Die Regierungen betreiben eine Herrschaftstechnik, die immer offener zutage tritt: die Erzeugung von Angst. – Zum neuen Sammelband «Herrschaft der Angst. Von der Bedrohung zum Ausnahmezustand»
Die Kampagne #sägswiesisch fordert von den Medien, mit der verharmlosenden Berichterstattung über Gewalt oder Rassismus aufzuhören und die Sachen beim Namen zu nennen. Jede und jeder kann mithelfen.
Kinder, die im digitalen Zeitalter aufwachsen, werden als Erwachsene weniger künstlerisch tätig sein – dies zeigt eine Studie aus Ungarn. Grund dafür ist der Einfluss von Geräten wie Handys und Tablets auf die Entwicklung des Hirns.
Jolanda Spiess-Hegglin hat in den letzten Jahren am eigenen Leib erlebt, was Internethetze bedeutet. Mit ihrem Verein #NetzCourage hilft sie Betroffenen. Nun hat sie für ihr Engagement den Somazzi-Preis 2021 erhalten.
Drei Journalisten der Wochenzeitung WoZ haben für ihre Recherchen zum Thema Kriegsmaterial-Exporte den Prix Transparence 2020 erhalten. Ihr «Rüstungs-Report» zeigt, welche Schweizer Konzerne inwiefern am Geschäft mit dem Krieg verdienen.
Ein gewisser «John Doe» – auf deutsch «Max Mustermann» sammelt auf change.org Adressen von Corona-Kritikern. Sein Mittel dazu: eine Petition für den Rücktritt von Innenminister Alain Berset.
Ein neuer Regierungsentwurf soll die Online-Durchsuchung von Computern und Smartphones erleichtern. Die deutsche Bundesregierung begründe die Ermächtigung damit, dass es einfach praktisch sei.
Ein soeben von der NGO Oxfam veröffentlichter Bericht zeigt die globale Dramatik der wirtschaftlichen und sozialen Tragweite der Coronakrise. Erstmals droht die Ungleichheit in nahezu allen Ländern der Welt gleichzeitig anzusteigen.
Gemäss einer Studie hat die riskante oder pathologische Nutzung von Games und Social-Media im Lockdown dramatisch zugenommen. Langeweile und soziale Kontakte sind die Hauptmotive.
Das Antiepilleptikum Depakine wurde an Schwangere verschrieben, obwohl die schädigende Wirkung auf den Fötus längst bekannt war. Swissmedic warnte erst 15 Jahre nach Bekanntwerden der schweren Folgen in der Schwangerschaft. In der Schweiz werden nur zehn Prozent von unerwünschten Auswirkungen eines Medikaments gemeldet.