Das neuste Buch der edition Zeitpunkt versucht festzuhalten, wie es uns im verrückten Jahr 2020 ergangen ist. Herausgeberin Prisca Würgler hat die ganz persönlichen Corona-Geschichten von 32 Menschen gesammelt.
Mit politischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen aus Lateinamerika und Europa beschäftigt er sich bereits das ganze Leben. Während der argentinischen Diktatur als Journalist bedroht, musste er 1976 Lateinamerika verlassen und ging nach Frankeich ins Exil. Dort arbeitete er unter anderem für die Agentur France Presse. Nach rund zehn Jahren kehrte Carlos Gabetta nach Argentinien zurück und wurde Chefredakteur von Le Monde Diplomatique in Buenos Aires, wo er heute noch lebt. Der 77-Jährige macht sich über die jetzige Lage in Lateinamerika Sorgen.
Seit über zwanzig Jahren engagiert sich die «Arbeitsgemeinschaft gerechter Bananenhandel» – kurz Gebana – für fairen Handel. Sie verkauft biologisch hergestellte Produkte von Kleinbauern aus der ganzen Welt direkt an KonsumentInnen in der Schweiz. Die Coronakrise hat Gebana zeitweise an ihre Grenzen gebracht, sagt Sandra Dütschler, Leiterin Kommunikation.
Während eine Kundgebung in Bern mit grossem Polizeiaufgebot verhindert wurde, demonstrierten in Liestal nach Angaben der Veranstalter gegen 10’000 Corona-kritische Menschen. Die Polizei sprach von 5000 bis 6000 Teilnehmern.
Die Polizei liess den österreichischen Gastwirt Günter Diexer zunächst gewähren. «Ab jetzt übernehmen wir Eigenverantwortung und öffnen ab 15. März ab 13:00 Uhr für Sie unser Café wieder», schrieb er auf Facebook. Heute wurde das Lokal im Auftrag der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich mit einer Zwangsschliessung belegt.
Ein Jahr Corona. Dieses Mal wirds persönlicher. Was habe ich in diesem Jahr gemacht? Als Musiker nutzte ich die vielen Stunden, die ich durch die Einschränkungen plötzlich hatte, für ein neues Projekt. Aber klar, zu Beginn der Krise war es nicht einfach, gar nicht – ich verfluchte das Virus.
Pharmakonzerne wie Pfizer erschweren den Zugang zu den Covid-Impfungen in wirtschaftlich benachteiligten Ländern. Dazu kommt, dass diese weit weniger wirksam sind, als offiziell kommuniziert wird. Dies belegen verschiedene aktuelle Reporte.
Während die Swissmedic 2019 zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Impfung verzeichnete, sind seit Beginn der Impfkampagne bereits rund 30 Todesfälle «nach» Impfung registriert worden. Die enorme Steigerung gilt für die Swissmedic nicht als «Hinweis für neue Sicherheitsprobleme».