoch. Und weil man in dieser Branche der Erste sein muss, blieb kritisches Hinterfragen auf der Strecke, geschweige denn Zusammenhang und Hintergrund. Die Fakten zeigen sich nun einmal erst mit der Zeit. Der erste Zeuge sieht bloss die Oberfläche, die Ursachen manifestieren sich später.
  • Die autoritäre chinesische Regierung ihrerseits nutzte die Krise, um bereits bestehende Ziele zu erreichen: Kontrolle der Bevölkerung, Reduktion der Ausländer, Reduktion des Bargeldes (muss in Quarantäne, auch in anderen Ländern eine realistische Möglichkeit) und erweiterte Rechte zur Beschlagnahmung von Privatbesitz.
  • Die westlichen Regierungen müssen, wenn sie als kompetent im Umgang mit der Corona-Krise wahrgenommen werden wollten, starke und unpopuläre Massnahmen verfügen – das «Starke-Mann-Syndrom». Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach bei seiner Ankündigung der Ausgangssperre von «Krieg» – in dem er sich vermutlich als zweiter Napoleon sieht. Tatsächlich: Die Methoden zur Bekämpfung der Pandemie sind die eines Krieges.
  • Trump beschuldigte zuerst China und beruhigte dann sein Wahlvolk, da er eine Krise für die Wiederwahl nicht gebrauchen kann. Als die Aktienkurse einbrachen, rief er gleich den nationalen Notstand aus, in dem er sich nun als Retter zu positionieren hofft.
  • Die amerikanische Zentralbank pumpte an einem einzigen Tag 1,5 Billionen in den schon lange kränkelnden Repo-Markt (mehr dazu unten), mehr als das Doppelte des «Trouble Assets Relief Program (TARP)» nach der Lehman-Pleite 2008. Sie senkte die Zinsen in historisch einmaligem Umfang und signalisierte damit: Es geht ans Eingemachte. Die Märkte verstanden den tieferen Sinn der Botschaft und verkauften in nie da gewesenem Umfang.

Ohne massiven Gesichtsverlust können die Regierungen ihre Massnahmen nicht zurücknehmen.

Alle machten das für sie Beste aus der Krise und verschärften sie dadurch. Das Resultat ist eine absolut verfahrene Situation, aus der es kein Zurück mehr gibt. Ohne massiven Gesichtsverlust können die Regierungen ihre Massnahmen nicht zurücknehmen, und sie werden es deshalb auch nicht tun. Sie werden, um ihre fragwürdigen Massnahmen besser durchzusetzen, Ängste schüren anstatt besänftigen und damit auch die Immunkräfte schwächen, wie man schon seit Louis Pasteur weiss. Inzwischen hat sich aus seiner Erkenntnis mit der Psychoneuroimmunologie ein eigener wissenschaftlicher Fachbereich entwickelt. Obwohl noch in Entwicklung, sind seine Erkenntnisse eindeutig: Stress, Depression und Angst schwächen das Immunsystem. Gestärkt wird es durch Optimismus, Selbstwert, Selbstwirksamkeit, soziale Bindungen (!) und sogar emotionale Vielfalt.

Aber die Behörden bewirken das Gegenteil, vielleicht sogar bewusst. In seltener Ehrlichkeit erklärte Stefan Vetter, der ehemalige Chefpsychiater der Armee, die Ausbreitung von Stress und Angst sei positiv, um in einer Gefahrensituation wie der Corona-Krise ein richtiges Verhalten aufrechtzuerhalten. Aber die Angst ist nur selten ein guter Ratgeber. Meist wird sie von Populisten, Despoten und Regierungen verbreitet, um Menschen gefügig zu machen, wie der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld in seinen Büchern gezeigt hat.

«Es wird einen massiven Meltdown geben», sagt der Börsenexperte Dirk Müller.

Die Aktienkurse sind bereits so tief gefallen – dreimal in den letzten zehn Tagen brach der Dow Jones den Fallrekord (in Punkten) –, dass die fallenden Dominosteine nicht mehr aufzuhalten sein werden. (Mehr dazu in einem aufschlussreichen Video von Dirk Müller) Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen (auf Abruf und in Zeitverträgen) und kleine kleine und mittlere Unternehmen werden die ersten sein, die auf der Strasse, bzw. dem Konkursamt landen. Dann folgen die Detailhändler und die Banken, denen die Zentralbanken mit ausserordentlichen Massnahmen vielleicht noch ein bisschen weiterhelfen können.

Schon bald wird sich die Erkenntnis durchsetzen, dass es Schluss ist mit dem ewigen Wachstum und der Schuldenturm, der dieses Wachstum braucht, zusammenkracht. Wie schnell und wie heftig und wer die Zeche bezahlt, ist noch offen. Die Regierungen haben beispiellose Rettungsgelder angekündigt, um die Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Wohin sie fliessen, ist noch unklar. Auch Helikoptergeld zur Beruhigung der Massen wird ernsthaft in Erwägung gezogen. Aus der Finanzkrise scheint man mindestens gelernt zu haben, dass nicht nur die Banken zu den Krisengewinnlern gehören dürfen.

Im Corona-Lärm geht die natürliche Funktion Immunsystems faktisch unter. Es wäre bestens dafür eingerichtet, mit schnell mutierenden Erregern zurechtzukommen, wenn es nicht durch eine Reihe zivilisatorischer Errungenschaften geschwächt würde.

Entscheidende Substanzen der Immunabwehr sind die Vitamine C und D. Seit dem doppelten Nobelpreisträger Linus Pauling weiss man, dass hohe Dosen von Vitamin C die Immunkräfte sofort stärken. In ihrer Verzweiflung haben Ärzte in China und Südkorea darauf zurückgegriffen, offenbar mit gutem Erfolg. Aber: Vitamin C wird schnell ausgeschieden und ist nicht hitzebeständig und kommt deshalb in der modernen Ernährung immer weniger vor.

Ein besonders interessanter Fall ist Vitamin D, eine Art Schlüsselhormon für das Immunsystem. Weil es für den Körper so wichtig ist, produziert er es im Gegensatz zu anderen Vitaminen zu 90 Prozent selbst – unter Einwirkung von Sonnenlicht. Da die Reserven nach den Wintermonaten jeweils aufgebraucht sind, haben die Grippewellen zu Beginn des Frühjahrs besonderes leichtes Spiel. (Studie über den Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und der Häufigkeit von Grippe).

