Vollmond-Feiern gegen AKWs

Eine Gruppe junger, aktionserprobter und lebenslustiger Atomkraft-GegnerInnen (darunter erfreulicherweise auch Zeitpunkt-LeserInnen) lanciert eine neue Protestform: das Vollmondpicknick. Am Ufer der Aare, den Kühlturm des AKWs Gösgen vor Augen wollen sie bei Mondschein inspirierende Abende verbringen und sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Die Initianten schreiben dazu:
«Eines unserer Hauptanliegen für diese Treffen ist es, den verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen, die bereits im Widerstand gegen AKW aktiv sind, eine Möglichkeit fürs Einander kennenlernen zu bieten und eine Möglichkeit für eine solide und vor allem persönliche Vernetzung zu schaffen.
Ausserdem möchten wir mit den monatlich stattfindenen Treffen den Atomwiderstand für die lokale Bevölkerung greifbar machen, und eine niedrigschwellige Kontaktmöglichkeit für sie anbieten.
Falls ihr als Gruppe teilnehmt, bereitet doch eine kleine Vorstellung unter folgenden Gesichtspunkten vor:   
• wie/ wann/ wo sind wir entstanden?
• welche Info-Materialien haben wir erarbeitet?
• mit welchen Aktionsformen haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht?
• was machen wir heute?
• was sind unsere nächsten Aktionen?»

Das erste Vollmondpicknick findet statt am Montag, den 2. November ab 19:00h beim AKW Gösgen: http://map.search.ch/d/jbiytjiym


Mitbringen: Lieblingspicknick zum Teilen, Tasse, Holz für ein Lagerfeuer. Kein Alkohol und andere Drogen. Die Veranstalter empfehlen auch, einen Personalausweis mitzunehmen.
Willkommen sind auch künstlerische Darbietungen (Musik, Jonglage/Feuershow, Slam-Poetry, Aktionskunst, Singchöre...).

Weitere Daten: 2. Dezember, 31. Dezember

Mehr dazu: http://voll.immerda.ch/index.php/Hauptseite

Über

Christoph Pfluger

Submitted by admin on Do, 07/13/2017 - 08:33

Christoph Pfluger ist seit 1992 der Herausgeber des Zeitpunkt. "Als Herausgeber einer Zeitschrift, deren Abobeitrag von den Leserinnen und Lesern frei bestimmt wird, erfahre ich täglich die Kraft der Selbstbestimmung. Und als Journalist, der visionären Projekten und mutigen Menschen nachspürt weiss ich: Es gibt viel mehr positive Kräfte im Land als uns die Massenmedien glauben lassen".

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