Was berechtigt europäische Modeschöpferinnen und Pharmakonzerne dazu, Jahrhunderte altes indigenes Wissen zu stehlen und daraus Profit zu schlagen? Der gesunde Menschenverstand würde sagen: nichts. Doch internationale Abkommen zeigen, dass zwischen Recht und Gerechtigkeit ein grosser Abgrund klafft. Kolumne.

Meine Jahre in Lateinamerika haben mein Denken vollkommen verändert. Doch die  anderen Lebensweisen und Weltbilder haben nicht nur meinen Horizont erweitert. Viel einschneidender ist, was ich über mein eigenes Land und die globalen Zusammenhänge gelernt habe, die nach wie vor auf der Ausbeutung des Südens beruhen. Und dabei geht es nicht nur um materielle Ressourcen, sondern auch um die unverfrorene Aneignung von indigenen Kenntnissen und Traditionen. Hier ein Beispiel:

14. August 2021 von Nicole Maron
10. Aug 19
Daniel Michel ist heute 41 Jahre alt, Physiker und Unternehmer – das Wissen dazu fiel auf ihn herunter.
06. Jul 19
Architektur ist eine Männerdomäne, ausser in Havanna. Architektinnen und Ingenieurinnen verleihen der Metropole ein neues Gesicht. Ein Forschungsprojekt gibt Einblick in das…
14. Jun 19
Das Positionspapier «Haus der Erde» fordert eine radikale Abkehr vom Wachstum
29. Apr 19
Im Norden Deutschlands lebt seit 47 Jahren eine christliche Basisgemeinde ohne Privatbesitz. Kann das funktionieren?
04. Apr 19
Zum Verspeisen fast zu schade: galoppierende Pferde, farbenprächtige Karpfen und feuerspeiende Drachen – zarte Kunstwerke aus Zuckermasse, gezogen vom jungen Künstler Shinri…
14. Mär 19
In den rheinischen Steinbrüchen waren Deutsche in der Minderzahl. Das ist bis heute so geblieben.
12. Mär 19
Aus Sonnenlicht Wärme zu gewinnen, ist viermal effizienter als Photovoltaik. Warum hat die Wirtschaft dieses grosse Potenzial bisher nicht genutzt?
09. Mär 19
Ein kleiner Spaziergang durch die Materialkunde
25. Dez 18
Zehn Prozent der Bevölkerung von Gossau engagieren sich in der Freiwilligenarbeit. Der Ort im Zürcher Oberland ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Gemeinden nicht als…
17. Dez 18
Putzarbeit ist für viele ein Graus. Kann man dabei aber auch Freude empfinden? Und wie, meint Putzexpertin Katharina Zaugg.
14. Dez 18
Unsere Wirtschaft ist süchtig nach Neuem. Das vorzeitige Altern von Produkten befeuert die Wachstumsspirale. Die japanische Ästhetik kann uns helfen, aus diesem Teufelskreis…
11. Dez 18
Es riecht nach glühendem Eisen, und die sprühenden Funken erinnern an Wunschkerzen. Der Bau von Cheminéeöfen ist ein faszinierendes Handwerk.
10. Nov 18
Noch vor sechzig Jahren waren sie in jedem Haushalt zu finden. Heute sind die praktischen Handbesen aus Pfeifengras vom Plastik verdrängt. Aber eine Renaissance ist möglich – dank…
18. Sep 18
Grundlage des BerglandHofes in Ernen im Oberwallis sind Landwirtschaft, Tourismus und die Zucht seltener, vom Aussterben bedrohter Haustier-Rassen.
01. Aug 18
In Japan gelten Kraniche als Symbol der Langlebigkeit, des Glücks und des Friedens. Sie dienen als Stoff für Legenden und werden – weit verbreitet – zu Tausenden aus Papier…
10. Jul 18
Für den koreanischen Papiermacher Jongkuk Lee ist das traditionelle Herstellen von Papier wie ein Treffen mit Gott. «Ich begegne darin dem Wasser, dem Feuer, dem Wind und dem…
05. Jul 18
Zu Besuch in einer estnischen Sauna – ohne Schornstein
18. Jun 18
Wie wollen wir künftig wohnen? Dieser Frage muss sich gerade die Architektur stellen, will sie zukunftsfähige und ganzheitliche Lebenskonzepte entwickeln.
28. Mai 18
In Berlin entwickelt der Architekt Van Bo Le-Mentzel winzige, aber komfortable Gebäude, in denen auch Obdachlose und Geflüchtete in besten Innenstadtlagen leben können.
25. Mai 18
Heidi lebt, zumindest in der Werbung für Milchprodukte. Dahinter steht längst kein Alpöhi mehr, sondern immer öfters gefühlsneutrale Roboter.