Gegen Rassismus haben am Wochenende zahlreiche Menschen demonstriert. Das ist zu begrüßen – es macht aber auch eine massive Ungleichbehandlung deutlich: Die Demos für Grundrechte sollten die gleiche Toleranz erfahren.
Ironischerweise ist die Furcht vor einer Wiederholung der Katastrophe der Spanischen Grippe von 1918 begründet. Aber die Welt hat Angst vor einer falschen Ursache. Wie viele Krankheitswellen begann auch die aktuelle Pandemie mit einer neuen Funktechnologie, dieses Mal mit 5G.
Die Kritik an den Corona-Maßnahmen, aber auch die Demonstrationen für Grundrechte, alarmieren Medienvertreter. Der „elder Statesman der Verschwörungstheorie“, Mathias Bröckers, beobachtet das Treiben. Er erklärt, warum die „Kirchen der Angst“ derzeit so regen Zulauf haben, und verweist darauf, dass Leitmedien längst nicht allen Verschwörungstheorien abgeneigt sind.
Die Autoren des Buchs «Virus-Wahn» haben bereits über die Corona-Krise geschrieben, als es sie noch gar nicht gab – gewissermassen sagten sie diese sogar voraus: «Was der Menschheit droht, ist ein immer wiederkehrendes Schüren von Panik im irrationalen Stile von HIV/AIDS, BSE, SARS, Vogelgrippe und Schweinegrippe.» Ursache dieser Fehlentwicklung ist nicht zuletzt eine tiefgehende Krise der Medizin-Wissenschaft.
Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Lockdowns in Lateinamerika sind – wie sie zu erwarten waren – gross. Immer mehr Menschen fehlt es an Arbeit, Geld und Lebensmitteln. Die UNO bittet um Hilfe.
Was ist das für eine Gesellschaft, in der es bei einer Pandemie nur um die Wahl geht zwischen zwei katastrophalen Folgen? Geht die Wirtschaft wieder los, steigt die Todesrate. Geht die Wirtschaft nicht wieder los, werden Existenzen vernichtet.
In den USA geht die Sorge vor Verarmung um. Viele Arbeitsplätze werden wohl nicht nur zeitweise wegfallen, das wird befürchtet. Auch in Europa steht der Arbeitsmarkt vor Veränderungen. Die Angst vor einer Wellen an Pleiten und Entlassungen ist da.
Die Bill & Melinda Gates Foundation hat der Schweizerischen Heilmittelbehörde im Februar 900’000 Dollar überwiesen. Bill Gates profitiert als Privatmann und Grossinvestor in die Impfstoff-Industrie direkt von den Entscheidungen der von seiner Stiftung begünstigten Zulassungsbehörde. Swissmedic regelt nur Interessenskonflikte von Einzelpersonen, aber nicht der Institution als Ganzes.