Die immunstärkende Wirkung des Sonnenlichts – durch Anregung der Vitamin D-Produktion – ist seit 1903 bekannt. Damals erhielt der Däne Niels Ryberg Frinsen den ersten Nobelpreis für Medizin, weil er die grassierende Lungenkrankheit Tuberkulose erfolgreich mit Licht behandeln konnte. Seine Erkenntnisse sind in der Schulmedizin weitgehend in Vergessenheit geraten, mit ein Grund für die epidemische Zunahme der Tuberkulose, die in den Entwicklungsländern 2015 zu 1,8 Mio. vorzeitigen Todesfällen führte. Man vergleiche diese Zahl mit den gegenwärtig rund 10’000 Corona-Opfern! Eine Studie von 2017 zeigt, wie die Tuberkulose mit Vitamin D (z.B in Lebertran), Sonnenlicht und Lichttherapie kostengünstig und effizient behandelt werden könnte; aber die WHO tut kaum etwas – kein Geschäft.

Das Interessante am Vitamin D-Stoffwechsel: Er ist offensichtlich strahlenempfindlich. Er wird aber nicht nur durch natürliches Sonnenlicht angeregt, sondern offenbar auch durch technische Strahlung behindert, die es erst seit Einführung der Elektrizität und vor allem der verschiedenen Funktechnologien gibt (eine zusammenfassende Darstellung findet sich in «Zeitpunkt» Ausgabe 164 «Wie Elektrizität die Biologie verändert»)

Elektromagnetische Felder schwächen das Immunsystem  durch Behinderung der Vitamin D-Rezeptoren. Dies zeigt eine Studie an Mäusen (Electrosmog and autoimmune disease) von T.G. Marshall von der amerikanischen «Autoimmunity Research Foundation». Besonders stark ist der Effekt bei höheren Frequenzen, wie sie bei 5G und WLAN verwendet werden. Eine ähnliche Wirkung haben übrigens entzündungshemmende Schmerzmittel, vor deren Einnahme die französischen Gesundheitsbehörden kürzlich gewarnt hatten und damit eine kontroverse Diskussion auslösten.
Marshall und sein Team haben die Ergebnisse ihrer Mäuse-Studie an 64 Patienten überprüft, die mit einer Mikrowellen-Abschirmkappe ihrer Krankheitssymptome in 90 Prozent der Fälle ganz oder deutlich reduzieren konnten.

Die Spanische Grippe brach an einem Ort mit höchster Elektrosmog-Belastung aus.

Der Zusammenhang zwischen Funkstrahlung, Immunsystem und Epidemien müsste schon lange seriös untersucht werden, genau genommen seit 1918. Die ersten Fälle der Spanischen Grippe wurden nämlich an der Naval Radio School of Cambridge (Massachusetts), einer Funkerschule der Navy, mit 400 Betroffenen beobachtet. Die Epidemie breitete sich rasch auf 1127 Soldaten im Funston Camp (Kansas) aus, wo ebenfalls Funkeinrichtungen installiert worden waren.

Jede Grippepandemie folgt einem neuen Entwicklungsschritt der Elektrotechnik, schreibt der Mathematiker und Wissenschaftsautor Arthur Firstenberg in seinem Buch «The invisible rainbow – a history of electricity and life». Er erwähnt die Asiatische Grippe von 1957 und 1958, die mit der Installation eines leistungsstarken Radarüberwachungssystems einherging oder die Hongkong-Grippe von 1968, die mit der Installation von 28 militärischen Satelliten zur Raumüberwachnung in der Höhe des Van-Allen-Gürtels, der uns vor kosmischer Strahlung schützt, zusammenfällt.
Der Zusammenhang wird leider nicht intensiv erforscht, weil im zunehmend privatisierten medizinischen Wissenschaftsbetrieb kein Konzern ein materielles Interesse daran hat.

Aufschlussreich ist allerdings eine Arbeit Olle Johansson, Professor für Neurowissenschaft am Karolinska Institut und dem unabhängigen Wissenschaftler Örjan Hallberg, die einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Krebs und der Exposition der Bevölkerung gegenüber Radiofrequenzen entdeckten (Increasing Melanoma—Too Many Skin Cell Damages or Too Few Repairs?). Sie zeigen einen signifikanten Anstieg der Raten in den Jahren 1920, 1955, 1969 und einen Rückgang (!) im Jahr 1978, was jeweils mit dem Anstieg des Radiofrequenz-Smogs durch die Einführung von Mittelwellen-, UKW- und TV-Sendern, der Einführung des Farbfernsehens und dann der Einstellung von Mittelwellensendern einhergeht.

Zum Zusammenhang zwischen der Corona-Pandemie und Funkstrahlung gibt es erst Indizien. Aber sie sind interessant und verdienen weitere Abklärung:

  • Wuhan, das Epizentrum der Pandemie, ist mit mehr 10’000 kürzlich installierten 5G-Antennen vermutlich die am stärksten belastete Stadt der Welt.
  • San Marino ist nicht nur das einzige Land mit vollständiger 5G-Abdeckung, sondern auch mit der weltweit höchsten Corona-Infektionsrate. Das könnte allerdings auch an einer besonders hohen Testrate liegen.
  • Norditalien hat nach enorm hohen Investitionen in 5G-Frequenzen eine sehr hohe 5G-Abdeckung (aber wie Wuhan, auch eine extrem hohe Luftverschmutzung)
  • Die Schweiz, ein Land mit relativ hoher Infektionsrate, ist gemäss Swisscom zu 90 Prozent mit 5G abgedeckt.

Der Zusammenhang zwischen Pandemien und elektromagnetischen Feldern muss seriös untersucht werden.

All das sind das natürlich keine Beweise für eine Korrelation zwischen 5G und der Corona-Pandemie, aber unter Berücksichtigung der immunschwächenden Wirkung elektromagnetischer Felder doch einigermassen deutliche Indizien, die weitere Untersuchung verdienten. Das müssen auch gut vernetzte Institutionen mit speziellen Interessen gemerkt haben. Wer im Internet nach dem Zusammenhang zwischen 5G und Corona sucht, findet als erstes seitenlange Listen mit Beiträgen, die solche Vermutungen als «Verschwörungstheorie» abtun. Das deutet auf eine ziemlich kompetente Informationsabwehr hin und die ergibt nur einen Sinn, wenn das offizielle Narrativ gefährdet ist. Nicht umsonst spricht die WHO bereits von einer «Infodemie» (infodemic) mit Nachrichten, die der offiziellen Darstellung widersprechen oder sie korrigieren. Eine Einschränkung der Rede- und Pressefreiheit ist nicht auszuschliessen.

