Gesellschaft
Tag der Arbeit einmal anders
Anfang 1886 rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung zum Generalstreik am 1. Mai auf, um den Achtstundentag durchzusetzen. Dies in Anlehnung an die Massendemonstration vom 1. Mai 1856 in Australien mit demselben Ziel. Mittlerweile ist der 1. Mai in vielen Staaten, auch in Teilen der Schweiz, ein gesetzlicher Feiertag – der «Tag der Arbeit». Kolumne.
«Meine O'Deline in strahlendem Weiss»
Harald Reichenbach ist endlich wieder bei seinem Segelschiff, das er wegen Corona in der Karibik zurücklassen musste. Wider Erwarten hat er die O'Deline nach zwei Jahren «gut in Form» vorgefunden. Schon bald geht sie ins Wasser. Der Berner Künstler wird in der Zeitpunkt-Serie «Harry geht wieder auf See» regelmässig aus Übersee berichten, aber auch Nachrichten funken, wenn er auf hoher See Richtung Europa schaukelt.
Das Blut des Flusses
Oft werde lokal oder vielleicht auch national informiert, wenn es Missstände in einer Region gibt, sagt die Schweizer Journalistin und Filmerin Nicole Maron. Aber kaum global. Mit ihrem Dokumentarfilm «Das Blut des Flusses», den sie gemeinsam mit dem peruanischen Journalisten Vidal Merma gedreht hat, wollen sie ebenso in Peru wie in der Schweiz etwas bewegen. Im Fokus ist das Schweizer Bergbauunternehmen Glencore. Maron stellt ihren Film diesen Mai in der Schweiz vor. Sie sind eingeladen!
Alle sind gegen den Krieg – bis die Kriegspropaganda einsetzt
Die Kriegsmaschinerie zu bekämpfen heisst, die Propagandamaschinerie zu bezwingen, die uns seit der Geburt bearbeitet.
3 Lebensfragen an Felix Küchler
Felix Küchler hat als Arzt jahrelang in Afrika gearbeitet und war in der Gesundheitsförderung tätig. Für die Zukunft wünscht er sich, dass alle Waffenfabriken zu Permakultur-Gärten umfunktioniert werden.
Meine Grossmutter, die Russen und die Angst...
... oder warum es hilfreich sein kann, Ordnung in seine Gedanken zu kriegen und zu verhindern, dass Geister der Vergangenheit die Gegenwart dominieren und die Zukunft bestimmen. Kolumne.
Ein geplantes Leben und ein ungeplantes Ende
Der richtige Zeitpunkt. Kann man den verpassen? Der Schauspieler und Komiker Elias Wenger aus Bern ist sich sicher, für gewisse Dinge gibt es richtige und falsche Zeitpunkte. Oder nicht? Wenn er nicht gerade Theaterweiterbildungen belegt – was er dauernd tut – oder selbst Theaterkurse erteilt. Dann dreht er als Komiker Videos für seinen Youtube-Kanal Comedy Unkorrekt und spielt als Schauspieler auf Schweizer Strassen und Plätzen Improvisationskrimi oder bei plötzli.ch Online-Theater. Im Rahmen unserer Serie «Zeit.Punkt.» hat der 22-Jährige Tausensassa sich Gedanken zum Wort «Zeitpunkt» gemacht. Und Sie? Welche Assoziationen, Anekdoten und Geschichten verbinden Sie damit? Schreiben Sie uns!
Sparstrumpf unter der Matratze oder alles digital?
Gehört der Fünfliber bald der Vergangenheit an? Seit der Coronakrise zahlen immer mehr Schweizer bargeldlos. Die Angst, sich mit dem Virus über Noten und Münzen anzustecken, wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO geschürt. Menschen zahlen sogar den Kaugummi am Kiosk per App oder mittels Kreditkarte. Wird das Bargeld irgendwann ganz aus dem Portemonnaie verschwinden?
So macht sich die Schweiz fit für die nächste Krise
Es gilt nun, nach Covid, vielfältige Reformen anzupacken, um uns den benötigten Handlungsspielraum zu verschaffen.