In Entwicklungs- und Schwellenländern träumen viele vom sozialen Aufstieg. Dieser gelingt mit einer soliden Berufsbildung, findet Franz Probst. Der Mann, der schon über 5000 Indern eine Berufslehre ermöglicht hat, ist kein Altruist, sondern ein Pragmatiker. Seine Firma «Skillsonics» soll rentieren. Deshalb verhandelt er nicht mit Entwicklungshelfern, sondern mit Geschäftspartnern.
Ivan Illich rief 1973 dazu auf, der Geschwindigkeit zu misstrauen. Er nannte sie ein Trugbild, das uns heimatlos macht. Können Illichs Gedanken uns heute noch bewegen? fragt sich Paul Dominik Hasler
Machen uns die Maschinen reicher oder nehmen sie uns den Lohn der Arbeit? Und ist ein Grundeinkommen die richtige Lösung für die wachsende Schere zwischen Arm und Reich? Die Antworten gehen grundlegend auseinander. Christoph Pfluger moderierte ein Streitgespräch zwischen dem Ökonomieprofessor Reiner Eichenberger von der Universität Fribourg und Daniel Häni, einem der führenden Köpfe hinter der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen, über die wir am 5. Juni abstimmen.
Westliche Kleiderschränke platzen aus den Nähten. Seit Jahren fluten billige Kleider den Textilmarkt. H&M und ihre Mitstreiter uniformieren eine ganze Generation. In Bangladesch sterben derweil Arbeiterinnen in Fabrikfeuern. Was ist eigentlich los? Ein Versuch, die «Fast Fashion»-Industrie zu erklären.
Die TTIP-Dokumente (in englischer Sprache), die seit wenigen Monaten den Bundestagsabgeordneten in einem speziellen Lesesaal zur begrenzten Einsicht zugänglich sind, stehen seit heute jedem / jeder im Internet zum Lesen und Downloaden zur Verfügung. Greenpeace Niederlande hat sie geleakt.
Die Alternative zum Geschwindigkeitswahn ist nicht Entschleunigung, sondern Resonanz. Dies ist das Fazit der jahrzentelangen Forschung des Jenaer Soziologen Hartmut Rosa.