Was uns von Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mehrheitlich und normal als die Realität vorgespiegelt wird, entspricht nach meiner Wahrnehmung oft nicht wahrhaftig und wirklich dem Stand der Dinge. Unterwegs in einem Zwischenraum: wo das Alte nicht mehr geht und das Neue noch nicht steht.
In einem Land, das staatlich gesteuerte Modernisierung mit tief verwurzelten Stammesstrukturen verbindet, bleibt die stammesbasierte Sklaverei eine lebendige Institution. Eine Studie untersucht die Beständigkeit eines Zwei-Rassen-Kastensystems, das Abstammung, religiöse Geltung, koloniales Erbe und gesellschaftlichen Zwang miteinander verwebt, und zeigt, wie erbliche Knechtschaft trotz gesetzlicher Aufhebung und internationaler Beobachtung das tägliche Leben in Mauretanien prägt.
Zehn Jahre nach den Attentaten auf «Charlie Hebdo» und den Club «Bataclan» in Paris haben uns die Islamisten immer noch etwas voraus. Die Kolumne aus dem Podcast «Mitten im Leben» .
Die evangelische Kirche in Deutschland ist mit ihrer lange erwarteten Denkschrift «Welt in Unordnung - Gerechter Frieden im Blick» von ihrer pazifistischen Haltung abgerückt. Im Autorenteam sassen nicht nur Theologen, sondern auch Militärangehörige. Pfarrer und Gefängnisseelsorger Thomas-Dietrich Lehmann, Mit-Initiator des völlig anders gesonnenen «Friedensrufes» aus der evangelischen Kirche, erklärt die Zeitenwende der Kirche.
Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung rief Nordkorea dazu auf, die Wiedervereinigung und den Briefwechsel zwischen getrennten Familien wieder aufzunehmen.
Familienzusammenführungen könnten ein symbolischer Schritt zum Abbau der langjährigen Spannungen zwischen Nord- und Südkorea sein.