Oder: Warum ich glaube, dass Mikrogemeinschaften bessere Chancen auf den Systemwechsel bieten als grosse. Meine Ansprache beim 50. Geburtstag der Föderation von Damanhur in Norditalien.
Der deutsche Arzt und Bestseller-Autor kämpft mit einer Vortragsreihe und einer Petition gegen das Verbot des Spurenelements Lithium in Nahrungsergänzungsmitteln, dessen Mangel zu Angststörungen, Demenz und mentaler Insuffizienz führen kann.
«Sehen Sie», sagte er zu seinem grauhaarigen Gesprächspartner, «ich kann ja verstehen, dass Sie als Alt-Achtundsechziger zum Putin-Versteher verkümmert sind, aber wir sollten die Kirche im Dorf lassen, Krieg ist nun mal Krieg. Oder sind Sie auch da anderer Meinung?» Ich erschrak schon beim Zuhören und zappte auf einen anderen Kanal. So viel Normopathie innerhalb eines Satzes war schwer zu ertragen. Von Stammtischen war mir das ja bekannt ... *** Die Samstagskolumne.
Der Mensch ist ein soziales und friedliches Lebewesen. Fühlt er sich aber bedroht, wird er gefährlich. Diese Eigenschaft ist Teil einer Überlebensstrategie, die ihm die Evolution in die Wiege legte. Versagt seine Selbstkontrolle und fallen die Barrikaden der Vernunft, offenbart sich die Grausamkeit, die in jedem Menschen lauert. Diese Kenntnis ist bedeutsam, wenn eine Gesellschaft auf Krieg eingestimmt werden soll.
DAS BLATT hat seine Jubiläumsausgabe 50 dem Thema «Umbruch» gewidmet. In der redaktionellen Einleitung schreibt Redaktor Denis Bitterli dazu folgende Worte.
Die Kälte ist vorbei. Das Tauwetter hat den Schnee längst schmelzen lassen. In der politischen Dimension umschreibt das Tauwetter einen Prozess der Versöhnung oder der neuen Annäherung. Es muss also – endlich! – Frühling werden!
Die Welt bereitet sich auf einen weiteren Earth Day vor. Whrend die Umweltbewegung und Klima-Debatte sich nach wie vor auf die grossen Ölkonzerne konzentriert, übersieht sie den herausstechendsten Umwelt- und Klimaschädling: das US-Militär.
Viele Tage voller Sonnenschein konnten wir geniessen. Jetzt, nach dem Vollmond, könnte der Regen kommen, den die Natur dringend braucht. Deshalb dürfen wir uns auch über ihn freuen – selbst wenn natürlich eher die Sonnenstrahlen unsere Lebensgeister wecken: Wir sind durch sie aktiver, beschwingter, einfach besser drauf.
Eine liebe Freundin hat sich heute an mich gewandt, eine hochgeschätzte Älteste im Way of Council, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Ich sagte, dass es mir so vorkomme, als beobachte ich einen Zusammenstoss in Zeitlupe, und verspüre dabei dennoch eine eigenartige Heiterkeit, während sich die Katastrophe abspielt.
Bildung wird traditionell in der Regel mit Schule gleichgesetzt. Das Leben, für das dort gelernt werden soll, beinhaltet Karriere machen und damit möglichst viel Geld verdienen. So war es lange Zeit auch für mich: als Schüler, als Lehrer, als Heilpädagoge, als Schulleiter und als Erziehungswissenschaftler im Staatsdienst.
So genannte Sicherheitspolitiker der Schweiz fordern eine Milliarde Franken zusätzlich für das Militär – zum Kauf von Munition. Doch bringt uns die Schweizer Armee Sicherheit, oder würde sie uns nicht ins gleiche Elend stürzen wie die Ukraine oder den Gazastreifen?