In der zweisprachigen Stadt, die schon Reiseziel von anarchistischer Prominenz wie Bakunin, Kropotkin, Malatesta und Cafiero war, findet zum zweiten Mal der libertäre Grossanlass statt.
In Madrid wurden letzte Woche innerhalb einer Stunde 106 City-Light-Werbeposter durch Botschaften von Künstlern ersetzt, unter ihnen Szene-Größen wie Ron English, TrustoCorp und Bronco.
Wenn alle Menschen auf der Welt den gleichen Lebensstil wie die Schweizer Bevölkerung hätte, bräuchte es DREI Planeten, um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Die Schweiz lebt also auf viel zu grossem Fuss und trägt somit überproportional zur Umweltzerstörung, zum Klimawandel und zur Ressourcenverknappung bei.
Während einer Pressekonferenz am 16. März lobte Yonekura Hiromasa, Vorsitzender von Nippon-Keidanren (Wirtschaftsverband Japan), die japanischen Atombehörden und sagte: „Japanische Kernkraftwerke sind so robust, dass sie dem größten Erdbeben der letzten tausend Jahre widerstehen. Es ist wunderbar. Japanische Atombehörden sollten stolz darauf sein.“ - „Der Unfall ist beherrschbar“ - „Ich bin nicht der Ansicht, dass die japanische Atompolitik an ihre Grenzen stößt.“ Welch eine Schamlosigkeit!
Christian Felber, Gründer von Attac Österreich, stellt im Café Plexx (Weilheim in Bayern) sein Konzept der «Gemeinwohl-Ökonomie» vor. Sein Fazit: die Werte, die in der Wirtschaft propagiert werden, widersprechen allem, was ein glückliches Leben ausmacht.