Ein Leben ohne Smartphone und Co. kann sich praktisch niemand vorstellen. Seit das World Wide Web auf dem Smartphone in der Hand oder Hosentasche stets dabei ist, kommen wir vom Screen kaum mehr los.
Erst wurde das «Social-Credit-System» aus China stark kritisiert; jetzt werden in Bologna, Bayern und Wien ähnliche Pilotprojekte durchgeführt. Vorerst freiwillig. Hat sich der Mensch erst mal daran gewöhnt - kombiniert mit dem Gefühl, belohnt zu werden - ist die verpflichtende Einführung nur noch ein Klacks.
Dynamik, Rhythmus, Klangfarbe, Tonhöhe und Ton: Jedes Herz schlägt anders. Spanische und iranische Forscher entwickeln eine neue Möglichkeit, Menschen zu identifizieren.
Bis 2050 will die Schweiz klimaneutral werden. Dafür muss aber noch viel getan werden. Mit über fünfzig Prozent Häusern, die älter als vierzig Jahre sind, besteht in der Schweiz ein hoher Sanierungsbedarf, um die CO2-Emissionen und die Energiekosten zu senken.
«Cancel Culture» ist eine Mob-Mentalität, die im gesellschaftlichen Umgang zusehends um sich greift. Wer sich nicht massenkonform äussert, wird öffentlich boykottiert. Hier drängt sich die Frage auf: Wo bleibt das Recht auf Meinungsfreiheit?
Ein Abend im Museum: Noch bis am 4. Mai ist die Ausstellung mit dem Abendprogramm «Ein Abend im Museum – Money Talks» jeweils mittwochs bis um 21.30 Uhr geöffnet. Gastgeber ist Berner Rapper Tommy Vercetti. Simon Küffer – wie Vercetti mit bürgerlichem Namen heisst – forscht an der Hochschule der Künste Bern zum Thema Geld. Er diskutiert in den nächsten Wochen mit wechselnden Gästen über Themen wie Kryptowährungen, Geldschwemme oder die Ästhetik des Geldes.
Wer hätte das gedacht – die altbekannten Teelichte verursachen jährlich tausende von Tonnen Plastik- und Alumüll. Die Hamburger Firma «Cup Candle» hat nun nach sieben Jahre langem Tüfteln eine umweltfreundliche und nachhaltige Alternative auf den Markt gebracht.
Das stundenlange Scrollen in fremden Nutzerprofilen auf Social Media ist zermürbend. Den virtuellen Stecker zu ziehen ist nicht einfach; die Angst, etwas zu verpassen, ist gross. Ein gesellschaftliches Phänomen, das sich FOMO nennt: «Fear Of Missing Out».
Erschreckende News in Sachen Datenschutz: Eine Studie aus England zeigt, dass bereits die Nutzung von Apps unsere Identität offenbaren kann. Menschen könnten anhand der Zeit, die sie mit verschiedenen Anwendungen verbringen, von Computersystemen identifiziert werden.
Das Design von Webseiten ist raffiniert. Es bringt die Nutzer dazu, Dinge zu tun, die sie gar nicht wollen. Farbenfrohe «Buttons» verleiten voreilig zum Klick, und das Häkchen für den Newsletter ist automatisch gesetzt. Im Fachjargon nennt sich die Trickkiste «Dark Patterns».