Benedikt Loderer ist der heftigste Kritiker der «Hüslischwiiz» und der überzeugendste Verfechter der Siedlungsverdichtung. Aber eigentlich will er nur Stadtwanderer sein.
Benedikt Loderer ist der heftigste Kritiker der «Hüslischwiiz» und der überzeugendste Verfechter der Siedlungsverdichtung. Aber eigentlich will er nur Stadtwanderer sein.
Mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, 2050 werden es 75 Prozent sein. Das Leben auf diesem Planeten wird mehrheitlich ein Leben in der Stadt sein. Wie werden die Städte der Zukunft aussehen?
In Berlin entwickelt der Architekt Van Bo Le-Mentzel winzige, aber komfortable Gebäude, in denen auch Obdachlose und Geflüchtete in besten Innenstadtlagen leben können.
Gibt es einen östlichen Weg für ein glücklicheres und nachhaltiges Leben? Die japanische Ökonomin Junko Edahiro ist fest davon überzeugt.
«Heimat» ist ein Begriff, der für die Linke über viele Jahrzehnte nur mit Spiessbürgertum verknüpft war und einen negativen Geschmack hatte. Gegenwärtig wird wieder viel über Heimat diskutiert – der Ausdruck darf ruhig weiter renoviert werden.
«Heimat» ist ein Begriff, der für die Linke über viele Jahrzehnte nur mit Spiessbürgertum verknüpft war und einen negativen Geschmack hatte. Gegenwärtig wird wieder viel über Heimat diskutiert – der Ausdruck darf ruhig weiter renoviert werden.
Heidi lebt, zumindest in der Werbung für Milchprodukte. Dahinter steht längst kein Alpöhi mehr, sondern immer öfters gefühlsneutrale Roboter.
Heidi lebt, zumindest in der Werbung für Milchprodukte. Dahinter steht längst kein Alpöhi mehr, sondern immer öfters gefühlsneutrale Roboter.
Nach 1200 Jahren wird in Süddeutschland erstmals der St. Galler ­Klosterplan realisiert. Mit alter Technik, ein paar Ochsen und vielen ­Freiwilligen. Zeithorizont: 60 Jahre. Die Geschichte eines verrückten ­Unterfangens.
Die irreführenden Argumente des ehemaligen Preisüberwachers brauchen eine Entgegnung
Die irreführenden Argumente des ehemaligen Preisüberwachers brauchen eine Entgegnung
Die irreführenden Argumente des ehemaligen Preisüberwachers brauchen eine Entgegnung
Die irreführenden Argumente des ehemaligen Preisüberwachers brauchen eine Entgegnung
Gutes Geld verdienen macht Spass. Geld für einen guten Zweck einsetzen glücklich. Rita Fleer will als Effektive Altruistin beides zusammenbringen.
Gutes Geld verdienen macht Spass. Geld für einen guten Zweck einsetzen glücklich. Rita Fleer will als Effektive Altruistin beides zusammenbringen.
Rund 50'000 Marktbesucher, eine Auslastung an den Konzerten von 80 Prozent, zwei ausverkaufte Hauptkonzerte mit zufriedenen Gesichtern, schöne Begegnungen und viel Musik – dies ist die positive Bilanz der 28. Afro-Pfingsten.
Der meiste Verkehr entsteht dort, wo die Schweiz am hässlichsten ist – in den Agglomerationen – und nicht dort, wo die Distanzen am grössten sind – auf dem Land.
34.8 Milliarden Franken Gewinn haben die Schweizer Banken von 2007 bis 2015 kumuliert erzielt, weil sie selber elektronisches Geld herstellen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Copenhagen Business School und der New Economics Foundation. Hätte die Schweizerische Nationalbank dieses Geld erzeugt, so wie es die Bundesverfassung ursprünglich vorsah, wären die Milliardengewinne der ganzen Gesellschaft zur Verfügung gestanden.
34.8 Milliarden Franken Gewinn haben die Schweizer Banken von 2007 bis 2015 kumuliert erzielt, weil sie selber elektronisches Geld herstellen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Copenhagen Business School und der New Economics Foundation. Hätte die Schweizerische Nationalbank dieses Geld erzeugt, so wie es die Bundesverfassung ursprünglich vorsah, wären die Milliardengewinne der ganzen Gesellschaft zur Verfügung gestanden.
34.8 Milliarden Franken Gewinn haben die Schweizer Banken von 2007 bis 2015 kumuliert erzielt, weil sie selber elektronisches Geld herstellen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Copenhagen Business School und der New Economics Foundation. Hätte die Schweizerische Nationalbank dieses Geld erzeugt, so wie es die Bundesverfassung ursprünglich vorsah, wären die Milliardengewinne der ganzen Gesellschaft zur Verfügung gestanden.
Wie wird unser Leben aussehen, wenn eine kleine Elite gottgleicher Übermenschen die Geschicke der Welt lenkt? Yuval Noah Harari, ein vielbeachteter israelischer Wissenschaftler hat ein verstörendes Szenario entwickelt.
Versuchungen aller Art gibt es bekanntlich im praktischen Leben, in der Seele und überall in Stadt und Land. Die Versuchung ist bedeutend mehr als nur ein Versuch, sie durchzieht das Leben in der Tiefe und weckt neue Gedanken, nicht nur gute, auch gefährliche.
Eine gesunde Welt für uns und unsere Kinder, das wollen wir doch alle. Nur sind wir uns uneins darüber, wie wir das auf den Weg bringen sollen. Massenweise Studien belegen, dass Verhaltensänderungen im grossen Stil nur auf diese Art vonstatten gehen können. Natürlich braucht man auch verhaltensökonomische Massnahmen wie günstigere Tarife für umweltfreundlichen Strom oder eine Stadtplanung, die dafür sorgt, dass Bewohner ihre Autos weniger benutzen.
Aber ohne Empathie und ohne die Einbindung der Menschen läuft es auf Zwang hinaus, auf Lösungen, die von oben nach unten gerichtet sind. Es amüsiert mich, wenn mir die Frage gestellt wird, ob wir genug Zeit dafür haben. Denn warum sollte es schneller gehen, wenn man Menschen verurteilt und ihnen vorschreibt, was richtig und falsch ist? Das ist der schnellste Weg – und zwar zum Widerstand.