Artikel
«Wunschwelten»: Das Glück tastet sich heran
Veranstaltungsreihe von danach.info in Zürich, 6. Okt. bis 26. November
Vietnam, ein Krieg ohne Ende
Spätfolgen des Vietnamkrieges – Agent Orange und andere Verbrechen
von Peter Jaeggi und Roland Schmid (Fotos)
von Peter Jaeggi und Roland Schmid (Fotos)
Annäherung an das gemeinsame Wohnen
Zum sechsten Mal findet am Freitag, 9. September, der "WohnProjekteTag Region Basel" statt.
In der «Open Society» regiert das Geld
Auf dem Weg zum Sieg des Finanzkapitalismus ist George Soros fast jedes Mittel recht
Der Horror von Köln
Durch die Ereignisse am Hauptbahnhof in der Silvesternacht 2015/16 wurde Köln zu einer Art Chiffre barbarischer Gewalt knapp unterhalb von 9/11. Die schaurigsten Pegida-Fantasien schienen wirklich zu werden: Zu Hunderten fallen „Araber“ über wehrlose deutsche Frauen her – und dies auch noch vor den Augen einer völlig überforderten Polizei. Eine „fremde“, bedrohliche und aggressive „Kultur“ erschien von nun an als größtmögliche Bedrohung für „unsere“ Zivilisation. Doch was ist in Köln wirklich geschehen? Und was wurde aus den Mörderbanden vermeintlich ausländischen Ursprungs? Jens Wernicke sprach mit dem in Köln lebenden investigativen Journalisten und Buchautor Walter van Rossum.
Wider die Profitkriege des oberen einen Prozent!
Von Friedensnobelpreisträgern erwartet man inzwischen nicht mehr viel. Man hat sich, wie etwa im Falle Barack Obamas, daran gewöhnt, dass sie fremde Länder überfallen und bombardieren oder, wie im Falle der Europäischen Union, autoritäre Regime unterstützen und selbst bei faschistischen Entwicklungen gern beide Augen zudrücken, wenn das den eigenen Interessen nur dient. Doch es gibt sie noch: Die Friedensbewegten, denen es ernst ist mit ihrem bedingungslosen Engagement gegen den Krieg – wie etwa die Vereinigung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, die 1985 den Friedensnobelpreis erhielt, und die nun – gemeinsam mit anderen – zu einer Weltfriedenskonferenz nach Berlin mobilisiert, auf der man „die Welt des Krieges mit einer klaren Vision einer Welt des Friedens und der Kooperation“ zu konfrontieren gedenkt und klare Signale gen grundlegender gesellschaftlicher Transformation setzen will. Jens Wernicke sprach mit Reiner Braun, einem der Organisatoren der Konferenz.
Wie kommt der Andere in mein Gehirn?
Durch Meditation die Weltwirtschaft verändern – das ist das Ziel von Tania Singer. Was in vielen Ohren wie esoterische Spinnerei klingt, basiert auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Selbst in höchsten Managerkreisen werden die Forschungsergebnisse der 47-Jährigen inzwischen wahrgenommen: Schliesslich ist sie nicht irgendwer, sondern Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.
Terror und Technokratie
Der Terrorist ist immer der andere. Bärtig soll er sein und muslimischer Religion. Darüber, dass es vor allem Armut und Elend sind, die Menschen jeder Religion in die Verzweiflung treiben, wird weniger häufig diskutiert. Aber hat der Terror eigentlich mit dem Neoliberalismus etwas gemein? Erklärt er seine Sicht auf die Welt nicht ebenso als „alternativlos“ wie andere? Und ist der Neoliberalismus nicht auch eine Art Religion, die irrational zu legitimieren versucht, was rational kaum begründbar ist? Dass etwa Armut gut und sozialer Antrieb sei? Hierüber und dazu, dass der Neoliberalismus ob des Terrors seine größte Schwäche immer deutlicher offenbart, gegen die es anzugehen gilt, sprach Jens Wernicke mit dem Publizisten und Philosophen Matthias Burchardt von der Universität Köln.
Der marktgerechte Mensch
Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts von Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Alexander Grasseck und Stefan Corinth, 90 Min.
Der marktgerechte Mensch
Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts von Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Alexander Grasseck und Stefan Corinth, 90 Min.
Die Austreibung der Kritik aus der Politik
Warum versprechen eigentlich seit Jahrzehnten alle Parteien „mehr Gerechtigkeit“ und gibt es dennoch immer mehr Not und Elend im Land? Kann es sein, dass sich die Parteien einander immer mehr angleichen und wirkliche Alternativen zu den bestehenden Verhältnissen gar nicht mehr im Angebot sind? Und wie kommt es, dass selbst linke Politiker immer häufiger diskreditierend von „sozial Schwachen“ sprechen, wenn sie doch eigentlich Arme meinen? Zu diesen Fragen sowie zum machtheischenden Opportunismus vieler Politiker sprach Jens Wernicke mit Klaus-Jürgen Bruder, dem Vorsitzendem der Neuen Gesellschaft für Psychologie, die im März nächsten Jahres in Berlin einen großen Kongress unter dem Titel „Gesellschaftliche Spaltungen – Erfahrung von Ungleichheit und Ungerechtigkeit“ ausrichten wird.
Krawatten und nackte Schönheit
Die nackten Frauen aus Sein und Bronze hatte die Zürcherin Ursina Vogt schon immer im Auge -
Die Flüchtlingswelle und das Aufwallen von Xenophobie
Warum wecken die Flüchtlinge in uns statt eines Beschützerinstinkts und der Bereitschaft Trost zu spenden eher Angst und Vorbehalte?