Das europäische Stromnetz ist fragiler, als allgemein bekannt ist. Erst vor kurzem wäre beinahe auf dem ganzen Kontinent das Licht ausgegangen. Der Wunsch nach energietechnischer Unabhängigkeit, aber auch das ökologische Bewusstsein bringen immer mehr Menschen dazu, sich für alternative Wohnformen wie Minihäuser zu interessieren. Diese sind nicht nur autark, sondern auch leicht abzubauen und an einen neuen Standort transportierbar.
Wenn man die Zeitung liest, Nachrichten schaut oder durch die Sozialen Netzwerke scrollt, wird man manchmal fast erschlagen von schlechten Nachrichten. Verschiedene Online-Projekte wollen diesem Negativtrend entgegenwirken und publizieren nur «Good News» – Nachrichten, die Hoffnung aufblühen lassen.
Ende Mai wurde das Verfahren gegen die deutsche Kapitänin und Aktivistin Carola Rackete eingestellt. Sie wurde 2019 verurteilt, weil sie gegen den Willen der italienischen Regierung Geflüchtete aus Lybien aufs europäische Festland gebracht hatte. Ihr Fall hat internationale Kontroversen ausgelöst und die Diskussion über die Seenotrettung neu entfacht.
40 Prozent Ablehnung für das Covid-19-Gesetz ist gleichzeitig ein Erfolg und eine Niederlage. Christoph Pfluger, Initiant des Referendums, schlägt eine Landsgemeinde vor, um aus dem Widerstand zu kommen und sich über gemeinsame konstruktive Ziele zu einigen.
Schleifmaschinen, Sport- und Gartengeräte, Hochdruckreiniger oder Fahrzeug-Anhänger: Bereits über 40‘000 Schweizerinnen und Schweizer teilen sich über die Online-Plattform Sharely eine Vielzahl von Produkten, die in der Regel teuer in der Anschaffung sind und meist nur wenige Male im Jahr gebraucht werden.
Wir wollen mehr wissen: Im zweiten Teil des Interviews mit dem Globalisierungsphilosophen, Digital-Aktivisten, Netzwerker und Zukunftsforscher erfahren wir, wie die Welt aussehen könnte, wenn sich die «Globalen Dörfer» weiter weltweit vernetzen. Diese Bewegung der lokalen Gemeinschaften, die neue Technologien und lokale Ressourcen nutzt, will im Kleinen statt im Grossen wirtschaften und leben. Franz Nahrada hat Hoffnung, dass dadurch Schäden, die die Kapitalwirtschaft angerichtet hat, repariert werden und künftig der Planet ein grosser Garten mit Tausenden kleinen Kulturregionen ist.
Eine Woche lang vollkommen auf Plastik zu verzichten, könnte schwierig werden. Doch der Sinn der Aktionswoche «Plastikfasten» ist vor allem auch der Austausch mit Gleichgesinnten und das Planen von konkreten nächsten Schritten zur Reduktion von Plastikmüll in der Schweiz.
Um einen Nachhaltigkeitsprozess in Schweizer Gemeinden zu bewirken, hat der Dachverband der Schweizer Fair-Trade-Organisationen die Auszeichnung «Fair Trade Town» eingeführt. Die jüngste Preisträgerin ist Uster.
Mit 3.54 Coronatoten auf eine Million Einwohner hat China die Pandemie ausserordentlich gut gemeistert. Der Grund liegt nicht in den Lockdown-Massnahmen, sondern in traditionellen Kräuter-Rezepten, sagen zwei Therapeuten der traditionellen chinesischen Medizin in einem Buch.
Wo kommt man am besten ins Gespräch und lernt sich besser kennen? Genau, bei einem Essen am gleichen Tisch. «Gemeinsam Znacht» bringt Schweizer und Flüchtlinge zusammen, damit sie sich bei einem guten Abendessen näherrücken. Nächste Woche nimmt das Integrationsprojekt zudem mit Film- und Gesprächsabenden an den Aktionstagen «Beim Namen nennen» in Zürich teil.
Die Stiftung Biovision entwickelt Methoden der biologischen Schädlingsbekämpfung, die zeigen: Es geht auch ohne Pestizide!
