«Tanz ist sehr nachhaltige Friedensarbeit», sagt Mirjam Sutter. «Es ist, wie einen Garten anzulegen. Es dauert lange. Aber es bringt auch viele Früchte hervor.»
Es sind 84 lange Tage und Nächte. Eine Zeit von Trauer, Schmerz, Wut, Zorn, Verzweiflung und viele andere Gefühle, von denen ich nie wusste, dass ich sie empfinden kann. Seit jenem Samstag erhalte ich unzählige Solidaritätsschreiben aus der ganzen Welt. Die meisten fragen: «Wie kann ich dich, Aida, als Person und als Mitglied der palästinensischen Gesellschaft unterstützen?»
Die Weihnachtsansprachen sind gehalten. Ungeachtet aller internationalen Proteste und Bitten, es um Weihnachten wenigstens zu Feuerpausen kommen zu lassen, ging Israels Einsatz im Gazastreifen (und auch Westjordanland) weiter. Ein Ausschnitt aus einer Ansprache des Pfarrers Munther Isaac in Bethlehem drängt mich zu dieser «Ungehaltenen Predigt».
Im Herzen Bethlehems, wo die Kopfsteinpflasterstrassen sonst vom Lachen der Kinder und den fröhlichen Melodien der Weihnachtslieder widerhallten, herrscht jetzt eine nie dagewesene Stille.
Russland wird vermutlich weitere Gebiete erobern, während die Sanktionen Europa teuer zu stehen kommen und Russland die höchsten Öleinnahmen seiner Geschichte einfährt. Und einiges mehr zum Stand der Dinge von Transition TV
Am Sonntag, 17. Dezember wird Mirjam Sutter, freischaffende Tänzerin und Choreografin, von ihrer Arbeit in Palästina berichten. In der Diskussion wird Hanna Tams, einer der Tänzer aus ihrem Team, über ZOOM aus Ostjerusalem zugeschaltet.
Nur einen Tag nach der Menschenrechtserklärung verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution zur Beilegung des Israel-Palästina-Konfliktes. Israel stimmte zu; nur deshalb durfte es der UNO beitreten.