Wie sich die Pandemie und vor allem ihr Management in naher Zukunft entwickeln, ist offen. Die Situation ändert sich täglich. Für die Natur ist der Stillstand ein Segen, für uns als Individuen wohl auch, wenn wir uns von den Ängsten nicht anstecken lassen. Aber der soziale Schaden könnte beträchtlich werden, der wirtschaftliche ist es jetzt schon. Es wird kein Stein auf dem andern bleiben.

Um die Explosivität der aktuellen Lage zu verstehen, muss man erkennen, dass wir im Grunde seit dem letzten Herbst in einer Finanzkrise stecken. Im September schnellten die Zinsen im Repo-Markt, in dem sich Banken kurzfristige Kredite gewähren, auf das Fünffache (10 Prozent). In diesem Markt wird täglich rund eine Billion Dollar verschoben, gewöhnlich nur über Nacht. Normalerweise liegen die Zinsen im Bereich der Zentralbank-Kredite; im Fall der amerikanischen Zentralbank Fed bei 2 Prozent. Aber wie in der Lehman-Krise 2008 trauten die Banken den Sicherheiten der anderen Banken nicht mehr und verzichteten lieber auf ein gutes Geschäft.

Der Vertrauensverlust hatte gute Gründe: Es zeigte sich nämlich, dass die Banken ihre Wertpapiere im Durchschnitt 2,2 mal als Sicherheit hinterlegten! Um die schwelende Kreditklemme zu verhindern, interveniert die Fed seither täglich mit einer Billion Dollar – fast so viel, wie die Welt in einer Woche produziert.

Die Banken verhalten sich wie Leute mit zwei Dutzend Kreditkarten, die dauernd jonglieren müssen.

Die Dramatik der Situation erreichte die öffentliche Wahrnehmung kaum, weil der Repo-Markt nur die Banken betrifft und schwer zu verstehen ist. Warum sollten sich die Banken über Nach riesige Summen leihen? Sie verhalten sich wie hochverschuldete Konsumenten mit zwei dutzend Kreditkarten, die dauernd mit Krediten von den einen Konten die Fälligkeiten auf den anderen begleichen und das ganze Konstrukt ständig vor dem Zusammenbruch bewahren müssen. Jonglieren, balancieren, hoffen, bangen – alles gleichzeitig.

In dieser Situation reicht dann ein kleines Virus, um die Dinge ins Rutschen zu bringen, die sich seit Jahrzehnten zu einem immer grösseren Ungleichgewicht aufgebaut haben. Natürlich nehmen die Zentralbanken jetzt wieder die Bazooka hervor und versuchen, die Kernschmelze mit viel Geld zu ersticken – «whatever it takes», um Mario Draghis geflügeltes Wort zu zitieren. Vielleicht wird ihnen der Aufschub eine Weile gelingen, vor allem wenn die Bevölkerung auch ein bisschen von dem Geldsegen profitiert. Nicht umsonst wird ernsthaft diskutiert, Helikoptergeld an alle zu verteilen.
Aber: «Diese Krise ist ein Angebotsschock, die man nicht mit Geld- oder Steuerpolitik bekämpfen kann», wie der prominente Krisenökonom Nouriel Roubini kürzlich dem Spiegel sagte.

All das ist leider noch nicht Krise genug: Weil sich Saudi-Arabien und Russland am 6. März nicht über eine Einschränkung der Erdölförderung einigen konnten, wird die Produktion ab dem 31. März hochgefahren. Die Preise sind sofort massiv gesunken. Ein Barrel der Sorte WTI liegt zur Zeit bei 21 Dollar, ein Drittel vom Jahresendpreis von 62 Dollar. Die Saudis rechnen offenbar damit, aufgrund ihrer niedrigeren Produktionskosten den Russen Marktanteil wegzunehmen und den Preiskampf zu gewinnen. Die Russen spekulieren wahrscheinlich darauf, dass die Saudis zur Deckung ihres Budgetdefizits einen Ölpreis von 85 Dollar brauchen und nicht bis ans Ende ihrer beträchtlichen Finanzreserven gehen wollen, bevor sie einknicken.

Aber das wahre Ziel von Putins Weigerung, die Produktion zu beschränken, sind die USA. Ihre hochverschuldete Fracking-Industrie, die zwar viel produziert, aber zu enormen Kosten, ist nie richtig vom Fleck gekommen. Um zu überleben braucht sie einen Preis von mindestens 45 Dollar, sonst drohen reihenweise Konkurse und vor allem das Ende des Dollars als Leitwährung.

Es ist der perfekte Sturm: eine Pandemie, eine Finanzkrise und das Ende des Dollars, wie wir ihn kannten. Dazu kommen noch ein Handelskrieg, Regierungen in Selbstüberschätzung, ein verängstigtes, miserabel informiertes Publikum und ein paar kleinere Katastrophen.

In seiner Endphase braucht die Diktatur des Kapitals für sein Überleben auch die vollständige politische Macht.

Das mit Abstand gefährlichste Virus ist die Angst. Die noch vor ein paar Wochen offiziell rosige Zukunft ist komplett in sich zusammengebrochen. Um sie zu retten, müssen die westlichen Regierungen ihre Grundsätze verlassen – offene Gesellschaften, offene Grenzen für Kapital, Güter und Menschen, freie Meinungsäusserung. Sie stellen damit ihre eigene Existenzberechtigung in Frage. Entweder sie werden verschwinden und echten Demokratien Platz machen oder sie mutieren im Versuch, die bestehenden Besitz- und Machtverhältnisse zu erhalten zu Diktaturen. In seiner Endphase braucht die Diktatur des Kapitals für sein Überleben auch die vollständige politische Macht.

Es steht also nicht viel auf dem Spiel, sondern alles. Darauf sollten wir uns vorbereiten. Und vergessen wir nicht: Es ist alles da, damit alle Menschen in Frieden und Gesundheit leben können; die Ressourcen sind zur Zeit einfach noch extrem schlecht verteilt.

Das Fernziel ist plötzlich ganz nah: ein kompletter Schuldenerlass und der Neubau einer wirklich gerechten Menschengemeinschaft. Ob wir es erreichen, ist leider unsicher. Zuerst müssen wir die Angst überwinden. Nicht nur wir, sondern auch ein paar andere.

Die Mutter aller Blasen ist das Geld an sich in seiner heutigen Form. Der ultimative Schwarze Schwan ist da. Vielleicht ist es auch ein Drache. Da wissen wir wenigstens aus der Mythologie, wie man ihn besiegt.
Indem man ihn nicht fürchtet.

