Die «drei Könige» Macron, Scholz und Draghi reisten nicht mit Geschenken nach Kiew, sondern mit der Forderung nach Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland.
Scholz-Besuch in Südosteuropa: 19 Jahre nach EU-Beitrittsversprechen für die Region ist immer noch kein echter Fortschritt zu verzeichnen. Bulgarien will, dass sich Nordmazedonien zum Bulgarentum bekennt.
Soll die Schweiz Waffen an die Ukraine liefern? Die einen meinen: Ja, denn es geht um den Schutz einer europäischen Zivilbevölkerung. Die anderen: Auf keinen Fall, denn dies bedeutet ein Bruch mit unserer Neutralitätspolitik. Würde ich hier für die eine oder andere Seite Partei ergreifen, bekäme ich zweifellos böse Leserbriefe. Doch ich mache etwas viel Schlimmeres: Ich finde, beide Argumente sind völlig daneben. Kolumne.
Bundeswehr bereitet sich auf neuen Bosnien-Einsatz vor. Nach 27 Jahren als Protektorat unter faktischer Aufsicht der EU ist die sozioökonomische Lage in dem Land unverändert desolat.
Boris Johnson hat 42 Prozent seiner eigenen Fraktion gegen sich. Die schwedische Regierung übersteht eine Vertrauensabstimmung mit grösstmöglicher Knappheit. Und in Estland zerbricht die Koalition – alles innert weniger Tagen.
Die Politik der Europäischen Union in Bezug auf Rußlands Energielieferungen ist eine Kombination von Torheiten, wie sie schon Äsop und Phädros in der Antike beschrieben haben.
Trotz scharfem Gegenwind engagiert sich Daniele Ganser als Historiker und Friedensforscher für die Arbeit am inneren und äusseren Frieden. Er wünscht sich, dass wir Menschen lernen, Konflikte gewaltfrei und im achtsamen Dialog zu lösen.
Es ist unmöglich, von russischem Öl und Gas wegzukommen, ohne weite Teile der Industrie lahmzulegen. Zudem ist mit wesentlich höheren Preisen zu rechnen, die die Konsumenten in Europa bezahlen müssen.
Ist die Neutralität der Schweiz noch zu retten? Warum mischt sich unser Land mit Sanktionen in den Krieg ein? Diese und andere Fragen wurden am Zeitpunkt-Apero vom 2. Mai in Solothurn diskutiert, von der Soziologin Verena Tobler, dem Friedensforscher Daniele Ganser, dem Oberstleutnant i.Gst Ralph Bosshard und dem Autor Mathias Bröckers.