Das folgende Interview hat meine Autoren-Kollegin Annette van Gessel mit dem Philosophen Bertrand Stern zum deutschen Schulsystem unter dem Diktat des Staates geführt.
Bildung wird traditionell in der Regel mit Schule gleichgesetzt. Das Leben, für das dort gelernt werden soll, beinhaltet Karriere machen und damit möglichst viel Geld verdienen. So war es lange Zeit auch für mich: als Schüler, als Lehrer, als Heilpädagoge, als Schulleiter und als Erziehungswissenschaftler im Staatsdienst.
Woran liegt es, dass die Parteien-Politik oft in Sachfragen versagt, die für alle Menschen relevant sind? Was braucht es, damit Politik ihrer Verantwortung gerecht werden, und ihre Aufgaben mit guten Ergebnissen für die Bevölkerung und ihre Mitwelt wahrnehmen kann?
Mit Demut und Freude setze ich mich mit Projekten auseinander, die in einer anderen Welt für eine andere Welt unterwegs sind. So sind mir auf meiner Suche nach real bestehenden, friedvoll günstigen Lebensräumen von und für Menschen und ihre Mitwelt diverse, vielversprechende Gemeinden oder Kommunen begegnet. Jede auf ihre Art entsprechen sie alltäglich und konkret Gemeinschaften, die in einem lebensnah überschaubaren Rahmen am Gedeihen sind: mit einem menschengerecht qualitativen, anstatt mit einem quantitativen und/oder technokratischen Wachstum.
Permanente Freude oder auch nachhaltiges Lachen ist der Inbegriff des ganzheitlichen PermaRía Lern- und Begegnungsortes, wo sich jüngere und ältere Menschen treffen, um permakulturell tätig zu sein. Ein Interview mit der Gründerin Maria Rösinger
Schule, so wie sie die Bildung organisiert, hat als System ihren Zenit überschritten. Schon bald 60 Jahre auf einem anderen Weg unterwegs ist Wolfgang Helmeth mit seinen «Denzlinger Cleverle». In einer Welt, in der – auch wenn es viele nicht wahrhaben können oder wollen – immer mehr kollabiert, sind Projekte mit und in einem anderen System Gold wert. Ein Interview mit dem Bildungs-Pionier.
Das Bewusstsein, die Freiheit des Geistes und das Gold in der Seele: drei zeitlose Geschenke, die jeder Mensch mit seinem Leben bekommt und für sich in Anspruch nehmen kann.
In einem mit Waffen technokratisch geführten Krieg stehen sich Feinde in der Regel nicht mehr leibhaftig gegenüber. Das ist oft noch bei Gegnern in der Politik so, wenn sie sich mehr oder weniger konzeptlos vor allem mit Ablenkungsmanövern, mit Flickwerk und mit Wahlkämpfen beschäftigen.
Gefühle können eine helle und eine dunkle Seite haben. Mit der Kraft von Gefühlen gut für sich und mit anderen zu leben, ist eine Kunst. Es braucht dafür Aufmerksamkeit, Geduld und Gelassenheit ... sowie immer wieder aufs Neue viel Übung.
In 25 Jahren wird die Welt eine radikal andere sein – oder es wird sie wahrscheinlich nicht mehr geben. Am Weltfriedenstag vom 21. September 2024 machen wir uns am 3. Prattler Friedenkolleg gemeinsam auf den Weg: für eine Weltkonföderation für den Frieden.