 

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Mehr zu den Mechanismen der Umwälzung und wie wir sie beeinflussen können:
Christoph Pfluger: Die Strategie der friedlichen Umwälzung – eine Antwort auf die Machtfrage. edition Zeitpunkt, 2019. 122 Seiten, Fr. 12.00.-/€ 11.00.-

 

Mehr zu den Gesetzmässigkeiten, die das moderne Geld zwingend in den Kollaps führen – und natürlich zu den Alternativen:
Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. edition Zeitpunkt, 2015. 260 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.-

 

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Laufendes Corona-Update

20. März 2020
von:

Über

Christoph Pfluger

Submitted by reto on Do, 07/13/2017 - 08:33

Christoph Pfluger ist seit 1992 der Herausgeber des Zeitpunkt. "Als Herausgeber einer Zeitschrift, deren Abobeitrag von den Leserinnen und Lesern frei bestimmt wird, erfahre ich täglich die Kraft der Selbstbestimmung. Und als Journalist, der visionären Projekten und mutigen Menschen nachspürt weiss ich: Es gibt viel mehr positive Kräfte im Land als uns die Massenmedien glauben lassen".

032 621 81 11
christoph.pfluger@zeitpunkt.ch

Kommentare

Ruhe vor dem Sturm

von Claudia Guggenbühl
Das bringt alles, was ich auch schon gedacht/geahnt/befürchtet hatte, auf den Punkt. Ich kann nur hoffen, dass es letztlich eine Chance ist und dass wir sie nutzen können/werden.

An der Wurzel heilen

von Gaston Lagaffe
Die 1. Priorität ist sicher die Menschen zu helfen, die diese Grippe NICHT überstehen würden. Alles andere käme auf einer ethnische Säuberung nach dem Darwin-Prinzip gleich... Als metaphysisches Wesen muss der Mensch im Moment Solidarität für die Schwächsten zeigen! Klar werden wir unsere Verhalten in einem wahren Kulturwandel verändern, sonst werden wir noch einige Kriegsfälle erleben müssen: Klimawandel, industrielle Landwirtschaft,... Grippenvirus, Pesticide, CO2, CH4 = même combat! Soeben muss diesen Virus uns dazu bewegen, neue Herausforderungen im Angriff zu nehmen! Bleiben auch Sie gesund!

Segen und Fluch der globalen Vernetzung

von Eva Beyeler
Das Internet hilft uns, die Tage der Isolation besser durchzustehen und informiert zu bleiben. Dafür sind wir dankbar. Familien nutzen die Zeit der Gemeinsamkeit. Das ist ein positiver Aspekt. Nachbarschaftshilfe wird geleistet. Wunderbar! All das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir im höchsten Masse manipuliert und fehlinformiert werden. Unser Gesundheitssystem ist sehr krank und entwickelt sich immer mehr zu einem nicht mehr bezahlbaren, nur auf Profit ausgerichteten Wirtschaftszweig. Wo bleibt unser gesunder Menschenverstand? Grippe heisst Bettruhe, Tee trinken und das Immunsystem wirken lassen, schwitzen, schlafen und sich erholen. Der Erreger ist unwichtig, das Milieu ist massgebend. Dieses Milieu wird sträflich vernachlässigt. Wir essen ungesund, bewegen uns zu wenig an der frischen Luft, sind gestresst und gönnen uns nicht genug Erholungszeit.  Die Schulmedizin ist auf Unterdrückung von Symptomen und damit Vertiefung von Krankheiten ausgerichtet und fördert die Antibiotikaresistenz. Eine Gesundheitspolitik, die Ursachen sucht und bekämpft, die Prävention fördert (nicht mit Impfstoffen, die Aluminium, Formaldehyd und Quecksilber enthalten) und uns gesünder werden lässt, ist nicht im Interesse jener, die diese ganze Situation verursacht haben und wirtschaftliche Schäden von nie dagewesenem Ausmass zulassen. Hoffen wir, dass vielen Menschen die Augen aufgehen und dass unsere Herzen sich für eine Gegenbewegung stark machen. Eva Beyeler, (Heilpraktikerin und Homöopathin)

Vive le new-age

von Gaston Lagaffe
Der Ziel ist das wir uns auf diese Gegenbewegung Gedanken machen... und diese umsetzen! Weil die Natur den Menschen nicht braucht, sondern umgekehrt. Wir müssen, wie Sie es schön erklären, mit der Natur und nicht gegen Sie agieren. Jeder Konsument kann individuell zwischen David und Goliath wählen, zwischen den Bio-Hofladen und Nestlé (es ist eine Metapher... ), aber der Staat, die EU,... muss klare politische Signale in der Richtung geben. Das beste Beispiel betrifft den Flugverkehr. Wir können nicht von Klimaerwärmung reden, lamentieren und gleichzeitig schauen, wie die Menschen immer mehr den Flugzeug als Transportmittel für Ihre Ferien benützen. Sicher darf man den Flugverkehr nicht verbannen, alles ist immer eine Frage der eigenen Ökobilanz, des Fussabdrucks. ABER, wir müssen die Kosten und die entsprechende Verkaufspreise nach dem Verursacherprinzip neu rechnen. Die verursachte Umweltschäden können quantifiziert und müssen im Verkaufspreis eingerechnet werden. Somit wird ein Flug ein aussergewöhnliches Ereignis, der aussergewöhnlich genossen wird. Das Gleiche können wir mit biologischen vs.konventionellen Produken umsetzen. Die biologische Produkte, sind gesünder (weniger Krankheitskosten), nachhaltiger (sie schützen und fördern die Bodenfruchtbarkeit und das Klima) und für den Bauer wirtschaftlicher (die "schlechten" konventionellen Lebensmitteln werden teurer sein und ein Teil vom höheren Umsatz wird als Unterstützung der Bio-Bauern und der Umwelt dienen). WENN sie plötzlich günstiger werden UND die konventionellen teurer bzw. zum "richtigen" Preis vermarktet werden, DANN werden nicht nur die KaufKraftKunden und die ethisch-ökobewusste Kunden sich Bio-Produckte leisten können, SONDERN auch die ärmsten UND VOR ALLEM die geldgierigsten Kunden! Vergessen wir nie dass unsere (Bio-)Lebensmittel die besten Medikamente sind! Und wenn wir weniger Fleich essen, und keine Tiere mehr in Strafanstalten züchten, in denen Sie zu Zwangsmästung verurteilt sind, werden auch weniger mutierte Viren aus dem Frankenstein-Labor entfliehen. Bonne journée! Tout est poison, rien n'est poison, seule la dose fait le poison! Paracelsus

