16000 Ärzte und Wissenschaftler unterzeichnen Erklärung gegen einen zweiten Lockdown

Die Great Barrington Declaration wurde von drei Professoren von Harvard, Stanford und Oxford initiiert und erzielte in kürzester Zeit ein enormes Echo.

Die Great Barrington Declaration bei der Unterzeichnung (v.l.n.r.): Dr. Martin Kulldorff, Dr. Sunetra Gupta und Dr. Jay Bhattacharya, Professoren an den Universitäten von Harvard, Oxford und Stanford.

Vom 1. bis 4. Oktober 2020 war das American Institute for Economic Research Gastgeber eines bemerkenswerten Treffens von führenden Epidemiologen, Wirtschaftswissenschaftlern und Journalisten, bei dem der globale Notstand erörtert wurde, der durch beispiellose staatliche Zwangsmassnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie entstanden ist. Das Ergebnis ist die Grosse Barrington-Erklärung, die zu einer Strategie des «gezielten Schutzes» aufruft.

Mehr als 16'000 Wissenschaftler und Ärzte sowie mehr als 150'000 Menschen haben die Great Barrington Declaration mittlerweile unterzeichnet und sich gegen einen zweiten Lockdown ausgesprochen, weil er ihrer Meinung nach viel mehr Schaden als Nutzen anrichtet.

Viele der Unterzeichner gehören zu den weltbesten Ärzten und Wissenschaftlern. Sie haben sich seit Beginn der Lockdowns vor Monaten dagegen ausgesprochen. Einer von ihnen ist Michael Levitt, ein Biophysiker und Professor für Strukturbiologie an der Stanford University, der sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch Facebook dafür kritisiert hat, Informationen zum Coronavirus zu zensieren. Seiner Meinung nach «ist der Grad der Dummheit, der hier vor sich geht, erstaunlich».

Die Great Barrington Declaration sagt u. a.:

«Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Massnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen. …
Die Beibehaltung dieser Massnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismässig stark betroffen sind.  …
In dem Masse, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alle – auch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schliesslich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalität und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunität erreichen.»

 

Die Great Barrington Declaration gibt es bereits in über zwanzig Sprachen.