Artikel

Humanität besser abschaffen?

Das Menschliche als Grundlage für seine Entscheidungen heranzuziehen, ist aus der Mode geraten. Stattdessen liegen das Ökonomische und Populistische nahe, in deren Hintergrund sich das Unmenschliche aus seinem historisch kurzen Schlaf seit 1945 wieder aufrappelt und im Begriff ist, das Humane zu verschlingen. Letzteres wird dann eben flugs umdefiniert. Brecht: «Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.»

Nach der Zerstörung des Gaza-Streifens trägt Israel den Krieg in die Westbank

Wenn von einem «Aufflackern» von Gewalt in der Westbank die Rede ist, stellt man sich ruhige Zeiten vor, die manchmal durch Angriffe unterbrochen werden. In Wirklichkeit ist die israelische koloniale Gewalt kein «Ereignis», sondern ein System, das 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr funktioniert. Um dies zu veranschaulichen, genügt es, einen Tag im Westjordanland und in Ostjerusalem zu betrachten.

Gaza: Die Ironie des Deals

Seit Beginn des Gaza-Krieges mahnt der israelische Friedensaktivist und erfahrene Unterhändler Gershon Baskin, dass dieser Krieg der letzte sein muss. Seine Gedanken zum Waffenstillstandsdeal und was die israelische Regierung jetzt tun muss, um endlich Frieden zu haben.

Trans – von jungen Mädchen und alten Männern

Schreibt man zum Thema «trans», so fällt schnell auf, dass man es hier mit zwei völlig unterschiedlichen Hauptgruppen an Betroffenen zu tun hat: auf der einen Seite mit jungen Mädchen zu Beginn der Pubertät, die ihre erwachende Weiblichkeit und Sexualität ablehnen und nach Pubertätsblockern verlangen... zum anderen mit heterosexuellen Männern, meist über vierzig, die nun sexuell sehr expressiv ihre weibliche Seele entdecken und lautstark Zugang zu allen Frauenräumen fordern.