Das tut in diesen Tagen gut

von Ursina Steinemann
Sehr geehrter Herr Pfluger Ich danke Ihnen sehr für die umsichtige Analyse. Es tut in diesen Tagen gut Menschen zu hören, die nicht im Panikmodus agieren. Ich habe Ihr Buch bestellt und bin auf die Beispiele gespannt, wie aus dem heutigen Konzept von Geld ausgestiegen werden kann. Aus eigenen Gefühlsreaktionen in Bezug aufs Geld ich immer wieder beeindruckt, wie tief diese alten Muster in den Knochen sitzen. Die Angstfreiheit, die es für den Kampf mit dem Drachen braucht, ist wohl ohne eine klare, gelassene Sicht auf die eigene Vergänglichkeit nicht zu haben. Ich freue mich auf weitere Beiträge. Mit herzlichen Grüssen, Ursina Steinemann  

Corona Übersichtsartikel

von Peter
Lieber Herr Pfluger, ich kann einiges gut nachvollziehen was Sie schreiben,. Aber dann stosse ich wieder auf solches: Und wie ist dies zu erklären..  ? https://www.journal21.ch/nicht-aufgeben

Corona Alarm

von TomTom
Ich lebe in Frankreich. Ich wäre sehr interessiert an einer franz. Übersetzung des aufschlussreichen Textes, damit ich ihn Bekannten senden könnte, welche mich- und sogar ihre erwachsenen Kinder nicht mehr bei sich empfangen wollen/dürfen...

Le printemps silencieux

von Gaston Lagaffe
Lieber Herr Pfluger Gerne lese ich Ihre Beiträge weil Ihr Pflug dem Boden oft eine verbesserte Fruchtbarkeit verleiht. Dieses Mal bin ich aber ziemlich enttäuscht von Ihren so intelligenten als realitätsentfremdeten Aussagen. Ein paar Beispiele von Ihrem NonSens: 1 "Ein Virus rechnet mit dem Überleben des Wirts". Er kann aber jederzeit neue Wirte erobern. 2 "Die Epidemiologen kämpfen gegen ein Virus, nicht für die Gesundheit". Das eine schliesst das Andere nicht aus. 3 "Immunsystem durch soziale Bindung stärken". An einem solchen Witz glaubten die Briten auch. Das ist wahr wenn keinen heimtückischen Krankheitserreger unterwegs ist. 4 "Vitamin C für die Stärkung des Immunsystems". Präventiv ist es sicher wahr, aber hat man schon ein HIV-erkrankter Mensch mit Vitamin C geheilt? Das wüssten wir... 5 "Elektrosmog ist Schuld". Es sind viele Faktoren die eine solche Epidemie verursachen können. Es sieht so aus als das heilige Thema Ihre Verkaufszahlen boosten würde. Und so weiter... Man hätte das Gefühl das Sie etwas zu sich genommen haben, das Ihr Bewusstsein erweitert und gleichzeitig Ihre Sinne verwirrt hat... Wie können Sie die Zahl der Grippe im 2015 mit der Zahl  zum heutigen Tag vergleichen? Wir wissen doch gar nicht wie lange die Grippewelle dauern wird? Das nenne ich Desinformation bzw. Betrug. Im Grunde genommen ist dieser Virus nebensächlich. Wichtig ist dass die gefährdetsten Menschen (ältere und durch Krankheiten bereits geschwächten Leute) nicht GLEICHZEITIG ins Spital landen (neben dem "gewöhnlichen" Alltag eines Krankenhauses...). Wichtig ist dass das Pflegepersonal nicht zwischen mehrere Patienten sich entscheiden muss, weil er zu wenig Kapazitäten hat, diese mit den nötigen Mitteln zu versorgen (Beschränkte Anzahl Bette auf der Intensivstation, im schlimmsten Fall). Die von Ihnen als falsch betrachteten Massnahmen dienen hauptsächlich der Verflachung des Wellenhöhepunkts. Schwierig zu verstehen? Bleiben Sie gesund und lernen Sie Ihre berauschende Fantasie durch Atmungsübungen oder Meditation zu beherrschen. Conseil de Gaston Lagaffe, le roi de la gaffe... Liebe Grüsse, Gaston

Alles bedenken

von Petra03
Guten Tag Gaston, Sie haben Recht, es ist wichtig dass es nicht zu wenig Betten hat auf der Intensivstation, nur ist es möglich, dass Angst ein Auslöser dafür ist, dass viele Menschen zum Arzt/ins Spital gehen, die es ohne Angst nicht tun würden und für die dann im Spital erst der Anfang vom Ende vor der Türe steht. Sehr empfehlenswert: https://youtu.be/vcWAxrCHGqM Einfach bis zum Ende schauen. Optimalerweise ohne Vorurteile.

Corona und Italien

von Reinhard Külling
Wie wäre es, wenn Italien kollaborien und China sich - da die EU dazu nicht in der Lage wäre - sich als starker Helfer in der Not anbieten würde? Die Häfen Genua und Triest würden schon zur bestehenden, "zufällig" vorgängig bereits vorbereiteten Infrastruktur gehören? Fiktion oder Realität? Gibt es nicht eine Geschichte "Herr Biedermann und die Brandstifter", die zufällig zu diesem Szenario passen würde?

Hinweis auf Gegenstandpunkt zu Wolfgang Wodarg

von Kerstin Paul
Mit Interesse habe ich den Übersichtsartikel gelesen und ebenso die bisherigen Kommentare. Ich stimme zu, dass es in der momentanen Situation wichtig ist, nicht in Panik zu verfallen, und dafür zu sorgen, das eigene Immunsystem zu stärken. Eine Frage, mit der wir uns jetzt wohl vor allem beschäftigen, ist ja, ob das Virus tatsächlich so gefährlich ist, dass die getroffenen Massnahmen, die das öffentliche Leben zum erliegen bringen, gerechtfertigt sind, oder nicht. Ich bin daher aus Interesse dem Link zum Lungenspezialist Dr. Wodarg nachgegangen und habe mir seinen Standpunkt angehört. Klingt einleuchtend - Schlussfolgerung: die Massnahmen sind übertrieben, es wird Panik gemacht. Ich möchte jedoch gern als Gegenstandpunkt auf einen hörenswerten Beitrag eines anderen Spezialisten, Prof. Drosten (Virologe von der Charité, der täglich im NDR zum Virus und der aktuellen Situation befragt wird) hinweisen, der zu Dr. Wodargs Standpunkt befragt wurde: https://www.youtube.com/watch?v=fjTCMaJXE_Y

