Noch ist ungeklärt, ob Biden selbst die Langstreckenwaffen freigegeben hat. Aber ein Artikel der New York Times hat eine Höllenmaschine in Gang gesetzt, die der Westen partout nicht stoppen will. Trotzdem besteht Grund zu einer gewissen Zuversicht.
Was würden Sie tun, wenn Sie Ihr Haus verlieren, wenn Ihr Heimatort bombardiert wird, wenn Sie nichts mehr haben als ein wenig Geld und ihre Familie? M. aus Gaza kann davon berichten. Der 62-Jährige lebt mit seiner Familie im Zelt, bekommt einmal am Tag essen und Medikamente von der «terroristischen» UNRWA. Er hofft – ausgerechnet – auf Trump.
Anfang November haben 36 Friedensorganisationen eine Kampagne gegen die Stationierung landgestützter US-Mittelstreckensysteme in Deutschland gestartet. «Die Entscheidung zur Stationierung der Mittelstreckenwaffen in Deutschland ist eine Bedrohung für den Frieden in Europa», warnen die beteiligten Organisationen.
In seinem neuen Buch holt Brigadegeneral a.D. Erich Vad das Szenario ganz nah vor Augen, das sich jetzt immer mehr aufdrängt: Die Eskalation des Ukraine-Krieges zu einem europäischen Krieg - mit Deutschland in der Mitte. Um es mit den Worten Paul Schreyers zu sagen. «Angst macht vor allem, wie diese Gefahr im Westen vollständig ignoriert oder kleingeredet wird.»* Dieses Buch macht Angst – und gleichzeitig Mut.
In meinem Buch «Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – um was es wirklich geht» habe ich ausführlich geschildert, wie dieser schreckliche Krieg von der NATO und der ukrainischen Regierung durch eine langjährige Politik der Eskalation verursacht wurde. Das diskutierte ich nun mit einem Zeitzeugen aus der Ukraine, der vorab sagte, dass die Wirklichkeit ganz anders sei, als ich es im Buch beschrieben habe.
In dreissig Jahren wachen wir an einem Herbstmorgen wie diesem auf und schalten die Nachrichten an. Kein Wort fällt über Verbot oder Legalisierung von Abtreibung, weil Gebärmütter kein Stoff mehr für Gesetzesentwürfe sind. Stattdessen wird berichtet, dass die Militärstützpunkte im Pazifik geschlossen und das Land an seine BesitzerInnen zurückgegeben wird.