Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das AfueraFest in die zweite Runde. Vom 24. bis 26. Juli 2026 verwandelt sich das Camping-Strandbad Gerlebogk in Sachsen-Anhalt in einen Treffpunkt für Menschen, die über Freiheit, Eigenverantwortung und die Rolle des Staates neu nachdenken wollen.
Inspiriert vom amerikanischen PorcFest versteht sich das AfueraFest nicht als klassischer Kongress, sondern als Kulturfestival. Neben Vorträgen und Workshops prägen Musik, Lagerfeuer, Camping, Marktstände und spontane Gespräche das Programm. Die Veranstalter laden die Besucher ausdrücklich ein, sich mit eigenen Ideen, Kunstprojekten oder Angeboten einzubringen. Das Ziel ist eine offene Plattform, auf der Begegnung und Austausch wichtiger sind als starre Abläufe.
Der Name «Afuera!» – spanisch für «Raus damit!» – wurde durch den argentinischen Präsidenten Javier Milei bekannt. Die Organisatoren verstehen ihn als Symbol für weniger Bürokratie, mehr Eigenverantwortung und eine freiheitliche Gesellschaft. Aber warunm haben sie Mileis Kettensäge in ihr Logo übernommen?
Auf den Bühnen stehen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus der libertären und wirtschaftsliberalen Szene, darunter Markus Krall, Roland Tichy, Andreas Thiel, Milosz Matuschek, Philipp Bagus, Thorsten Polleit, Titus Gebel, Joana Cotar und Nicolas Rimoldi. Ergänzt wird das Programm durch Diskussionen über Geldsystem, Digitalisierung, Privatsphäre, Gesundheit, Unternehmertum und freie Gesellschaftsmodelle.
Unabhängig davon, ob man die libertären Positionen teilt oder kritisch hinterfragt: Das AfueraFest gehört zu den spannendsten neuen Debattenforen im deutschsprachigen Raum. Wer wissen will, welche Ideen die freiheitliche Bewegung derzeit bewegen, findet hier eine seltene Gelegenheit zum direkten Gespräch – jenseits sozialer Medien und politischer Schlagworte.