Halt Herr Pfluger!

von geissmanns@blu…
Ihre  Behauptung „Das Corona-Virus wird sich als nicht besonders gefährlich erweisen“ ist journalistisch genauso unseriös, wie einige dramatisierende Beiträge in der Tagespresse. Dass Sie sich auf Wodarg berufen, macht Ihre Aussagen noch unglaubwürdiger. Ich habe Wodargs Aussagen mit meinem kritischen ärztlichen Ohr angehört.  Er, genauso wie Sie, blenden wichtige medizinische Tatsachen aus: Die Erkrankung mit dem aktuellen Corona-Virus führt zu auffällig vielen viralen Lungenentzündungen mit schwerster Beeinträchtigung der Lungenfunktion und anderer Organfunktionen. Die in einer solchen Situation notwendige intensivmedizinische Behandlung ist nur beschränkt verfügbar. Zur an sich schon hohen Sterberate der viralen Lungenentzündung kommt also ab einem gewissen Punkt noch dazu, dass Erkrankte sterben, weil mangels Ressourcen keine adäquate Behandlung mehr verfügbar ist. Verschliessen Sie und Wodarg Ihre Augen vor der Situation in Bergamo? Vor diesem Hintergrund ist Ihr Zahlenvergleich der Grippe-Toten 2015 mit den aktuellen Corona-Toten in der Schweiz geradezu lächerlich: Es ist als ob Sie die Opfer des Strassenverkehrs vom ganzen Jahr 2015 mit den Opfern des Strassenverkehr von Januar bis März 2020 vergleichen würden: Die 2500 Todesfälle von 2015 sind eine Zahl, die im Rückblick gewonnen wurden, die aktuelle Zahl von 43 Corona-Opfern (Stand 20.3.2020), zu Beginn der Erkrankungswelle hat derzeit Null-Aussagekraft betreffend Harmlosigkeit oder Ernst der Corona-Virus Erkrankung! Ich wünschte sehr, dass die Zahl der Corona-Opfer in der Schweiz nicht die Zahl der Grippe-Opfer 2015 übersteigt! Ich erwarte von Ihnen dann aber journalistische Redlichkeit, indem Sie den möglichen Einfluss der aktuell massiven und hoffentlich noch rechtzeitigen Einschränkungen unserer Freiheit auf diese Zahl kritisch würdigen. Ich abonniere den Zeitpunkt seit Ewigkeit und lege ihn auch in meiner Praxis auf. Ich schätze viele querdenkende Artikel in Ihrer Zeitung.  Auch in ihrem jetzigen Beitrag gibt es einige anregende kritische Gedanken. Die Art und Weise wie Sie die Gefährlichkeit von Corona in Abrede stellen, stellt Sie aber in eine Reihe mit Verneblern wie Trump, Johnson, Salvini und Bolsonaro. Mit einem Augenzwinkern zugegeben: Diese Aussage ist jetzt auch ein bisschen überzogen…. Mit freundlichem Gruss, Hansruedi Geissmann PS: Abgesehen von der bedrohlichen Seite der durch Corona ausgelösten weltweiten Lage sehe ich auch viele mögliche Chancen: Gelingt es, das Bewusstsein der Menschheit in eine Richtung von mehr wirtschaftlicher Gerechtigkeit und mehr Verantwortung für unsere Erde zu bewegen? Erkenntnis, dass weniger mehr ist? Ansätze zu einem neuen Wirtschafts-System? Können einige Vernebler (hier nehme ich Sie aber ausdrücklich aus!) vom Thron gestürzt werden?

Atermschutzmasken

von Johannes Mahler
Ich bin einfach erstaunt, dass die Behörden mit ihren Massnahmen dermassen Schaden anrichten in der Wirtschaft, und dass der Bundesrat nicht einfach Atemschutzmasken empfiehlt. Und wenn die in den Läden ausgehen: kein Problem: ich habe ein grosses Nastuch genommen, in der einen Dimension dreifach zusammen gelegt, und in der andern Dimension nochmals. Das macht neun Lagen Tuch. Zwei Gummi-Elast  für um den Kopf annähen. Schon bereit. In der Wiki habe ich gelesen, dass dies die Ansteckung um 95 - 98% senkt. Einfach erstaunlich! Die Chinesen haben kein Problem mit Atemmasken. Wir sollten unsere Wirtschaft nicht schädigen, sondern mit Masken leben lernen, bis die Medien- oder Infektionswelle vorbei ist.

Danke

von Petra03
Ich bin froh, dass auf unterschiedlichen Kanälen wieder Stimmen Platz finden, die versuchen die aktuelle Geschichte ganzheitlich zu beleuchten. Nur so gibt es eine Chance auf eine brauchbare Lösung.

Weitere interessante Infos mit täglichem Update

von Oliver Lüthi
Teilweise überlappen sie sich mit den Infos von oben mit denen des untenstehenden Links, teilweise hat es auch weitere Infos, so dass bspw. in Spanien die Menschen mit Erkältungssymptomen durch die Hysterie verursacht den Notfall stürmen, und deshalb ein Spital am Anschlag ist, und nicht wegen Corona: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Die Ursache des Konflikts

von hans.bieri@svil.ch
Lieber Christoph Pfluger, grossen Dank für diesen überragenden Beitrag und die zusammengestellten Argumente und Begründungen der bestechenden Hauptthese, dass die ‘Coronageschichte’ ein Instrument ist, die jetzige Finanzkrise auf «alle, die wir jetzt zusammenstehen müssen» abzuwälzen. Die Privatvermögen der Reichsten einerseits und die Vorsorge- und Rentenversicherungen andererseits sind im gleichen Boot der Finanzmärkte und stünden somit zum ‘Haircut’ an. Hier jedoch greifen die grossen Finanzvermögen zur List, frei nach Dean Koontz den globalen Ausnahmezustand zu schaffen und die Leitung der Staatenwelt über die privatisierte WHO zu proben. Die Ursache des Konflikts: Die gleiche wirtschaftliche Leistung kann nicht gleichzeitig Löhne und Kapital bedienen. Die Profitrate sinkt, weil es das perpetuum mobile des ewigen Kapitalwachstums nicht gibt. Die Pferde saufen nicht. Auch das in der Folge seit Jahrzehnten versuchte Quantitativ Easing nützt nichts mehr. Das Pulver ist verschossen. Die Moderne Monetäre Theorie (MMT) am Ende. Einzige noch bleibende Möglichkeit (wenn man die Ursachen nicht angehen will), die Wirtschaft zu dezimieren, um das so bewirkte Einkommensloch mit Helikoptergeld zu stopfen. Mittels dieser Differenz soll die Profitrate nochmals weiter durchgerettet werden: durch Ausdünnung des ganzen Reproduktionsbereiches und Ersatz der verlorenen Einkommen nach dem Muster des bedingungslosen Grundeinkommens. Das lindert jedoch lediglich den ausgelösten Schock und soll die Gesellschaft an die Normalität des bleibenden Ausnahmezustandes gewöhnen. So kommt es, dass die Realwirtschaft, welche die Menschen mit Konsumgütern versorgt, direkt heruntergefahren wird. So wird uns «der Motor abgestellt», wie das Ayn Rand, die Lehrerin von Greenspan im «Grossen Streik» (Atlas shrugged) als ultimatives Druckmittel der Hegemonie bereits 1958 vorgeschlagen hat. Hans Bieri, Geschäftsführer Schweizerische Vereinigung Industrie und Landwirtschaft SVIL, Postfach 6548, 8050 Zürich, T 079 432 43 52