In der Schweiz leben zwischen 80'000 und 300'000 Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus. Die Sans-Papiers-Anlaufstelle Zürich berät und begleitet sie, damit sie ihre Rechte wahrnehmen können. Nun wurde die Organisation mit dem Gleichstellungspreis der Stadt Zürich ausgezeichnet.
Die Website bikeable.ch macht die Schweiz sicherer für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Jeder und jede kann mithelfen, um gefährliche Stellen wie zum Beispiel Schlaglöcher oder Baustellen auf der Karte zu markieren.
Die Genfer Organisation «La Caravane Sans Frontières» setzt sich für die Rechte von Obdachlosen ein. Nun hat sie den Sonderpreis der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte erhalten.
Cafés, Restaurants und Hotels – es war schwierig im letzten Jahr für alle Gastrobetreiber. Auch für Christian Wehrli, Besitzer der «Casa Santo Stefano» im Tessinerdörfchen Miglieglia. Das Albergo funktioniert nicht nur als Bed&Breakfast, sondern es werden da auch Seminare und Workshops wie Yoga angeboten. Wehrli sieht trotz der vergangenen turbulenten Monate positiv zurück wie auch nach vorn. Es sei Neues entstanden, so der 55-Jährige, und die Gäste hätten die «Casa Santo Stefano», die er seit über 25 Jahren betreibt, unterstützt und die Schutzkonzepte weitgehend akzeptiert.
Die junge Generation fordert einen radikalen Systemwandel, der weit über das Thema Klima hinausgeht. Heute ruft sie zum nationalen Aktionstag «Strike for Future» auf.
Als Vorstandsmitglied der Föderation der Schweizer Psychologen und Psychologinnen befasste sie sich im Krisenjahr mit den psychischen Folgen von Corona. Die 64-jährige Psychotherapeutin und Gerichtspräsidentin, die für fürsorgerische Unterbringungen in Basel zuständig ist, sieht die Schwierigkeiten, die eine lang andauernde Isolation mit sich bringen kann. Small Talk müsse möglicherweise wieder gelernt werden, so Jacqueline Frossard, dazu gibt sie ein paar Ratschläge.
Zum diesjährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts darf eine Hommage nicht fehlen: Wir ziehen posthum den Hut vor Marthe Gosteli, die zeitlebens für die Gleichstellung der Frauen in der Schweiz einsetzte. Das von ihr gegründete «Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung» veränderte die Geschichtsschreibung.
Zum diesjährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts darf eine Hommage nicht fehlen: Wir ziehen posthum den Hut vor Marthe Gosteli, die zeitlebens für die Gleichstellung der Frauen in der Schweiz einsetzte. Das von ihr gegründete «Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung» veränderte die Geschichtsschreibung.
Zahlreiche Museen in der Schweiz laden diesen Sonntag zum Internationalen Museumstag ein, der nun stattfinden darf. Darüber freut sich Katharina Korsunsky sehr. Die 43-Jährige ist seit letztem September Generalsekretärin des Verbandes der Museen der Schweiz. Nach einem Jahr Corona, so Korsunsky, sei eines klar: Die Zukunft der Museumswelt ist «auch» digital.
Umweltschonende und fair produzierte Mode, die den Anspruch hat, eine Alternative zu Fast Fashion zu sein – ist das möglich? Das Label «Rework» zeigt wie’s geht.
Fast überall auf der Welt sind durch die Corona-Einschränkungen mehr Fälle von häuslicher Gewalt zu verzeichnen – auch wenn diese nicht immer gemeldet werden. Die polnische Schülerin Krystyna Paszko hat eine kreative Initiative ins Leben gerufen, die Betroffenen hilft, ohne sie zu exponieren.
Fast überall auf der Welt sind durch die Corona-Einschränkungen mehr Fälle von häuslicher Gewalt zu verzeichnen – auch wenn diese nicht immer gemeldet werden. Die polnische Schülerin Krystyna Paszko hat eine kreative Initiative ins Leben gerufen, die Betroffenen hilft, ohne sie zu exponieren.
An moderierten Gesprächsrunden diskutieren und mehr über das Leben in der Schweiz erfahren: Das bietet Femmes-Tische seit vielen Jahren an. Die Migrantinnen und Migranten – mittlerweile gibt es auch Männertische – tauschen sich zu Themen wie Gesundheit, Familie und Integration schweizweit aus.