Seit 2022 sinken die Geburtenzahlen in der Schweiz deutlich stärker als in den Jahrzehnten zuvor. Ein ähnlicher Trend zeigt sich in zahlreichen europäischen Ländern. Die offizielle Erklärung lautet meist: Junge Menschen würden wegen wirtschaftlicher Unsicherheit, gesellschaftlicher Krisen und veränderter Lebensentwürfe weniger Kinder bekommen. Doch zwei Schweizer Forscher stellen diese Deutung grundlegend in Frage.
Der Luzerner Gesundheitsökonom und Statistiker Prof. Dr. Konstantin Beck und die Gesundheitsstatistikerin Cristina Gianocca kommen in ihrem neuen Buch «Der unsichtbare Tod – Geburtenrückgang» zu einem anderen Schluss. Nach einer umfassenden Auswertung offizieller Daten und wissenschaftlicher Studien sehen sie Hinweise darauf, dass die modifizierten mRNA-Impfstoffe eine bedeutende Rolle beim Rückgang der Geburten gespielt haben könnten.
Die Autoren bezeichnen ihre Untersuchung als die weltweit bislang ausführlichste statistische Analyse der aktuellen demografischen Krise. Besonders auffällig sei, dass der Geburteneinbruch zeitlich abrupt einsetzte und sich in vielen Ländern gleichzeitig zeigte. Die These eines freiwilligen Verzichts auf Nachwuchs könne diesen Verlauf nicht erklären.
Im Zentrum der Untersuchung steht ein Vergleich der Schweizer Kantone. Beck und Gianocca analysierten insgesamt 164'300 Geburten aus den Jahren 2019 und 2024 und verglichen die Entwicklung mit den jeweiligen Impfquoten. Ihr Ergebnis: In Kantonen mit überdurchschnittlich hohen Impfquoten sei der Geburtenrückgang deutlich stärker ausgefallen als in Kantonen mit niedrigeren Quoten.
Im Fazit schreiben die Autoren: «Die These, dass die kantonal unterschiedlichen Geburtenrückgänge zufällig und ohne Bezug zur Impfquote des jeweiligen Kantons seien, konnte durch unsere Untersuchung verworfen werden.» Weiter halten sie fest, dass die Analyse auf Signifikanzniveaus von 95 beziehungsweise 90 Prozent beruhe und in den impffreudigeren Kantonen statistisch ein erheblicher Nachteil nachweisbar sei.
Besonders weitreichend ist ihre Schlussfolgerung, wonach die mRNA-Injektion bei Schwangeren «im dringenden Verdacht» stehe, eine zentrale Ursache des seit 2022 beobachteten Geburtenrückgangs zu sein. Die Autoren betonen zudem, dass ihre Methode nicht bloss eine Korrelation, sondern gemäss ökonometrischer Lehre einen Hinweis auf Kausalität liefere.
Aus ihrer Sicht ist das Risikosignal zu deutlich, um ignoriert zu werden. Deshalb fordern Beck und Gianocca politische Konsequenzen. Ihr abschliessender Satz lässt keinen Zweifel an ihrer Haltung: «Im Übrigen glauben wir, dass die mRNA-Injektionen für Schwangere verboten werden muss.»
Das Buch muss die Debatte über die Ursachen des Geburtenrückgangs neu beleben. Unabhängig davon, ob sich die Thesen der Autoren langfristig bestätigen oder widerlegen lassen, stellen sie eine Frage, die angesichts der demografischen Entwicklung kaum an Bedeutung verlieren wird: Warum werden seit 2022 so viel weniger Kinder geboren?
Ein Abend am Puls der Gesundheitspolitik
Vortrag und Podiumsgespräch zu Geburtenrückgang, WHO-Pandemievertrag und EU-Verträgen
Mit Prof. Dr. Konstantin Beck, Philipp Kruse, Rechtsanwalt LL.M., Andrea Staubli, Rechtsanwältin, Moderation: Dr. Philipp Gut.
Muri/AG, 18. Juni 2026, 19.00 Uhr. Eintritt frei. Weitere Infos und Platzreservation
Vortrag von Prof. Konstantin Beck: 29. Juni 2026, 19:30, Rest. Luegisland in Finstersee (ZG)
Konstantin Beck/Cristina Gianocca: Der unsichtbare Tod – Geburtenrückgang – Analysen zur Schweiz, zu Europa, zur Welt. Sound of Truth, Rheinbreitbach, 2026. 104 S. Fr./€ 18.– (ISBN 978-3-911650-07-6). Bezug: abfschweiz.ch