Sobald wir die «digitale Sichtbarkeit» zur Hauptquelle unserer Identität, unseres Status und unserer Selbstachtung gemacht haben, sind wir dazu verdammt, ohne Kompass in einer riesigen künstlichen Einöde umherzuwandern.
Die Verzweiflung von Walter Blum, dem Zentralsekretär der «Gesellschaft Schweiz Israel», im Tagesanzeiger vom 14. Mai 2024 sei nachvollziehbar, schreibt Geri Müller, Präsident der «Gesellschaft Schweiz Palästina».
Jens Berger wirft in seinem Buch «Wem gehört Deutschland?» einen schonungslosen Blick hinter die Zahlen und Statistiken, erklärt die Zusammenhänge und zeigt Lösungen, die unumgänglich sind, wenn wir den gesellschaftlichen Frieden im 21. Jahrhundert erhalten wollen.
Vorgestern hatte ich die äusserst seltene Gelegenheit, ein Interview mit einem Tag zu führen. Ich denke, es ist für uns alle interessant, einmal mehr über das Innenleben eines Tages zu erfahren. Die Samstagskolumne
Am 25. April 2024 wird Portugal zum fünfzigsten Mal seine so genannte friedliche Revolution feiern. Von den damaligen Errungenschaften ist fast nichts geblieben. Trotzdem – in meiner Wahrnehmung während der achtzehn Jahre meines Lebens in dem Land – träumt das Land einen Traum.
Die Demonstrationen «gegen rechts» dienen der Ablenkung von eigenem schuldhaftem Versagen während der Corona-Zeit. Dem bekannte Entwicklungspsychologen der DDR sind diese Mechanismen altvertraut.
Wir leben in einer «zerrissenen Gesellschaft» – und das nicht erst seit Corona. «Die zerrissene Gesellschaft» ist auch der Titel des neuen Buches von Roman Huber und Claudine Nierth von «Mehr Demokratie». Ich habe mit Roman Huber über Demokratiefähigkeit, kollektives Trauma und achtsame Gesprächsformen in der Politik gesprochen. Hier ein Auszug des Gesprächs, im Podcast kann man das ganze Gespräch anhören.
Propaganda-Glaube ist die Folge einer lieblosen Erziehung. Warum Demokratiefähigkeit, Friedensfähigkeit und Liebesfähigkeit eins sind – und wie das Kindern schon früh genommen wurde.