Menschliche Schutzschilder in Nahost, Vorwissen des Hamas-Angriffs, die schrumpfende Geldmenge und ein Kalender für das Wochenbett, Stand der Dinge von TTV
Die Ära der gegenseitigen Nichtanerkennung muss zu Ende gehen. Beide Völker, die auf diesem Land leben, haben das Recht, auf diesem Land zu sein, und sie werden auf diesem Land bleiben. Jetzt ist es Zeit für einen Neuanfang.
Die ganze Dattelernte von «Adopt-a-palm» in Jericho ist dem Kriegsrecht zum Opfer gefallen. Die Unterdrückung in der Westbank ist jedoch lange vor dem 7. Oktober verschärft worden, wie Susanne Triner im Gespräch erklärt.
Jahrelange mühsame Friedensbemühungen gipfelten am 10. April 1998 in der Unterzeichnung des Karfreitagsabkommens über Ostern in Belfast. Das Abkommen beendete eine dreissigjährige Ära gewaltsamer sektiererischer Unruhen in Nordirland – und zeigt, wie positive Veränderungen gelingen können.
Nicht automatisch werden aus gedemütigten Kindern Gewalttäter, Mitläufer oder Extremisten – aber oft. Nicht nur als Eltern haben wir hier eine politische Aufgabe, sondern auch für uns selbst: Inwieweit sind wir bereit, schlimme Erlebnisse aufzuarbeiten und hinter uns zu lassen – ohne selbst zu Tätern zu werden?
«Der Stand der Dinge» von Transition TV: Es rumort an den Finanzmärkten. Es wird Grosses vorbereitet, das die Bürger klein machen wird. Und wie üblich informieren die Mainstream-Medien nicht.
Der jemenitische Rebellenführer Abdel Malek al-Huthi kündigte an, israelische Schiffe im Roten Meer «ins Visier zu nehmen». Dann folgten den Worten Taten: Der Frachter «Galaxy Leader» wurde in der Meerenge Bab al-Mandeb gekapert. Die Operation markiert eine Zeitenwende - sie ist der Beginn der asymmetrischen Kriegsführung in Nahost. Und genau das könnte Israel massive Probleme bereiten.
Am Samstag war der Tag der grossen Friedensdemonstration in Berlin. Ich bin sehr froh, trotz anfänglichem Zaudern (meine Erfahrungen mit Demonstrationen in Berlin sind nämlich nicht gerade nur positiv) dabei gewesen zu sein. Geschätzte 20 bis 30 tausend Menschen (nach Medienangaben 5.000?!) aus der ganzen Republik waren angereist.