Der Teufelskreis scheint unüberwindbar: In abgelegenen Regionen schrumpfen die Schulen, viele werden geschlossen. Für junge Familien mit Kindern wird das Leben auf dem Land noch unattraktiver, sie ziehen weg, und die Schulen schrumpfen weiter. Was tun? fragen sich Bildungsdezernenten, Direktoren und Eltern.
In der «Solidarischen Landwirtschaft» verlieren die Lebensmittel ihren Preis - und erhalten so ihren Wert zurück. Gemeinschaften aus Produzenten und Konsumenten teilen das Risiko, die Verantwortung und die Ernte. Diese schmeckt noch viel besser, wenn man weiss, wo die Karotten, Zucchinis und Tomaten gross geworden sind und wer sie gepflegt hat. Ein Beispiel aus Brandenburg.
Am Rande von Hitzacker – einem malerischen Städtchen an der Elbe – liegt Hitzacker Dorf. Es ist eine alternative Siedlung mit einem humanitären Grundimpuls: Die Idee der drei Gründer – alles ehemalige Gorleben-Aktivisten – war es, angesichts der Flüchtlingsströme ein nachhaltiges Dorf aufzubauen.
Zuerst war ich skeptisch: Armut soll bemalt und dadurch übertüncht werden? Aber es scheint, dass das Bemalen des eigenen Armutsviertel die Menschen zusammenbringt und den Gemeinschaftsgeist weckt. Und damit auch die Bereitschaft zur Selbsthilfe.
Als vorläufig letzten Teil unserer Serie «Was denkst du über die Krise? Wie bereitest du dich vor?» stellen Jumana und Matthias ihr Haus im Wald vor. Eigentlich war es nicht als Überlebenshaus gedacht. Inzwischen bieten sie hier die Möglichkeit, Naturnähe, Autarkie und Gemeinschaft kennenzulernen.
Achim Ecker (63) baut seit über 30 Jahren Biotope auf – sowohl in der Natur als auch unter Menschen. Er beantwortet mir «drei Fragen» über die Zukunft an meinem «Tag für die Natur» in Portugal.
Wie wollen wir leben? Wie schaffen wir eine friedlichere Zukunft? Können wir in Einklang leben – auch mit denen, die anders sind oder denken? In ihrer Kolumne nimmt uns die Autorin mit auf eine weitere Station ihrer Forschungsreise.
«Chapeau» vor dem Waldpädagogen und Aktivisten Michael Zobel. 100 mal hat er zu monatlichen Wald- und Dorfspaziergängen in Hambacher Forst, Lützerath und anderen zerstörten Heimatorten eingeladen. Dabei hat er insgesamt 80.000 Menschen über den Flächenfrass im rheinischen Braunkohletagebau informiert, über Konzernwillkür, Staatsgewalt - und schliesslich auch über die Doppelmoral der Grünen.