Politik

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Transition Town: Un-Konferenz vom 14. bis 16. Oktober in Bielefeld

Die Transition Bewegung basiert auf der Idee, dass man Leute nicht dazu bringt, sich angesichts von Peak Oil und Klimawandel zu engagieren, indem man sie in Panik versetzt oder mutlos macht. Ihnen ein Flugblatt mit schrecklichen Sachen darauf in die Hand drückt und dann erwartet, sie würden aktiv werden. Vielleicht aber lässt sich etwas bewegen, wenn wir uns den Optimismus zu nutze machen. Das könnte dann dazu führen, die Dinge komplett neu zu sehen.

Wir machen Schluss mit dem AKW Mühleberg!

Seit 1971 sind im veralteten Atommeiler Mühleberg zahlreiche Mängel wie wanddurchdringende Risse im Kernmantel und Unfälle bis zur Freisetzung von Radioaktivität bekannt geworden. Denoch erteilte die Behörden immer wieder befristete Betriebsbewilligungen für Mühleberg. Obwohl die Risse nur mit «provisorischen» Zugankern stabilisiert wurden und der Reaktor wortwörtlich von Klammern zusammengehalten wird, wurde 2009 sogar eine unbefristete Betriebsbewilligung erteilt.

Kein Klimaschaden aus Graubünden!

Die Investitionen des Bündner Stromkonzerns Repower entscheiden darüber, ob zwei gigantische Kohlekraftwerke in Saline Joniche (I) und Brunsbüttel (D) gebaut werden. Die Kraftwerke würden Schweizer Schadstoffgrenzwerte deutlich überschreiten und sind für die lokale Bevölkerung sehr gesundheits-schädlich. Sie würden zudem 16-17.5 Mio. Tonnen CO2 ausstossen. Zum Vergleich: Die Schweiz produziert pro Jahr rund 40 Mio. Tonnen CO2.