Lebensraum
Eine Utopie neu erfinden
Mein schönstes Geschenk seit Jahren gibt sich aussen wie innen als graues Huscheli: «Arkadien». Selbst Alexander Jaquemets Fotografien sind fast ausschliesslich schwarz-weiss.
Lebensraum für morgen
Wie wollen wir künftig wohnen? Dieser Frage muss sich gerade die Architektur stellen, will sie zukunftsfähige und ganzheitliche Lebenskonzepte entwickeln.
Moskau/SH einfach!
Stadtluft macht frei. Das kommt mir immer in den Sinn, wenn ich auf einem verlassenen Dorfplatz, der eigentlich ein Parkplatz ist, aus einem leeren Bus aussteige.
Unter Grossstadt-Zombies
Ich komme selten genug in die Stadt, um sie jedes Mal als fremde Welt zu betrachten: Die Ströme von Arbeits-, Konsum- und Unterhaltungstierchen, die sich zu Fuss, auf der Schiene oder Rädern ihren Platz suchen, der immer irgendwo anders zu sein scheint als dort, wo sie sich gerade befinden.
BIGNIK wird verschoben
Das schlechte Wetter hat dem Atelier für Sonderaufgaben einen Strich durch das Auslegen gemacht. Das jährlich wachsende Picknick-Tuch für die Ostschweiz soll am Sonntag, 24. Juni im Kinderdorf in Trogen ausgebreitet werden.
Das Wort zum Sonntag
Ich bin kein Lärmneurotiker, aber wir sollten der Ruhe Sorge tragen. Wir brauchen eine leisere, schönere Schweiz.
Erst die Würde, dann der Reichtum
Boliviens Präsident Evo Morales hat geschafft, was längst überfällig war: der indigenen Bevölkerungsmehrheit des Landes ihre Würde zurückzugeben. Doch auch er ist nicht gefeit vor Machtansprüchen und Korruption.
Die Hauptstadt des Informellen
Rund ein Viertel der Bewohner Manilas wohnt in «illegalen» Hütten und arbeitet in unregulierten Jobs. Die globale wirtschaft könnte ohne solche Menschen gar nicht mehr funktionieren.