Mit der Ablehnung der Vollgeld-Initiative stellt der Nationalrat das Geldherstellungs-Privileg von UBS, CS und anderen Geschäftsbanken höher als die Souveränität der Demokratie.
Geld / Macht / Ungleich – dies war das Thema der Jahrestagung des deutschen Vereins Monetative vom 11. November in Frankfurt. Hansruedi Weber, Präsident des Vereins Monetäre Modernisierung illustrierte darin einem viel beachteten Vortrag die systembedingte Ungerechtigkeit der Kreditgeldschöpfung der Banken.
An der kürzlichen Jahrestagung des Int. Währungsfonds in Washington wurde erneut über die Abschaffung von Bargeld diskutiert – ein abenteuerliches Vorhaben, da es immer noch das einzige gesetzliche und öffentlich geschöpfte Zahlungsmittel ist.
Die Banken verstossen bei der Kreditgeldschöpfung gegen das Obligationenrecht. Diese Ansicht vertritt Michael Schemmann, Gastprofessor für Finanz- und Rechnungswesen in Bangkok und Direktor des International Institute of Certified Public Accountants IICP in einem offenen Brief an Ständerat Martin Schmid, Präsident der Kommission für Wirtschaft und Abgaben. Sie hat sich vor ein paar Tagen mit der Vollgeld-Initiative befasst.