Was sich hier abspielt....

von Jacqueline Kessler
Guten Tag Herr Pfluger Vielen Dank für Ihren Artikel. Ich bin Homöopathin und habe heute noch diesen Hinweis bekommen, der auch sehr interessante Hinweise enthält: https://www.provings.info/blog1/ Ich wünsche Ihnen alles Gute! Herzliche Grüsse Jacqueline Soffner

Pandemien und elektromagnetische Felder

von echokammer
Als ehemaliger Kurzwellenhörer ist man in seinem Hobby mit dem 11 Jährigen Sonnenfleckenzyklus konfrontiert worden. In den Jahren wenn die Aktivität der Sonnenflecken am höchsten war, war der Empfang fast völlig eingeschränkt, bzw. nicht möglich, außer von wirklich starken Sendern. Mich würde mal ein wissenschaftlicher Vergleich der elektromagnetischen Belastung durch die Sonnenflecken vs. der  Sendeanlagen auf unseren Planten interessieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfleck  

Nochn keine Immunität

von CME
Ich habs vielleicht übersehen, aber was nicht erörtert worden ist, ist dass heute noch niemand gegen den Covid-19 immun sei. Daher würden ihn früher oder später alle bekommen, was das Gesundheitssystem überfordern würde und zu einer schweren Gesundheitskriese führen könnte. Bei einer normalen Grippe sei ein Grossteil der Bevölkerung immun und so kann sie auch wenn sie vielleicht schlimmer als der C-19 sei, nicht zu einer Pandemie führen ???

Gemeingefährlicher Unfug

von jpaysan
Was Sie hier schreiben ist schlicht gemeingefährlich, im wahrsten Sinne des Begriffs. Die Problematik des Virus SARS-CoV-2 ist nicht seine Gefährlichkeit für den individuellen Patienten. Sie liegt vielmehr in der Kombination von hoher Infektiosität mit einem häufig schweren Verlauf, der ärztliche Behandlung, Klinikaufenthalt oder sogar Intensivbehandlung erfordert. Der Vergleich mit Grippetoten ist völlig unangebracht, denn die meisten Opfer von Influenza-Epidemien sterben NICHT aufgrund von fehlenden Behandlungskapazitäten. Eine Infektionskrankheit, bei der die Infektiosität weitergegeben wird, zeigt immer ein exponentielles Wachstum. Dies würde sich nur ändern, wenn das Virus quasi "altert" und von Generation zu Generation an Infektionsfähigkeit verliert. Was wir aber beeinflussen können ist die Basisreproduktionsrate (indem wir so wenig wie möglich unserer Mitmenschen anstecken), die darüber entscheidet, in welchem Zeitraum die Epidemie ihr Maximum erreicht, d.h. wie viele Menschen gleichzeitig in Krankenhäusern oder Intensivstationen behandelt werden müssen. Es macht nämlich einen Unterschied, ob Menschen an der Schwere einer Krankheit sterben, oder daran, dass man ihnen aufgrund fehlender Kapazitäten nicht helfen kann. Oder mal drastisch ausgedrückt, was Sie hier letztlich sagen ist: Wir benötigen keine Feuerwehr, weil schon immer Menschen in brennenden Häusern ums Leben gekommen sind!  Und dies sei auch nicht schlimm, denn man weiß nicht, ob die Verbrannten tatsächlich durch das Feuer ums Leben kamen oder vielleicht an einem Herzinfarkt verstorben sind. Feuerwehren zu unterhalten und Brandschutz zu implementieren hat nichts mit Panikmache und Angst um das eigene Leben zu tun, sondern mit der Angst davor, tatenlos zusehen zu müssen, ohne helfen zu können. Denn dies widerspricht jedem menschlichen Instinkt! Sie haben Recht, dass eine präzise kausale Beweisführung schwierig ist. Die Frage ist aber nicht, ob man zweifelsfrei beweisen kann, dass eine Zigarette zu Lungenkrebs geführt hat, sondern ob ein Verbot von Zigarettenwerbung mit einer Abnahme von Krebserkrankungen korreliert werden kann. Die gilt auch für COVID-19. Die Frage  ist, ob die getroffenen Maßnahmen einen Kollaps des Gesundheitswesens verhindern können und nicht, ob man mit mathematischer und statistischer Präzision die zugrunde liegende Kausalität dieses Prozesses exakt nachweisen kann. Ich halte Ihre Thesen für absolut unverantwortlich, da auch Sie keinerlei Beweis für Ihre Hypothesen liefern können, ein Verzicht auf wirkungsvolle Maßnahmen zur Verlangsamung der Epidemie - wenn Sie sich irren - aber zehntausende Menschenleben kosten kann. Auch mir liegt schwer im Magen, dass wir uns um vergleichbare Gesundheitskatastrophen nicht scheren, z.B. um die knapp 500,000 Malariatoten jedes Jahr. Das wird aber nicht besser, indem wir die COVID-19 Pandemie verharmlosen. Es ist mir unbegreiflich, wie ein denkender Mensch derartiges publizieren kann.

