Der Diskurs um Privilegien setzt voraus, dass das Leben als Privilegierte erstrebenswert sei. Diese Annahme folgt der selbstgefälligen Gewissheit, dass unsere Art zu leben besser sei als die der anderen.
Das Thermometer steigt. 20 Grad. 25. 30. Bald 35. Vielleicht mehr. Werde ich diesen Tag überleben? Samstagskolumne über Hitze, die viel grössere Gefahr der Verdummung und die Leichtigkeit.
Das Buch «Klimaheilung» des Coaches, Therapeuten und Aktivisten Jack Adam Weber liefert eine Fülle ermutigender Vorschläge für «inneren Aktivismus» zur Heilung von Mensch und Erde. Und das, obwohl es dem Mainstream-Klima-Narrativ folgt.
Wenn uns etwas Unangenehmes widerfährt, neigen wir dazu, es von uns zu stossen. Wir versuchen, die Situation oder das, was sie in uns auslöst, zu erschlagen wie ein lästiges Insekt. Die Autorin schlägt vor, es statt dessen mit der ältesten aller Wissenschaften zu versuchen.
Könnte man den geläufigen Ausdruck «das Buch der Stunde» auf eine ganze Epoche übertragen, dann träfe er auf das neue Buch von Jascha Rohr zu: «Die grosse Kokreation». Es beschäftigt sich mit den uns bleibenden Möglichkeiten, das Ruder herumzureissen. Bobby Langer interviewte den Autor – Sozialunternehmer, Philosoph und Moderator ko-kreativer Prozesse.
Charles Eisenstein´s Kurzfilm «The Fall» – der Fall – ist eine metaphysische Parabel, die aus seinen Ängsten während der Zeit des Covid entstanden ist. «Der Irrsinn rund um die Pandemie brachte die allgegenwärtige Falschheit der zivilisierten Welt auf den Punkt und liess mich fragen: Was zum Teufel mache ich hier? Wer hat mich auf dem Planeten Crazy ausgesetzt?» Der Film gibt die Antwort auf diese Frage.
Ist das omnipräsente Handy Fluch oder Segen unserer modernen Zeit? Was macht es wirklich mit uns und wie können wir es vom hohen Sockel stossen, ohne auf seine Vorteile verzichten zu müssen? Kolumne von Mirjam Rigamonti Largey.