Gegen Rassismus haben am Wochenende zahlreiche Menschen demonstriert. Das ist zu begrüßen – es macht aber auch eine massive Ungleichbehandlung deutlich: Die Demos für Grundrechte sollten die gleiche Toleranz erfahren.
Dies entschied diese Woche die Grosse Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA). Auch die Schweiz wird das betreffen, da die vom EPA erteilten Patente auch hierzulande Gültigkeit haben. Die seit Jahren herrschende Rechtsunsicherheit ist damit aber noch nicht aus der Welt geschafft – es gibt noch diverse Schlupflöcher zu stopfen.
Landesweite Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen: Seither warnen Journalisten der großen Medienhäuser vor der Gefahr für die Demokratie. Sind denn Demonstrationen nicht ein elementarer Bestandteil der lebendigen Demokratie? Ein Kommentar von Jens Berger.
Anlässlich der Feierlichkeiten zum ersten Schritt der Wiedervereinigung Deutschlands wird «Gorbi» totgeschwiegen - denn es kann ja nicht sein, dass ein Russe einmal etwas Gutes getan hat.
Mit allen Kräften untergräbt der Westen den Frieden zwischen Europa und Russland. Für ein neues E-Book hat der Rubikon die hellsten Köpfe der Friedensbewegung versammelt, um ein machtvolles Gegengewicht zu schaffen.
Es ist ein Moment, den es nur ein- oder zweimal im Jahrhundert gibt: Eine neue Weltordnung zeichnet sich ab. Die offiziellen Erklärungen und Interpretationen von Journalisten entsprechen eindeutig nicht mehr den Ereignissen, die sich abspielen. Die Kommentatoren müssen ihren Diskurs so schnell wie möglich ändern, oder sie werden vom Wirbel der Geschichte verschlungen.
«Erinnern wir uns daran, dass Menschen Sklaverei und Piraterei abschafften - und ebenso können wir Militarismus und Krieg abschaffen»: Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire über den Wandel zum Frieden und die Rolle neutraler Staaten.
Die überwältigende Mehrheit der Bürger in Deutschland, Frankreich, Belgien, Irland, Österreich und Spanien ist gegen das bevorstehende Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Das belegt eine neue unabhängige Umfrage.
Wer sind die Menschen, die als Flüchtlinge ihr Leben riskieren, um zu uns ins «reiche» Europa oder in die USA zu kommen? Die wenigsten sind Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention, sagt Autor Gwynne Dyer. Und es wird noch schlimmer kommen.
Mehr 35’000 Menschen starben auf der Flucht nach Europa. Freiwillige der «Offenen Kirche Bern» haben ihre Namen auf Wimpel geschrieben und an die Kirche geheftet. Dort bleiben sie bis Ende Juni.