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Die FIFA regiert Südafrika

Nicht am falschen Ende beginnen: Auch wenn es manchem nicht gefallen mag - selbstverständlich freuen sich die meisten Menschen in Südafrika, wie anderswo, auf die Fußball-WM. Und: Sie freuen sich auch, dass solch ein weltweites Ereignis in ihrem Land stattfindet. Und mit ihnen viele auf einem ganzen Kontinent der - in der Art und Weise Veränderungen unterlegen, aber bis heute - stets rassistisch inspirierter Verachtung und Demütigung ausgesetzt ist.

Urban AgriCulture

In Basel setzt sich der gemeinnützige Verein Urban AgriCulture Netz für die Erzeugung von Lebensmitteln, Kräutern, Blumen, Nutz- und Medizinalpflanzen in der Stadt und Agglomeration ein. Die BürgerInneninitiative wehrt sich gegen den Trend der Kompakt-Stadt und fördert die Biodiversität.

Fussballsmog-Alarm

In WM-Zeiten haben es «Fussballverweigerer» nicht leicht. Der Sport dominiert den öffentlichen Raum, und ein Entrinnen scheint kaum möglich. Es wird Zeit, dass sich Widerstand regt. Roland Rottenfußer sprach mit Miroslav Struntz, dem Vorsitzenden des Vereins für Nichtfussballfan-Schutz (VNFS).

Velo-Karawane gegen Gentechnologie

Vom Samstag 19. bis Sonntag 27. Juni 2010 findet die „Karawane gegen Gentechnologie – für eine ökologische, unabhängige und lokale Landwirtschaft“ statt. Sie führt von Pully nach Reckenholz wo derzeit die beiden Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen durchgeführt werden. Unterwegs wird sie auf lokale Projekte treffen, welche sich im Kampf gegen Gentechnologie engagieren und Alternativen aufzeigen.

Die Toscanella ist keine normale Tomate

Bei der Toscanella handelt es sich nicht um eine Sortenbezeichnung (wie z.B. Golden Delicious), sondern um eine Marke im Besitz von Syngenta, dem grössten Pestizidhersteller weltweit. Auf den Packungen sucht man den Namen Syngenta jedoch vergeblich. Der Konzern versucht mit dieser Markenstrategie den gesamten Lebenszyklus von der Saatgutproduktion bis zum Verkaufsregal zu kontrollieren.

Die innere Uhr als Ernährungsberaterin

Der Mensch hat eine Organuhr. Morgens ist der Magen am aktivsten, abends die Leber. Das hat der Heilpraktiker und Ernährungswissenschaftler Heinrich Tönnies erforscht und als Grundlage für seine «Bedarfsorientierte Ernährung» aufgegriffen. Die innere Uhr zeigt unseren Bedarf besser an als die Atomuhr in Paris.