Auf jeder Demonstration erlebe ich mindestens einen Moment, der mir bleibt. In Berlin, am 3. Oktober, auf der Demo «Nie wieder kriegstüchtig» gehörte dazu der freundschaftliche Handschlag von Andrej Konovalow und Artyom Klyga, einem Ukrainer und einem Russen, beides Aktivisten für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung.
Unser Mitarbeiter aus Gaza musste mit seiner Frau und seinen Kindern aus Gaza-City fliehen und lebt jetzt mit tausenden anderen in einem Flüchtlingslager. Sein Laptop wurde durch Bomben zerstört, er tippt seinen Bericht mit dem Handy.
In zwei bis drei Jahren werden wir darüber abstimmen, ob betroffene Gemeinden beim Bau der Windräder etwas zu sagen haben und ob Windkraftanlagen in Waldgebieten generell verboten werden.
Wesentliche Grundvoraussetzung für eine funktionierende staatliche Gewaltenteilung ist ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der seinen in den Medienstaatsverträgen festgelegten Verpflichtungen tatsächlich gerecht wird. Das wird im Revisionsverfahren gegen die einseitige Berichterstattung des ÖRR vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 1. Oktober 2025 verhandelt. Die Bürgerinitiative Leuchtturm ARD ORF SRG ruft alle wachen Demokraten auf: Kommet zuhauf!
Als ich beim Veteranentagsprotest im Juli Bertha von Suttners Schilderungen der grausam leidenden verwundeten Soldaten vorgelesen habe („Die Waffen nieder!“), dachte ich: Müsste das nicht jeden Tag irgendwo laut und deutlich öffentlich gesagt werden? Um die Menschen wachzurütteln, sie mit dem nahezu Unvorstellbaren zu konfrontieren und ihnen klarzumachen, was Krieg bedeutet, was er mit Körpern anrichtet, um Widerspruch und Widerstand gegen die Kriegsvorbereitungen hervorzurufen.