Krieg/Frieden

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Mythos 9/11: Die Lüge wird als Wahrheit akzeptiert

Zwanzig Jahre sind seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vergangen, die die Welt verändert haben. Seit zwanzig Jahren stehen sich zwei «Wahrheiten» gegenüber. Die offizielle Version markiert die eine «Wahrheit», festgeschrieben im Bericht der 9/11-Kommission, wonach Osama Bin Laden und sein Terrornetzwerk für die Anschläge verantwortlich sind. Die andere «Wahrheit» findet sich in Begriffen wie «Staatsterrorismus» und «Operationen unter falscher Flagge». Mathias Bröckers, Mitbegründer der deutschen Tageszeitung taz und Bestseller-Autor, war einer derjenigen, die die offizielle Version der Anschläge in New York und Washington von der ersten Stunde an hinterfragt haben. Nun hat er dazu ein neues Buch mit dem Titel «Mythos 9/11 – Bilanz eines Jahrhundertverbrechens» herausgegeben. In diesem Interview blickt Bröckers zurück auf jenen Tag und auf die Zeit, die folgte, und zieht ein Resümee.

Gertrud Woker, die vergessene Berner Heldin

Chemieprofessorin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin der ersten Stunde – die Bernerin Gertrud Woker engagierte sich ein Leben lang für eine gerechte und gewaltfreie Welt. Mit 88 Jahren liess ihre Familie sie in die psychiatrische Anstalt einweisen, weil sie angeblich an Verfolgungswahn litt. Nun kommt ihre Biographie als Film in die Schweizer Kinos. Aus der Serie «Aussergewöhnliche Frauenbiographien».

Chapeau! – für Carola Rackete

Ende Mai wurde das Verfahren gegen die deutsche Kapitänin und Aktivistin Carola Rackete eingestellt. Sie wurde 2019 verurteilt, weil sie gegen den Willen der italienischen Regierung Geflüchtete aus Lybien aufs europäische Festland gebracht hatte. Ihr Fall hat internationale Kontroversen ausgelöst und die Diskussion über die Seenotrettung neu entfacht.

Mit einem Znacht Brücken bauen

Wo kommt man am besten ins Gespräch und lernt sich besser kennen? Genau, bei einem Essen am gleichen Tisch. «Gemeinsam Znacht» bringt Schweizer und Flüchtlinge zusammen, damit sie sich bei einem guten Abendessen näherrücken. Nächste Woche nimmt das Integrationsprojekt zudem mit Film- und Gesprächsabenden an den Aktionstagen «Beim Namen nennen» in Zürich teil.