Hum .... eine Stellungnahme…

von CME
Hum .... eine Stellungnahme hierzu und zu dem Kommentar davor wäre schon angebracht ;-)

Gesundheitswesen und Geldwesen

von hans.bieri@svil.ch
Jpaysan schreibt in seinem Kommentar zum Beitrag von Christoph Pfluger: «Oder mal drastisch ausgedrückt, was Sie hier letztlich sagen ist: Wir benötigen keine Feuerwehr, weil schon immer Menschen in brennenden Häusern ums Leben gekommen sind!  Und dies sei auch nicht schlimm, denn man weiß nicht, ob die Verbrannten tatsächlich durch das Feuer ums Leben kamen oder vielleicht an einem Herzinfarkt verstorben sind.» Christoph Pfluger setzt in seinem Beitrag die verschiedenen zeitlich zusammentreffenden Krisenereignisse in ein Verhältnis. Das ist absolut notwendig. Denn die Frage ist doch, werden die jetzigen grossen Finanzspritzen gewährt wegen dem ökonomischen Schaden, den die Corona-Krise verursacht, oder wegen dem ökonomischen Schaden durch das inzwischen seit Jahren reformbedürftige Finanzsystem selbst? Im letzteren Fall muss das Finanzsystem unausweichlich reformiert werden. Wer das nicht will, wird für die erste Variante plädieren und zumindest versucht sein, die Finanzspritzen mit der Coronakrise zu begründen. Eine solche Begründung wäre jedoch unlauter, unabhängig vom Aufwand für die Pandemiebekämpfung, denn sie dient der Abwehr einer dringenden Reform des ganzen Geldwesens. Deshalb muss man verstehen, dass man auch die Pandemie in ein Verhältnis setzen möchte. Folgende Rechnung sei erlaubt: Bei 8,5 Millionen Einwohnern und einem Durchschnittsalter von 85 Jahren sind 100'000 Sterbefälle pro Jahr ‘zwingend’.  Hans Bieri

Niemand hat im Moment die Wahrheit

von MVetterli
Es sind sehr interessante, vielperspektivische Informationen von Chr. Pfluger, und gerade die ökonomischen beruhigen keinesfalls. Im Fall Corona kann ich nur teilweise folgen. Meine zentralste Übereinstimmung: konsequente Isolation der Risikogruppen wäre evtl. erfolgsversprechender als flächendeckende Massnahmen. Bei Dr. Wodarg  - eine zentrale Referenz - zB. fällt auf, dass er auf wichtige Fragen ausweichend antwortet. Der Schluss "Es gibt ökonom. und andere Eigeninteressen im Gesundheitssystem, also muss auch dieses Virus harmlos sein" halte ich für seinen gefährlichen Fehlschluss - warum italien. (und nun amerikan.) Spitäler über dem Limit laufen wie noch in keinem Grippewinter, beantwortet er nicht. In seinem neuesten Newsletter vergleicht Chr. Pfluger (= CPf) Äpfel mit Birnen: "...dass es in Italien in den letzten Jahren zwischen 7‘000 und 25‘000 Grippetote pro Jahr gegeben habe. Dieser Wert sei höher als in anderen europäischen Ländern aufgrund der älteren Bevölkerung Italiens, und er ist sehr viel höher als alles, was bisher mit Covid-19 in Verbindung gebracht wurde." - Nun, Italien hat z.Zt. offiziell ca. 75'000 positiv Getestete. Nehmen wir mit CPf an, dass die Falsch-positiv-Rate ca. 50% ist, dann wären es 50'000 richtigerweise CoVid19-Getestete. Nehmen wir grosszügig eine hohe Dunkelziffer an, was die Mortaliltät stark senkt: Nur 1 von 10 CoVid19-Angesteckten getestet: Italien hätte also aktuell ca. 500'000 Angesteckte bei 7500 Toten. Mortalität: 1.5 %. Es würde die Welle mit etwa 10'000 Toten abfangen mit den heutigen drastischen Massnahmen: Da sind wir bereits bei den Todeszahlen eines oben erwähnten Grippewinters - nur dass von den 60 Mio. Italienern nicht mal 1% angesteckt gewesen wäre.... Grippewellen erreichen ohne weiteres ein Drittel der Bevölkerung. CoVid19 verhält sich ähnlich, sagt CPf: Entsprechend wären das hier 20 Mio. CoVid-angesteckte Italiener: Bei einer Mortalität von 1.5% wären das 300'000 Tote... (und bei einer Hospitalisationsrate von 5% wären es 1'000'000 Patienten innerhalb weniger Monate!)  FAZIT: Wer heute Beruhigungsbotschaften versendet, mag allenfalls am Ende glücklicherweise teilweise recht haben - er kann aber am Ende auch auf fatale Weise Unrecht gehabt haben. Was aber sträflich ist, wie im Zitat oben geschehen: Todeszahlen frei verlaufender winterlicher Grippeepidemien mit den Todeszahlen einer durch drastische Massnahmen abgefangenen CoVid-Epidemie gleichzusetzen: Das nenne ich Verharmlosung. - ein Blick in die Spitäler New York, z.B. in den topseriösen NY-Times, zeigt, dass sie dort weit weg von normalen Grippezuständen sind.    

Covid-19, WEF 2020 und Eliminierung des Klimatnotstandes

von RasMaHo
Das Covid-19 wurde also bereits 2019 nachgewiesen, und das haben auch westliche Wissenschaftler gewusst. Stellen wir uns vor, der weltweite Lockdown wäre im Dezember 2019 erfolgt, kein Weihnachtsgeschäft, kein Touristengeschäft weltweit Weihnacht/Neujahr und kein WEF 2020 im Januar in Davos ! Das WEF hat aber stattgefunden im Namen des Klimawandels. Ob hinter verschlossenen Türen Covid die Strategie war ? Das unvorstellbare ist Tatsache : weltweit sind die Grenzen geschlossen, Schulen und Universitäten pausieren, Ansammlungen im Freien sind Verboten, BürgerInnen werden zu Hause eingesperrt und mit TV Nachrichten betreffend Pandemie verängstigt. Die Börsen sind auf Talfahrt, Millionen Jobs sind vernichtet, die versprochenen Milliarden zum Schutze des Klimas fliessen jetzt in die Wirtschaft. Die Gesundheit der Bürger hat jetzt höchste Priorität ! Wirklich ? Indem wir bevormundet, isoliert und verängstigt werden...  Greta und ihre Freunde, die mit ihrer Bewegung für den Klimaschutz gerade international so richtig in Fahrt kam, wurde quasi über Nacht zerschlagen. Sie haben es gewagt, die Mächtigen öffentlich anzuklagen und wurden Mundtot gemacht. Da kam doch für die Geldgierigen Institutionen so eine weltweite Pandemie wie gerufen. Es gibt jetzt ganz legal keine Demonstrationen mehr. Weltweit. Die Geldmächtigen warten nur noch auf den Startschuss für das neue Börsenralley. Fazit : mit Covid haben sie das Ziel erreicht, die lästige Klimabewegung ist eliminiert