Weniger Fehler, dank Meditation

20 Minuten täglich reichen.

Foto: Mitchell Griest / Unsplash

Wer 20 Minuten täglich meditiert, macht weniger Fehler. Dies zeigt eine Studie der University of Michigan mit 200 Teilnehmern, die vorher nicht meditiert hatten. Die Forscher stellten fest, dass sich das neuronale Signal der Fehlererkennung durch die Meditation verstärkt. Fehler können so verhindert werden, bevor man sie begeht.  Diese Erkenntnis ist Meditierenden vermutlich längst bekannt; aber die Wissenschaft will ja auch herausfinden warum.

Bei der in der Studie verwendeten Methode handelt es sich um die sog. «open monitoring meditation», bei der man sich auf den Fluss der Gefühle, Gedanken und Empfindungen fokussiert, ohne bei einzelnen Bildern hängen zu bleiben. Andere Meditationsformen konzentrieren sich auf ein Objekt, typischerweise den Atem oder ein Mantra.

Die Forschungen sollen nun vertieft werden, u.a. durch eine Erweiterungen des Kreises der Probanden, andere Meditationspraktiken und die Wirkung auf das Verhalten.

Quelle: How Meditation Can Help You Make Fewer Mistakes, According to Largest Study of Its Kind

Über

Christoph Pfluger

Submitted by reto on Do, 07/13/2017 - 08:33

Christoph Pfluger ist seit 1992 der Herausgeber des Zeitpunkt. "Als Herausgeber einer Zeitschrift, deren Abobeitrag von den Leserinnen und Lesern frei bestimmt wird, erfahre ich täglich die Kraft der Selbstbestimmung. Und als Journalist, der visionären Projekten und mutigen Menschen nachspürt weiss ich: Es gibt viel mehr positive Kräfte im Land als uns die Massenmedien glauben lassen".

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