Beziehung

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ressort
Horizonte erweitern

Bis hierher … und doch weiter

Wenn Krankheit und Tod zum Alltag gehören – gerade zu Zeiten von COVID-19: Die kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt und die Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care Baselland bringen gemeinsam mit dem Impulstheater Schweiz ein Stück über Sterbebegleitung auf die Bühne. Heute findet in Liestal der erste interaktive Theaterabend mit Gesprächen statt. 

Chapeau! – für den Schutz von Whistleblowern

Über 40 Prozent der Wirtschaftsdelikte kommen nur auf Grund von internen Hinweise ans Licht – dank so genannten Whistleblowern. Doch weil sie die Machenschaften von Unternehmen und Regierungen aufdecken, werden sie vielerorts kriminalisiert. Bei der Whistleblowing-Stelle der Eidgenössischen Finanzkontrolle sind letztes Jahr mehr als doppelt so viele Meldungen eingegangen wie im Vorjahr. Doch Whistleblower sind in der Schweiz gesetzlich nicht gut geschützt. Dies will das Projekt Swiss Leaks mit einer Online-Plattform und proaktiver Kampagnenarbeit ändern.

Meine Hände wissen es besser

Der Theologe und Seelsorger Matthias A. Weiss begleitet Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen. Unter anderem befasst er sich mit alternativen Heilmethoden wie Handauflegen oder Geistigem Heilen. Weiss ist überzeugt, dass jede und jeder seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann – etwas, was gerade in der aktuellen Zeit bitter nötig ist.

3 Fragen an Schwester Ariane und Pfarrer Karl Wolf

Viele Menschen stehen jeden Abend im Zürcher Langstrassenquartier stundenlang für ein warmes Essen an. Die Not sei sehr gross, sagt die 48-jährige katholische Schwester Ariane, die den Verein «incontro» gegründet hat, der die Mahlzeiten verteilt. Der 66-Jährige Pfarrer Karl Wolf, ein Freund der katholischen Gemeinschaft Sant’ Egidio, hat die Gassenarbeit von «incontro» mitaufgebaut und ist gemeinsam mit Schwester Ariane in den Strassen unterwegs. Beide sind besorgt über die Zunahme der Hilfebedürftigen. Neu würden sie auch vermehrt Mütter antreffen, die nicht mehr wissen, was sie ihren Kindern kochen sollen, weil sie kein Geld und keine Lebensmittel mehr haben.