Sommer 1975: Ich frage mich, ob ich ein Recht auf Ferien habe, besuche einen Lesezirkel, der in Wirklichkeit keiner ist, und reise in das isolierteste Land Europas - das kommunistische Albanien. Als ich mich in die Welt verliebte. Die Chronik einer Leidenschaft. Folge 83
In einer Zeit, in der es zu einer regelrechten Modeerscheinung geworden ist, andere Menschen des Narzissmus zu bezichtigen, hat Selbstliebe oft einen negativen Beigeschmack. Doch hier ist es, wo alles seinen Anfang nimmt. Die Samstagskolumne.
Die politischen Krisen in Frankreich und Deutschland schaffen ein grosses Machtvakuum in Europa, das von der supranationalen EU-Regierung, der Europäischen Kommission, ausgenutzt wird.
Viele Politiker und Medienleute sind der Meinung, Europa müsse viel mehr in die Verteidigung, in die Rüstung investieren. Man denkt, man müsse gewappnet sein, wenn der Russe kommt. Doch die russischen Militärausgaben sind viel kleiner als die der NATO, und es ist in fünf von sechs Rüstungsbereichen deutlich unterlegen.
Die meisten Kunden im Supermarkt reden an der Kasse kein Wort zuviel. Aber die Kassiererin will nicht schweigen. Und plötzlich erzählt sie. Eine Adventsgeschichte aus dem Podcast «Mitten im Leben».
Israels Ziel sei nun, «nach der Methode Teile und Herrsche Syrien zu fragmentieren», sagt der frühere US-Diplomat Chas Freeman im Gespräch mit dem Neutralitätsforscher Pascal Lottaz.
Die Selbstverteidigungskräfte YPJ aus Rojava kämpfen derzeit an vielen Fronten in Deir ez-Zor, Aleppo, Minbij und Kobanê sowie in ganz Rojava und nehmen vielfältige Aufgaben zum Schutz der Menschen und der Errungenschaften der Frauenrevolution wahr. Sie haben einen Brief an die internationale Öffentlichkeit geschrieben, um über die aktuelle Lage zu informieren und zur humanitären Verantwortung aufzurufen.
Der Sturz Assads ist auch eine Chance. Aber der neue starke Mann, Abu Muhammad al-Jolani, ist ein steckbrieflich gesuchter Terrorist. Das scheint den Westen nicht zu kümmern. Er freut sich über die katastrophale Niederlage Russlands und des Iran.
Alexander Dugin, vom Westen gern als «Putins Gehirn» dargestellt, bezeichnet den Fall Syriens als grossen Verlust für Russland und als grossen Sieg der Globalisten. Aber er ist auch überzeugt, dass die unvermeidliche Niederlage der Globalisten mit ihrer menschenfeindlichen Agenda durch solche Ereignisse beschleunigt wird.
Wie wird im deutschen Fernsehen über Krieg und Frieden gesprochen? Das bewegte Bild hat gegenüber dem Text eine grössere emotionale Wirkung, weshalb hier eine besondere Verantwortung für ausgewogene Berichterstattung und Debatte vorliegt.
Der Mainstream soll glauben, dass das syrische Volk sich aus eigener Kraft von einem Diktator befreit hat - die Wirklichkeit sieht anders aus. Und morgen wird die imperiale Blase ihr Fadenkreuz auf die nächste nicht absorbierte Nation richten.